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Profitieren Sie vom Cost-Average-Effekt bei Ihren Indexsparplänen

Ähnlich wie bei Fondssparplänen auf Aktien kommt Ihnen der so genannte Cost-Average-Effekt auch bei Indexsparplänen zugute.

Denn Sie kaufen bei einem niedrigen Indexstand für denselben Anlagebetrag entsprechend mehr Anteile am jeweiligen Index, als Sie bei einem höheren Indexstand dafür erhalten würden.

Auf diese Weise sichern Sie sich über den gesamten Anlagezeitraum optimale Einstiegsniveaus, sofern sich der Index langfristig weiter nach oben entwickelt.

Wie sich dieser Cost-Average-Effekt genau auswirkt, sehen Sie an folgender Beispielrechnung: Sie zahlen jeden Monat 100 Euro in ein Index-Zertifikat ein, das den 100. Teil eines Indexes, umgerechnet in Euro, repräsentiert.

Bei einem Indexstand von beispielsweise 3.620 Punkten würde ein Anteilswert demnach 36,20 Euro kosten. Im Jahr haben Sie auf diese Weise 1.200 Euro angelegt, wobei Sie den Index – je nach Entwicklung an den Aktienmärkten – in den Folgemonaten zu unterschiedlich hohen Preisen erwerben.

Am Ende des Jahres haben Sie nach diesem Beispiel insgesamt 32,645 Anteile gekauft; jeder Anteil hat Sie also 36,76 Euro (1.200 dividiert durch 32,645) gekostet. Sie haben im angenommenen Fall die Zertifikate unter dem Durchschnittskurs der 12 Monate von 36,93 Euro gekauft und konnten damit Ihre Anteile also um knapp 0,5% billiger erwerben.


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Durch den Cost-Average-Effekt: mehr Anteile für das gleiche Geld

Beispiel 1Beispiel 2
MonatBetrag Anteilswerterworbene AnteileAnteilswerterworbene Anteile
Januar100 €36,20 €2,76236,202,762
Februar100 €32,31 €3,09528,513,508
März100 €36,45 €2,74336,452,743
April100 €37,36 €2,67731,333,192
Mai100 €33,02 €3,02833,023,028
Juni100 €36,50 €2,74038,562,593
Juli100 €35,42 €2,82335,422,823
August100 €38,45 €2,60129,873,348
September100 €37,33 €2,67937,332,679
Oktober100 €39,50 €2,53223,364,281
November100 €40,11 €2,49340,112,493
Dezember100 €40,46 €2,47240,462,472
Durchschnitt 36,93 €32,64534,2235,923

Die beiden Beispiele zeigen, wie viel Anteile Sie für einen Gesamtbetrag von monatlich 100 Euro bei unterschiedlichem Wert des jeweiligen Anteils kaufen konnten. In Phasen, in denen die Indexschwankungen sehr groß sind, erweist sich der Cost-Average-Effekt sogar noch als sehr viel günstiger für Sie.

Nach den beiden letzten Spalten in der oberen Übersicht hätten Sie am Ende des Jahres beispielsweise 35,923 Anteile zum Preis von je 33,40 Euro (1.200 dividiert durch 35,923) gekauft. Im Vergleich zum Durchschnittspreis von 34,22 Euro ist Ihr Einstandspreis damit um 2,4% geringer.

GeVestor-Tipp

Machen Sie nicht den Fehler, wie ich ihn gerade bei noch wenig erfahrenen Anlegern immer wieder sehe: Statt in Börsenphasen, in denen die Indizes kräftig zurückgehen oder starken Schwankungen ausgesetzt sind, ihren Sparplan weiter zu bedienen, stellen sie ihre Zahlungen gerade dann – vielleicht auch nur vorübergehend – ein.

Aber genau dadurch entgehen ihnen die Vorteile, die sich aus dem Kauf in gleich bleibenden Raten ergeben.

Zwischen den folgenden 3 Grundformen von Indexinstrumenten können Sie wählen

Grundsätzlich stehen Ihnen 3 verschiedene Typen von Indexinstrumenten zur Verfügung, die Sie im Rahmen Ihres Vermögensaufbaus nutzen können und die ich Ihnen weiter unten ausführlich vorstellen werde:

  • Index-Zertifikate,
  • Indexfonds und
  • Indexaktien.

Als Sonderform kommen noch die Index-Optionsscheine und Index-Optionen hinzu, mit denen Sie an der positiven oder negativen Entwicklung des jeweiligen Indexes überproportional teilhaben können.

 

14. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.