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Provision: Die grundlegenden Fakten

In welcher Höhe der Makler für seine Vermittlung eines Kaufvertrages eine Provision fordern darf, ist gesetzlich nicht geregelt.

Fehlt eine Vereinbarung, gilt das was üblich ist und dies sind Provisionen zwischen 3,48% und 5,8%, in selteneren Fällen auch schon mal 6,96%. Dabei gilt die Grundregel, dass der Makler die Provision immer als Endpreis unter Einschluss der Umsatzsteuer angeben muss.

Provision: Makler für die Vermietung

Beauftragen Sie als Vermieter einen Makler damit, für Sie einen Mieter zu finden, gelten andere Regelungen. Dabei ist zunächst einmal wichtig, dass in den folgenden Fällen eine Provision gesetzlich immer ausgeschlossen ist:

Wichtig: Wurde entgegen dieser Verbote eine Provision bereits entrichtet, kann sie zurückverlangt werden.

Erst drei Jahre nach Zahlung dieser unberechtigten Provision verjährt der Anspruch auf Rückzahlung. Außerdem handelt der Makler, der hier gegen verstößt, ordnungswidrig und muss ein Bußgeld zahlen.

In diesem Fall müssen Sie keine Provision zahlen

Auf Betreiben des Maklers wird ein bestehender Mietvertrag verlängert oder ein neuer abgeschlossen, wobei Vermieter und Mieter gleich bleiben.

Ferner gilt bei der Vermietung die Besonderheit, dass die Provision höchstens zwei Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer betragen darf. Jede höhere Provisionsabsprache ist also unwirksam.

Wurde dennoch eine höhere Provision entrichtet, kann der über das gesetzliche erlaubte Maß hinausgehende Anteil wiederum noch bis zu 3 Jahre später zurückverlangt werden.

Was der Makler für seine Provision leisten muss

Beauftragen Sie als Kaufinteressent einen Makler, so hat er Ihnen üblicherweise die Gelegenheit eines Kaufvertrages nachzuweisen. Hierzu gehört, dass der Makler Ihnen


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  • eine konkrete Immobilie erstmalig benennt und beschreibt;

Damit der Makler keinen Provisionsausfall erleidet, sehen die meisten Verträge vor, dass er neben dem Nachweis auch noch mit der Vermittlung beauftragt ist, zum Beispiel durch folgende Formulierung:

  • den Verkäufer konkret benennt (Name und Anschrift) oder Ihnen dieser persönlich vorgestellt wird;

„Der Auftraggeber beauftragt den Makler mit dem Nachweis und/oder dem Vermitteln einer Ankaufsmöglichkeit von (…).“

  • Mitteilung darüber macht, dass der Verkäufer zum Abschluss eines Kaufvertrages bereit ist (hier reicht schon die Angabe des verlangten Kaufpreises).

Liegt nur eine dieser Voraussetzungen nicht vor, darf der Makler von Ihnen als einem Vertragspartner keine Provision verlangen.

Mit dieser Vereinbarung stellt der Makler sicher, dass er die Provision auch erhält, wenn Ihnen als Kaufinteressenten die Immobilie zwar schon bekannt war, der Makler selbst aber zum Abschluss des Kaufvertrages noch beigetragen hat.

Die Vermittlungsleistung des Maklers liegt dann darin, dass er In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass der Makler eine Kaufgelegenheit benennt, die dem Kaufinteressenten bereits bekannt war.

Das ist dann das Pech des Maklers. Denn wenn über diese Immobilie später ein Kaufvertrag abgeschlossen wird, so war der Nachweis des Maklers hierfür doch nicht ursächlich. Folge: Beweist der Käufer, dass ihm die Immobilie schon bekannt war, geht der Makler leer aus.

  • für Sie mit dem Verkäufer die Verhandlungen über den Kaufpreis verhandelt;
  • für Sie mit dem Verkäufer die Modalitäten der Kaufpreiszahlung führt;
  • Dafür sorgt, dass der Verkäufer an Sie und nicht wie vorgesehen an eine andere Person verkauft.

7. Juli 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.