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Der GeVestor Verlag checkt: unseriöse Immobilienanzeigen im Internet

Obwohl schon seit 20 Jahren immer wieder vor den Abzock-Taktiken der sogenannten „Nigeria-Connection“ (der Begriff kommt daher, weil die meisten dieser Betrüger als organisierte Banden aus afrikanischen Ländern operieren) gewarnt wird, fallen gutgläubige Anleger immer noch auf die Tricks herein.

Ein guter Grund für den GeVestor Verlag, diese unseriösen Praktiken zur Warnung des Quartals zu machen. Das Vorgehen der Betrüger ähnelt sich dabei: Sie erbitten Geld um hinterher viel mehr Geld oder andere Dinge zu erhalten, die Sie mit dem Geldgeber (angeblich) teilen wollen.

Mal sind es Rechtsanwalts-Gebühren für zu Unrecht eingefrorene Konten oder große Erbschaften, mal sind es Zoll-Gebühren für wertvolle Pakete. Häufig beginnen die Betrüger mit kleinen Summen und wenn der Anleger einmal angebissen hat, folgen Forderungen nach größeren Summen.

In einigen Fällen wird sogar Gewalt angedroht. Das Ende ist jedoch immer dasselbe: Das bezahlte Geld ist weg und die deutsche Polizei ist weitgehend machtlos.


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Die neuste Masche: gefälschten Immobilien- und Kontaktanzeigen

Aktuell sind unter den Betrügern besonders Anzeigen für Immobilien beliebt, die den Tätern nicht gehören. Dabei gehen sie geschickt vor, um sich das Vertrauen ihrer Opfer zu erschleichen: Reagieren Interessenten, entwickelt sich auch ein intensiver Austausch per Mail, in dem der angebliche Immobilienbesitzer vorgibt, im Ausland zu wohnen.

Irgendwann folgt das Angebot, die Immobilie zu besichtigen. Der Schlüssel soll zugeschickt werden – selbstverständlich muss der Interessent dafür vorher ein Pfand hinterlegen. Dies geschieht üblicherweise durch Überweisung eines dreistelligen Euro-Betrages.

Und Sie ahnen es: Der Interessent bekommt daraufhin weder einen Schlüssel, noch sieht er sein Geld jemals wieder. Ebenfalls sehr beliebt: Der Trick mit der falschen Kontaktanzeige. Nach ausgiebigem EMail- Kontakt folgt der Wunsch nach einem persönlichen Treffen.

Beißt das Opfer an, erhält es kurz vorher eine E-Mail mit der Absage des Treffens wegen einer Krankheit oder ähnlichem. Allerdings könnte das Treffen doch noch stattfinden, wenn eine schnelle medizinische Behandlung erfolgt. Dafür wird aber Geld benötigt …

Wahrscheinlich werden Sie jetzt denken, das könnte Ihnen niemals passieren. Trotzdem fallen jedes Jahr tausende Menschen auf alte und neue Maschen der Betrüger rein. Der Trick liegt in dem (mittlerweile) ausgeklügelten vertrauensbildenden Maßnahmen der Betrüger:

Es werden falsche Fotos verschickt und zum Teil ganze Lebens- und Leidensgeschichten erzählt. Irgendwann glaubt das Opfer dann tatsächlich sein Gegenüber zu kennen und verliert jede Vorsicht. Erst dann kommt die Geldforderung.

Der GeVestor Verlag warnt vor unseriösen „Pusher-E-Mails“

Es geht auch anders: Manche Betrüger decken sich mit wertlosen Aktien ein (zumeist handelt es sich um Aktien von ausländischen Minenunternehmen, die nur wenige Cent kosten). Dann verschicken sie massenweise E-Mails oder Faxe, in dem sie diese Werte nennen und eine baldige Kursexplosion ankündigen.

Der erhoffte Effekt: Aufgrund der kurzfristig hohen Nachfrage steigt der Aktienkurs recht schnell sehr stark an, was der Betrüger zum Verkauf der Aktien nutzt. Für die gutgläubigen Anleger wird die Sache hingegen zum Verlustgeschäft:

Sobald die künstlich nach oben getriebene Nachfrage abnimmt, bricht der Kurs der Aktie wieder ein. Aus diesem Grund sollten Sie grundsätzlich keine Aktien kaufen, die nur wenige Cent kosten und die Ihnen von unbekannten Quellen empfohlen werden, so die einhellige Meinung im GeVestor Verlag. Unseriöse Angebote gibt es viel zu viele – Sie sollten bei Ihrer Geldanlage besondere Vorsicht walten lassen.

 

7. September 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.