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Private Krankenversicherung: Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

Anders als eine gesetzliche Krankenversicherung ist der Beitrag für eine private Krankenversicherung nicht pauschal festgelegt. Während gesetzlich Krankenversicherte einheitlich 15,5% ihres Bruttogehaltes an die Krankenkasse abführen, berechnet sich bei den Privaten der Beitrag nach individuellen Faktoren.

Private Krankenversicherung: Die Kostenfaktoren

Privat Krankenversicherten ist es im Gegensatz zu gesetzlich Versicherten selbst überlassen, welche Leistungen sie in Anspruch nehmen. Der Tarif wird also nicht pauschal, sondern je nach Leistungspaket berechnet. Ob Zahnersatz, Einbettzimmer oder alternative Heilverfahren – der Privatversicherte selbst entscheidet, welchen Service er für seine Gesundheit in Anspruch nehmen möchte.

Zudem kann eine private Krankenversicherung die Beitragskosten für den gewählten Tarif auf Grundlage individueller Risikofaktoren selbst anpassen. Daher zahlen Alte mehr als Junge, Frauen mehr als Männer, Kranke mehr als Gesunde.


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Die Beiträge für eine private Krankenversicherung steigen kontinuierlich. So ist eine Beitragserhöhung von 5% bis 10% im Jahr keine Seltenheit. In der Vergangenheit haben sich die Beiträge für die private Krankenversicherung im Schnitt alle 12 Jahre verdoppelt. Somit sind die Kosten für eine PKV nicht so vorhersagbar wie bei einer gesetzlichen Krankenversicherung, deren Beiträge eher moderat steigen und staatlich reguliert werden.

Lohnt sich die PKV? Für Beamte ja, für Rentner nein

Nicht jeder Berufstätige kann einfach in eine private Krankenversicherung wechseln. Angestellte müssen eine bestimmte Einkommensgrenze überschreiten, um sich privat versichern zu können. Diese Versicherungspflichtgrenze liegt für das Jahr 2013 bei 52.200 € brutto im Jahr. Anders sieht es für Selbstständige, Beamte und Studenten aus – diese können frei wählen, ob sie sich gesetzlich oder privat krankenversichern.

Lohnend ist dies vor allem für Beamte. Für diese liegt in der gesetzlichen Versicherung ein Sonderfall vor: Sie müssen die vollen Beiträge von 15,5% des Bruttoeinkommens entrichten, da sie grundsätzlich als freiwillige Mitglieder geführt werden. Somit beteiligt sich der Arbeitgeber im Gegensatz zu anderen Berufsgruppen bei Beamten nicht an den GKV-Beiträgen.

Um diesen Nachteil auszugleichen, wird Beamten vom Staat eine Beihilfe gewährt. Er zahlt aktiven Staatsdienern 50% der privaten Versicherungsprämie, Pensionären gar bis zu 70%. Zudem steigen die Beiträge für Beamten bei den Privaten langsamer an.

Rentner ohne größere Rücklagen hingegen sollten von einer privaten Krankenversicherung eher die Finger lassen. Da das Krankheitsrisiko im Rentenalter wächst, steigen auch die privaten Beiträge mit dem Alter rapide an. Beiträge im vierstelligen Bereich sind keine Seltenheit. Viele Senioren suchen daher in späten Jahren einen Wechsel zurück zurück in die gesetzliche Krankenkasse – wo die Beiträge pauschal gedeckelt sind.

Der deutsche Staat versucht diesen Trend durch Gesetze möglichst einzuschränken – so ist eine Rückkehr nach dem 55. Lebensjahr nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) sogar rechtlich untersagt.

3. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Max Fassbender
Von: Max Fassbender. Über den Autor

Max Fassbender arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.