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Probleme mit der Hausverwaltung? So kündigen Sie Ihrem Verwalter

Streitereien, Geldbetrug oder vernachlässigte Pflichten – eine Eigentümergemeinschaft oder der Eigentümer haben das Recht einen Hausverwalter bzw. eine Hausverwaltung abzuberufen und zu kündigen, wenn er grobe Fehler macht. Auch bei einem anderen wichtigen Grund kann eine Kündigung erfolgen, im besten Falle schriftlich, um rechtlich abgesichert zu sein.

Auf der anderen Seite kann auch der Verwalter seinen Vertrag kündigen, wenn er beispielsweise einen neuen Job hat oder nicht mehr in der Lage ist seinen Verwalterpflichten nachzukommen (z.B. aus gesundheitlichen Gründen). Für die Kündigung eines Verwaltervertrags empfiehlt sich ein kostenloses Muster.

Fristlose Kündigung bei schwerwiegenden Vergehen

Normalerweise werden Verwalterverträge für eine Zeitspanne festgelegt, weshalb eine ordentliche Kündigung in dieser Zeit vertraglich häufig ausgeschlossen ist. Sind im Vertrag Kündigungsfristen vereinbart, dann müssen diese für eine ordentliche Kündigung auch eingehalten werden. Von Seiten des Verwalters bestehen solange Gehaltsansprüche bis diese Frist abgelaufen ist.

Ist das Vertrauensverhältnis zwischen Eigentümergemeinschaft und Hausverwalter nachhaltig gestört, hat es grobe Fehler gegeben und ist eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr möglich, dann ist auch eine fristlose Kündigung möglich. Gründe hierfür können die Veruntreuung von Geld sein, eine versäumte Abrechnung oder fahrlässiges Handeln.


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Kündigung des Verwaltervertrags anhand eines kostenlosen Musters

In der Kündigung eines Verwaltervertrags sollten einige Punkte auf jeden Fall aufgezählt sein. Die Namen aller Parteien, also der kündigenden Eigentümer und dem gekündigten Verwalter und die Adresse des verwalteten Objekts. Wurde bereits vorher eine Mahnung verschickt, sollte auf diese in der Kündigung Bezug genommen werden.

Zudem sollte im Kündigungsschreiben um eine Bestätigung der Kündigung gebeten werden und das Schreiben mit einer Unterschrift versehen sein. Auch das aktuelle Datum und (wenn vorhanden) die Nummer des Verwaltervertrags sollten in einem Schreiben stehen. Auch der Grund, aus dem die Kündigung erfolgt, kann genannt werden – muss aber nicht.

Zunächst abmahnen?

Bevor eine Kündigung erfolgt ist es bei einem Verwaltervertrag üblich, den Verwalter erst einmal abzumahnen und ihm nicht direkt zu kündigen. Die Gründe für eine Kündigung müssen schon schwerwiegend sein, da der Vertrag eigentlich zeitlich datiert ist.

Anhand eines Musters ist die Erstellung eines Kündigungsschreibens kein Problem. Wichtig ist, eine Bestätigung der Kündigung einzufordern. Gründe für die Kündigung müssen in dem Schreiben nicht aufgeführt werden, sie werden meist schon in einer vorhergehenden Abmahnung genannt.

3. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.