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Privatinsolvenz: Bekanntmachung und Auskünfte

In erster Linie ist eine Privatinsolvenz für den Betroffenen ein sehr unangenehmes Unterfangen. Gerade die Bekanntmachung und Veröffentlichung der eigenen Insolvenz deuten viele als das öffentliche Bekennen persönlichen Versagens.

Doch in Wahrheit kann dabei niemand ahnen, welches schwere Schicksal hinter einem Insolvenzantrag stehen mag.

Aber das Anmelden einer Privatinsolvenz bietet auch viele Chancen für die Zukunft: Eine Chance für einen neuen Anfang, welche man ansonsten nicht bekommen würde.

Die Privatinsolvenz-Bekanntmachung und die Veröffentlichung dienen dazu, potentiellen Gläubigern zu ermöglichen, ihre Ansprüche anzumelden. Dies gehört in Deutschland zum Teil des Insolvenzverfahrens.

Wer Ihnen bei einer Privatinsolvenz helfen kann

Wer selbst merkt, dass er von seinen Schulden und Zahlungsverpflichtungen eingeholt wird beziehungsweise diese nicht mehr tilgen kann, sollte sich bei Zeiten um professionelle Hilfe bemühen.

Sobald Sie einen Insolvenzanwalt aufgesucht haben (Fachanwalt für Insolvenzrecht), kann und wird Ihnen dieser alle Einzelheiten von der Anmeldung einer Insolvenz bis zum Abschluss des Verfahrens erläutern.

Besonders wenn es um den fortlaufenden Kindesunterhalt sowie während der Laufzeit einer Insolvenz neu auftretende Pfändungen geht, kann das Insolvenzrecht für den Außenstehenden eine recht komplizierte Sache sein.

In solchen Situationen führt stilles Abwarten meist nur noch zu einer Verschlimmerung der Situation beziehungsweise zu noch höheren Schulden.


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Privatinsolvenz: Veröffentlichung und Bekanntmachung

Die öffentliche Bekanntmachung einer Insolvenz erfolgt durch eine zentrale und länderübergreifende Veröffentlichung im Internet. Diese kann auszugsweise geschehen.

Der Schuldner ist dabei genau zu bezeichnen, insbesondere sind seine Anschrift und sein Geschäftszweig anzugeben. Sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, gilt die Bekanntmachung als bewirkt.

Es können weitere Veröffentlichungen durch das Insolvenzgericht veranlasst werden.

Das ist jedoch nur dann möglich, wenn dies landesrechtlich bestimmt ist.

Das Bundesministerium der Justiz wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die Einzelheiten der zentralen und länderübergreifenden Veröffentlichung im Internet zu regeln.

Dabei sind Löschungsfristen vorzusehen sowie Vorschriften, die sicherstellen, dass die Veröffentlichungen

  • unversehrt, vollständig und aktuell bleiben,
  • jederzeit ihrem Ursprung nach zugeordnet werden können.

Privatinsolvenz Veröffentlichung: Auskünfte

Ein Insolvenzgericht erteilt Auskünfte über die bei ihm vorliegenden

  • eröffneten Insolvenzverfahren (egal ob laufende und bereits aufgehobene)
  • Verfahren, in denen die Eröffnung des Insolvenzverfahrens mangels Masse zurückgewiesen worden ist, falls der Beschluss nicht länger als fünf Jahre zurückliegt
  • Insolvenzanträge, über die noch nicht entschieden wurde, jedoch nur dann, wenn sie vom Schuldner selbst gestellt worden sind
  • Insolvenzanträge von Gläubigern, über die noch nicht entschieden wurde, aber nur wenn ein besonderes Interesse des Rechtsverkehrs besteht (zum Beispiel wenn vorläufige Sicherungsmaßnahmen angeordnet worden sind).

Eine solche Auskunft kann schriftlich oder per Telefax beim Insolvenzgericht eingeholt werden.

20. Februar 2006

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.