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Rainbow Trading Strategie: Technische Analyse für mehr Rendite

Wer fundamentalen Analysen nicht folgt, hat andere Handelsmöglichkeiten.

Entweder Sie traden aus dem Bauch heraus – nach Gefühl – oder mit System.

Dafür bieten sich dann Handelsstrategien der technischen Analyse an. Diese Strategien sehen vor, dass Sie Ein- und Ausstiegssignale anhand der historischen Kurse definieren und sich strikt daran halten.

Dazu bieten sich Risiko-Management-Systeme an, mit denen Stop-Strategien definiert werden.

Gleitender Durchschnitt wichtig

Bekannte Handelssysteme orientieren sich an den Gleitenden Durchschnitten einer Kursserie.

So ist zum Beispiel der gleitende Durchschnitt von 38 Tagen definiert als Serie von 38 Schlusskursen, wobei am jeweils nächsten Tag der neueste Kurs den ältesten ersetzt. Ausreißer werden damit geglättet.


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Anhand dieser GDs stellen Sie dann fest, ob ein Kurs sich im Aufwärtstrend – über dem GD – befindet oder im Abwärtstrend. Da es verschiedene GD-Zeiträume gibt, können Sie zu einem Kurs wie dem Dax an unterschiedlichen GDs messen, wie sicher ein Trend ist.

  • Wenn hier etwa der Dax über GDs 20, 38, 50, 100 und 200 verläuft, ist der Aufwärtstrend relativ sicher und die sogenannte Trendstärke gilt als hoch.
  • Je höher eine Trendstärke, desto mehr würden Sie als Investor mit einem ausgeprägten Risiko-Management-System investieren können.
  • Im Chart wird die Vielzahl der unterschiedlichen GDs sichtbar an verschiedenen Linien, die zusammen optisch einen „Rainbow“ – Regenbogen um den Kurs herum bilden können. Die Rainbow Trading Strategie möchte einen möglichst großen Regenbogen sehen.
  • Dieser soll sich entweder unterhalb oder überhalb des Kurses bewegen, um eine große Trendstärke identifizieren zu können.
  • Je mächtiger der „Regenbogen“, umso sicherer das Investment Wer eine Rainbow Trading Strategie anwendet, kann zudem variieren und „einfache gleitende Durchschnitte“ wie oben dargestellt wählen oder anders gewichten.
  • Die einfach gewichteten gleitenden Durchschnitte (SMA in der Fachliteratur) behandeln alle früheren Kurse gleich. Die exponentiell gewichteten Durchschnitte (EMA) behandeln die frischeren Kurse mit höheren Hebeln als ältere Kurse.
  • Die WMA-Strategien für linear gewichtete gleitende Kurse behandeln jüngere Kurse ebenfalls mit größerem Schwerpunkt, der Faktor, um den die Gewichtung wächst, bleibt jedoch immer gleich.
  • So könnten Sie etwa die ältesten Kurse beim GD20 mit dem Faktor 1 bewerten, die zweitältesten mit dem Faktor 2, die drittältesten mit dem Faktor 3 und so fort.
  • Diese Rainbow Trading Strategie können Sie als Investor auf alle Märkte anwenden, an denen sich eine Kursgeschichte bildet. Dies gilt also für den Dax, für Währungen oder auch für Edelmetalle – als prominenteste Beispiele.

GeVestor empfiehlt: Diese technischen Handelssysteme, in denen Trends gefolgt wird, bewähren sich in aller Regel besonders dann, wenn Sie lange am Ball bleiben. Denn kleine Trends, die häufig wechseln, kosten faktisch Geld.

Die Rainbow Trading Strategie bietet einen höheren Schutz, weil Sie gleich mehrere GDs verwenden und so die Trendstärke messen können.

19. November 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.