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Quantitative Aktienauswahl: ein Stockpicking-Modell, das bei der Auswahl hilft

In einem anderen Artikel habe ich davon berichtet, warum Aktien in einer Niedrigzinsphase alternativlos für diejenigen Anleger sind, die nach Abzug von Steuern und Kosten, sowie unter Berücksichtigung von Inflation unterm Strich noch eine positive Rendite erzielen wollen.

Grundsätzlich sollten Aktien zudem bei einer durchschnittlich fairen Bewertung nicht „blind“ gekauft werden.

In diesem Zusammenhang habe ich auch von der Wichtigkeit des Stockpickings (Auswahl der „richtigen“ Aktien) berichtet und Ihnen bereits einen ersten Stockpicking-Ansatz vorgestellt.

Dieser Beitrag befasst sich nun mit einem weiteren Ansatz, mit dem Sie Ihre persönliche Aktienauswahl optimieren und somit erfolgreicher gestalten können.

Es handelt sich bei dem Ansatz, den ich Ihnen heute vorstellen möchte, um die quantitative Aktienauswahl.


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Die Aktienauswahl unter quantitativen Gesichtspunkten

Unter der quantitativen Aktienauswahl ist die Anwendung von mathematischen und somit rationalen Methoden bei der Entscheidung über die Zusammensetzung eines Aktienportfolios oder Investmentfonds zu verstehen.

Dabei wird versucht, qualitative und subjektive Entscheidungen (vor allem emotionale Entscheidungen) durch den Einsatz von objektiven Kriterien zu ersetzen.

Um dieses Ziel zu verwirklichen, werden häufig mathematische Algorithmen innerhalb eines Computermodells und -programms eingesetzt, das über diese ein möglichst optimales Portfolio ermittelt.

Diese Möglichkeiten haben Sie als Privatanleger natürlich nicht. Aber auch Sie können Ihr Depot quantitativ managen.

Dazu müssen Sie „lediglich“ einige Auswahlkriterien festlegen z.B. ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das kleiner sein muss als 14 , an die Sie sich in der Folge strikt halten.

Abgrenzung zur charttechnischen Analyse

Da die quantitative Aktienauswahl und die Aktienauswahl unter fundamentalen Gesichtspunkten viele Gemeinsamkeiten aufweisen, will ich an dieser Stelle vor allem eine Abgrenzung zur charttechnischen Analyse (einer weiteren und sehr verbreiteten Form der Aktienauswahl) vornehmen.

Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden heute sowie bereits vorab vorgestellten Möglichkeiten der Aktienauswahl und der charttechnischen Analyse besteht darin, dass Charttechniker davon ausgehen, dass der Kurs einer Aktie gleichzeitig dem Wert der Aktie entspricht.

Anleger, die einen charttechnischen Ansatz verfolgen, interessieren sich weniger für die Geschäftsberichte der Unternehmen und stattdessen vielmehr für das augenblickliche charttechnische Bild der Aktie.

Fazit: Konsequenz führt an der Börse zum Erfolg

Aus meiner Sicht kommt es, wie bereits gesagt,  weniger darauf an, welche Prinzipien Sie bei der Aktienauswahl verfolgen, sondern vielmehr darauf, dass Sie überhaupt welche haben und diesen auch konsequent treu bleiben.

Denn dadurch vermeiden Sie, dass Ihre Entscheidungen emotionsgetrieben sind. Und das ist für meine Begriffe ein elementarer Grundstein für Ihren künftigen Börsenerfolg.

3. Juli 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.