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Welche Beiträge sind innerhalb der privaten Krankenversicherung fällig?

In der privaten Krankenversicherung werden Beiträge nicht prozentual vom Einkommen festgelegt, sondern bemessen sich je nach Alter und Gesundheitsrisiko des Versicherten.

Allgemein lässt sich formulieren: Je jünger ein Versicherter beim Eintritt ist, umso günstiger ist auch sein Versicherungsbeitrag. Darüber hinaus unterscheiden die Gesellschaften beim Beitrag zwischen den Geschlechtern. So sind die Beiträge für Männer in der Regel günstiger als die der Frauen.

Private Krankenversicherung: Unterschiede in der Beitragsstruktur

Aber nicht nur in der allgemeinen Festlegung der Höhe der Beiträge, sondern auch in der Beitragsstruktur unterscheiden sich die privaten von den gesetzlichen Krankenversicherungen.

So muss in der privaten Krankenversicherung jede versicherte Person auch einen Beitrag zahlen. Das ist bei den gesetzlichen nicht der Fall. Hier sind über eine Familienversicherung der nicht mitarbeitende Ehegatte und die Kinder automatisch, dass heißt ohne zusätzlichen Beitrag, mitversichert.


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So funktioniert der Wechsel zur PKV

Viele gesetzlich Versicherte, deren Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze lag, scheuten in den vergangenen Jahren die Schritt zum Wechsel in die private Krankenversicherung.

Der Grund lag in der Einbahnstraßenregelung. Wer einmal von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung gewechselt hat, konnte nicht mehr in die gesetzliche zurückkehren oder nur ganz bestimmte Ausnahmetatbestände ausnutzen.

Warum sollte ein Versicherter wieder zurück in die gesetzliche Krankenkasse wechseln. Manche Menschen befürchteten, dass sie aufgrund von beruflichen Veränderungen oder gar einem Arbeitsplatzverlust nicht mehr in der Lage sein würden, die Beiträge zur privaten Krankenversicherung zahlen zu können.

Wer zum Beispiel mit 45 arbeitslos wird, hat nur relativ geringe Chancen einen vergleichbar gut bezahlten neuen Arbeitsplatz zu finden. Gleichzeitig kann er sich aber sicher sein, dass seine Beiträge in die private Krankenversicherung weiter ansteigen werden.

Gesundheitsreform führt Basistarif ein

Mit der Gesundheitsreform wurde eine Lösung gefunden. Alle privaten Krankenversicherungen müssen einen Basistarif anbieten, der von den Beiträgen her vergleichbar ist mit den Kosten für die gesetzlichen Krankenversicherungen.

Alle privat Versicherten haben nun die Möglichkeit, in diesen günstigen Tarif zu wechseln. Freilich müssen sie dafür auch einige Nachteile in Kauf nehmen. Der Basistarif bietet für geringere Beiträge selbstverständlich auch nicht das gleiche Leistungsportfolio wie die übrigen Privattarife.

In Sachen Tarif und Leistung

Der Versicherte muss also mit Leistungsabstrichen rechnen. Aber auch hier hat der Gesetzgeber Vorsorge getroffen. Die Leistungen, die der Versicherte aus dem Basistarif erhält, müssen vergleichbar sein, mit denen der gesetzlichen Krankenversicherungen. Einbußen bringt der Wechsel in den Basistarif der privaten Krankenversicherungen auch in der Frage der Altersrückstellungen.

Da nach dem Risikoprinzip die Beiträge zur privaten Krankenversicherung mit dem Alter steigen, haben die privaten Krankenkassen ein Vorsorgesystem geschaffen, um die Beiträge im Alter niedrig zu halten.

Die Versicherten zahlen in jungen Jahren höhere Beiträge und legen einen Teil dieser Beiträge als Altersrückstellungen an. Ein Teil dieser Rückstellungen geht dem Versicherten beim Wechsel vom normalen in den Basistarif der privaten Krankenversicherungen verloren.

Das gilt übrigens auch für die Wechsel der Versicherungsgesellschaft. Auch hier kann der Versicherte die Altersrückstellungen maximal bis zur Höhe des Basistarifs mitnehmen. Der Rest geht verloren.

20. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Annette Bauer
Von: Annette Bauer.