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Qualitätsaktien: Erfolg durch starke Papiere

Warren Buffett hat es schon vor Jahrzehnten vorgemacht: Qualitätsaktien bringen sein Depot auf Gewinnkurs – ein lohnenswerter Tipp, auch für Börsenneulinge.

Mehr dazu: Warren Buffets Erfolgsgeschichte

Denn während viele Anleger an den internationalen Aktienmärkten weiterhin nur den aktuellen Kurs einer Aktie im Auge behalten, gerät ein wichtiger Aspekt für den Handel in den Hintergrund: die Qualität des ausgebenden Unternehmens.

Qualitätsaktien: Kurs nicht Haupt-Kaufgrund

Nur in wenigen Fällen bewahrheitet sich eine fälschlich eingebürgerte Börsenweisheit: „Aktien, deren Kurse gestiegen sind, sind zu teuer – und gefallene Aktien ein Schnäppchen“.

Stattdessen muss sich der Anleger – wie auch bei sonstigen Kaufentscheidungen – hinterfragen, was er für sein Geld bekommt. Denn der Wert eines Unternehmens, wie er an der Börse gehandelt wird, kann deutlich vom wahren Wert abweichen.

Wie ein normaler Anlieger eine Qualitätsaktie erkennt und somit am Spiel um die besten Renditen teilhaben kann,soll nun verdeutlicht werden.

Allgemeine Fragen zum Unternehmen

Zunächst einmal sollte ein Unternehmen durch allgemeine Fragen im Vergleich zur Konkurrenz eingeordnet werden.

Meist variiert die Anzahl dieser Fragen zwischen 5 und 7.


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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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So ist es meist sehr wichtig, ob das Unternehmen und vor allem auch die Produkte, die dieses Unternehmen herstellt, einfach zu verstehen sind.

Natürlich muss der Kunde im besten Fall auch sofort erkennen können, dass genau dieses Unternehmen hinter einem Produkt steht.

Qualitätsaktien: Erfolg durch genaue Beobachtung des Markts

Weitere Fragen betreffen nun vorrangig das wirtschaftliche Umfeld des Unternehmens:

Dort sollten keinerlei Restriktionen bekannt und ein Marktwachstum gegeben sein (welches das Unternehmen natürlich auch erfüllen können muss).

Ist das Unternehmen zudem in der Preisgestaltung unabhängig – oder im besten Fall sogar Monopolist – , sind die wichtigsten Faktoren für eine Qualitätsaktie gegeben.

Messbare Bilanzwerte helfen zur Qualitätsaktie

Waren diese Punkte jedoch meist auch subjektiv geprägt, sollten sich Anleger nun genau messbaren Zahlen zuwenden.

Der Bedarf an Produkten vielfältiger Arten steigt in den vergangenen Jahren weltweit ungehindert an. Dies sollte sich natürlich auch im Unternehmen widerspiegeln.

Potenzielle Käufer von qualitativ hochwertigen Aktien sollten also das Gewinnwachstum im Auge behalten.

Dieses sollte in den vergangenen Jahren relativ konstant geblieben sein – bei einer Wachstumsrate von mehr als 10 Prozent.

Ebenfalls 10 Prozent sollte die Umsatzrendite – also der Anteil des Umsatzes, der als Gewinn verbucht werden kann – betragen. Wie beim Gewinnwachstum gilt hier: je höher der Wert, desto besser.

Eigenkapital zur Bewertung heranziehen

Wichtig ist überdies auch eine Bewertung des Eigenkapitals. Dieses sollte mindestens einen Anteil von 30 Prozent an der Bilanzsumme erreichen.

Auch die Eigenkapitalrendite ist hier wichtig. Teilt man den Jahresgewinn durch das Eigenkapital, sollte die Rendite minimal 25 Prozent betragen.

Neben den genannten Werten können auch der Cashflow und weitere Unternehmenswerte wie möglichst niedrige Sachinvestitionen wichtig für die Bewertung sein.

So sollten potenzielle Käufer schließlich diverse Qualitätsaktien, die Erfolg versprechen, errechnet haben. Diese dürften entsprechend auch weiterhin für steigende Renditen stehen.

Unternehmenswert vs. Börsenwert

Wichtig ist nun, den wahren Unternehmenswert – und damit den zu erwartenden Gewinn in den kommenden Jahren – mit dem aktuellen Börsenwert zu vergleichen.

Denn auch hier gilt: Je niedriger der Einkaufspreis der Aktie im Vergleich zum wahren Unternehmenswert ist, desto höher ist die langfristige Chance auf hohe Renditen.

25. April 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.