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Rainer Heißmann: Der Grund, warum ich Börsenbriefe schreibe

„Warum schreiben Sie eigentlich Börsenbriefe?“ Mit dieser Frage sprach mich einmal ein Leser des „Optionen-Profi“ an.

Und er fügte hinzu: „Sie müssten doch vom Traden leben können, wenn Sie es so gut können.“

So oder ähnlich werde ich regelmäßig gefragt und vielleicht haben Sie sich diese Frage auch schon einmal gestellt!?

Ich kann die Frage natürlich nicht allgemein beantworten und kenne die Antriebskräfte der Kollegen nicht. Für mich ist die Antwort jedoch ganz einfach:

Erfüllung meines Traums bringt mir Geld

Die eingangs zitierte Frage geht davon aus, dass Schreiben weniger schön ist als Traden.

Das mag für manchen Trader auch so sein. Ich habe mir mit dem Schreiben jedoch einen Traum erfüllt. Ich schreibe einfach gerne (und hoffe, Sie merken das).

Vor etlichen Jahren habe ich einen Fernkurs zum Schreiben abgeschlossen. Das war reines Hobby. Es ging um Belletristik.

Die Schule hat meinen kleinen Roman, den ich als Abschlussarbeit geschrieben habe, sogar als sehr gut bewertet. (Es gibt keine Veröffentlichung davon.)

Geraume Zeit später habe ich einen weiteren Fernkurs zum Schreiben absolviert. Dabei ging es um das Schreiben von Fachtexten. Auch hier war es keine Arbeit, sondern geliebte Freizeitbeschäftigung.


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Die eingangs gestellte Frage:

„Warum schreiben Sie Börsenbriefe, wenn Sie selbst so gut traden können?“

Meine Antwort:

Ich liebe meine Arbeit. Ich habe mein Hobby „Schreiben“ zum Beruf gemacht. Ich freue mich auf meine tägliche Arbeit. Ich freue mich, den „Optionen-Profi“ und diesen täglichen Newsletter zu schreiben.

Und es hat sogar zu meinem Fachbuch über Optionen geführt. Die liebe Schwiegermutter unserer Tochter wollte das Buch unbedingt haben und begründete das mit den Worten:

„Ich verstehe keine Wort davon, aber ich habe es im Bücherschrank, um damit anzugeben.“

„Wenn das mal kein Grund ist zu schreiben“, habe ich ihren Spruch augenzwinkernd kommentiert und ihr ein Exemplar zukommen lassen.

Warren Buffett, Charles Munger, André Kostolany und ich

Bis 1999 habe ich regelmäßig die Kolumnen von André Kostolany gelesen. Der war noch mit 93 Jahren aktiv.

Ich war bei der Jahreshauptversammlung von Warren Buffetts Berkshire Hathaway. Warren Buffett ist über 80, sein Mitstreiter Charles Munger über 90.

Beide arbeiten, weil es Ihnen Spaß macht und sie fit hält.

Mit den 3 weltbekannten Kollegen habe ich dieses gemeinsam:

Wir sind bzw. waren (Kostolany) Börsianer. Warren Buffett, Charles Munger, André Kostolany und ich lieben ihre Arbeit.

Wir nehmen gerne „ein paar Mark“ mit. Wir haben aber das Privileg, dass wir nicht arbeiten müssen, sondern es dürfen.

Dann (fast) noch ein kleines Geheimnis: Ich erhalte für mein Hobby Schreiben auch noch Geld – auch nicht schlecht! Wer hat schon das Privileg, für sein Hobby Geld zu erhalten, statt dafür zu bezahlen!?

Schreiben macht mir Spaß

Vielleicht sehen Sie gerade am regelmäßigen „Guten Schluss“ dieses Kommentars, dass ich gerne ein paar Minuten länger „arbeite“ (schreibe), weil es mir eben Spaß macht.

Ich könnte ja auch immer „mit freundlichen Grüßen“ enden. Das ist in der Textverarbeitung Word als Textbaustein integriert – Textbaustein „mfg“ und in 0,5 Sekunden wäre der Gruß fertig.

Und so hänge ich auch heute mit Freude ein paar Minütchen dran und schreibe den …

… guten Schluss: Am 21.10.1833, also heute vor 182 Jahren, kam der Namensgeber des Nobelpreises, Alfred Bernhard Nobel, zur Welt. Von ihm stammen die Worte:

„Wenn ich 1.000 Ideen hätte und nur eine sich als gut erweisen würde, wäre ich zufrieden.“

Die Quote, von 1.000 Texten nur einen guten schreiben, reicht für einen täglichen Kommentar nicht ganz. Ich bemühe mich, eine etwas bessere Quote zu haben. In der Hoffnung, dass mir das gelingt, sende ich beste Grüße.

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

21. Oktober 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.