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Call und Put Optionen: Der kleine Unterschied

Es gibt an Terminbörsen zwei Arten von gelisteten Optionen: Put und Call Optionen.

Eine Call Option gibt Ihnen das Recht, den Basiswert (typischerweise eine Aktie) zum Basispreis der Call Option zu kaufen.

Call Option für Gewinne bei steigenden Börsenkursen

Wenn Sie also beispielsweise eine Call Option kaufen, die Ihnen das Recht gibt, eine Aktie zum Kurs von 25 Euro zu kaufen, und die Aktie steigt auf 30 Euro, 40 Euro oder weit mehr, wird Ihre Call Option immer mehr wert.

Sie verkaufen die Call Option mit einem hohen Gewinn.

Put Option für Gewinne bei fallenden Börsenkursen

Eine Put Option gibt Ihnen das Recht, den Basiswert (typischerweise eine Aktie) zum Basispreis der Put Option zu verkaufen.

Wenn Sie also beispielsweise eine Put Option kaufen, die Ihnen das Recht gibt, eine Aktie zum Kurs von 80 Euro zu verkaufen, und die Aktie fällt auf 60 Euro, 40 Euro oder weit tiefer, wird Ihre Put Option immer mehr wert.


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Denn egal wie tief der Kurs der Aktie fällt, Sie können diese an der Börse z.B. für 40 Euro kaufen und über das Recht aus Ihrer Put Option sofort für 80 Euro verkaufen.

In der Praxis kaufen und verkaufen Sie typischerweise aber keine Aktie, sondern Sie verkaufen die Put Option mit einem hohen Gewinn.

Absicherung mit Calls? Geht! Mit einem “Bear Call Spread”

Das mag zunächst kurios klingen, ist aber auf den zweiten Blick durchaus logisch. Der Begriff “Bear Call Spread” bedeutet nichts anderes als:

Gleichzeitiger Kauf einer Call Option und Verkauf einer Call Option mit identischen Kennzahlen, aber unterschiedlichen Basispreisen”.

Dabei wählt man im Gegensatz zum Bull Call Spread jeweils für den Kauf einen höheren Basispreis (Strike) als für den Verkauf.

Der Anleger nimmt die höhere Prämie für den verkauften Call mit dem niedrigeren Basispreis ein und hat nach dem Kauf für den Call mit der höheren Basis ein Nettoplus aus der Differenz der Preise eingenommen.

Er setzt auf fallende Kurse. Gewinn und Verlust sind beide begrenzt.

Put Optionen: Nutzen

Mit einem Bear Call Spread kann der Anleger eine Strategie aufbauen, die ihm eine Einnahme ermöglicht, wenn der Kurs des Underlyings am Laufzeitende unterhalb des Basispreises des verkauften Calls + bezahlte Prämie liegt.

Der Maximalgewinn ist gedeckelt auf die Einnahme zu Beginn.

Denn fällt der Kurs des Underlyings unter den Basispreis des verkauften Calls mit dem niedrigeren Basispreis, dann sind beide Calls wertlos und er kann die vereinnahmte Prämie behalten.

Der Maximalverlust errechnet sich aus der Differenz der gewählten Basispreise minus anfangs vereinnahmter Prämienüberschuss.

Denn steigt das Underlying über den Basispreis des gekauften Calls, dann kompensieren sich ab da beide Calls 1:1.

18. Oktober 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.