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Privatinsolvenz des Mieters als Wohnungseigentümer ausschließen

Immer mehr Privatinsolvenzen bei Mietern in Deutschland mindern heimlich die wichtigen Renditen bei Vermietern.

Deshalb sollten Sie nun schnell reagieren.

Schützen Sie sich und Ihre Investitionen. Viele falsche Informationen über die Privatinsolvenz fördern unnötig die falsche Bescheidenheit. Sichern Sie Ihre Rendite.

Privatinsolvenz des Mieters: Das Risiko ist groß

Seit 1999 gibt es dank des Gesetzgebers ein Instrument für private Haushalte, dass die Folgen einer Privatpleite drastisch mindert: die Privatinsolvenz.

Insgesamt ist dies eine erfreuliche Änderung, da sie wie in den USA einen Neuanfang ermöglicht, auch wenn jemand mit seinen Plänen Schiffbruch erlitten hat.

Den Antrag können sowohl Schuldner als auch Gläubiger stellen. Ein Insolvenzverwalter übernimmt dann die Geschäfte.


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Privatinsolvenz des Mieters: Checkliste für Ihre Rechtsfolgen wichtig

Nur: Faktisch erhalten Sie als Vermieter Ihre Miete dadurch zunächst nicht. Die Rechtsfolgen jedoch helfen Ihnen – wenn Sie sich vor Gerüchten um die Privatinsolvenz schützen und diese Hinweise beachten:

  • Sie haben weiterhin das Recht, einen Mietvertrag fristlos zu kündigen, wenn ein Mieter nicht zahlt. Hier beträgt die Zahlungsfrist zwei Monate, unabhängig davon, ob der Mieter Privatinsolvenz angemeldet hat oder nicht.
  • Da ein Insolvenzverwalter die Geschäfte des Schuldners/Mieters führt, müssten Sie befürchten, dass Kaution oder Eigentum von Ihnen in der „Masse“ untertauchen. Achtung: Sie können selbst beantragen, dass die Kaution von der Insolvenzmasse „getrennt“ wird.
  • Zudem können Sie beantragen, dass Ihr Eigentum in der Mietwohnung von der Insolvenzmasse „getrennt“ wird. Dies kann etwa bei einer möblierten Wohnung der Fall sein oder bei Einbauküchen, Kellervorrichtungen und Ähnlichem.
  • Wenn der Mieter bis dato nicht in eine Mietwohnung eingezogen ist, kann sowohl der Insolvenzverwalter als auch der Vermieter – Sie – vom Vertrag zurücktreten. Dies empfehlen wir dringend.

Reagieren Sie auf jeden Fall. Denn: wenn Sie nicht reagieren, läuft der Mietvertrag einfach weiter.

Auch wenn der Mieter nicht zahlt, endet der Vertrag nicht automatisch. Setzen Sie sich daher mit dem Insolvenzverwalter direkt in Verbindung und regeln die Vertragsangelegenheiten wie beschrieben.

Vor Unterschrift Bonität des Mieters prüfen

Unsere Empfehlung: um solche Fälle zu vermeiden, müssen Sie sich über die Zahlungsfähigkeit eines – künftigen – Mieters informieren. Dies geht beispielsweise über die Creditreform oder die Schufa.

Der Aufwand lohnt sich: Eine Mietwohnung, die Sie wegen Privatinsolvenz des Mieters nicht mit anständigen Mieten „betreiben“ können, wird zur Renditefalle.

Wohnungseigentümer, die solche Mietschulden „stapeln“, erwirtschaften in der Regel negative Erträge.

Nur 40% aller Mietverträge führen zu einem positiven Ertrag, so lasen wir kürzlich in einer Studie.

Meist ist die Mietschuld Grund für die Fehlinvestition bei solchen Wohnungen. Sie sollten also schon vor dem Abschluss des Mietvertrages vorsorgen.

9. März 2007

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.