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Rating: Die Bank of Scotland gilt als sicheres Kreditinstitut

Für Privatanleger ist das Rating der Bank of Scotland interessant. Schließlich wollen sie wissen, ob die Bank, bei der sie ihr Geld anlegen zahlungsfähig ist und wie die Bonität auch für die Zukunft einzuschätzen ist. Falls die Bank nämlich herabgestuft wird, drohen herbe Verluste.

Auch für Unternehmen ist es aus dem gleichen Grund wichtig zu beobachten, welcher Status der Bank of Scotland eingeräumt wird. Kapitalbeschaffung sollte sicher sein, weshalb es sich lohnt die aktuellen Ratings der großen Ratingagenturen für die Bank of Scotland zu verfolgen.

Ratings sind generell aussagekräftig und geben eine Tendenz an, wie sicher Anleihen bei der jeweiligen Institution sind. Privatanleger müssen überlegen, ob sie der Bank, für die sie sich entscheiden, eine gute Bonität zusprechen und sie für zahlungsfähig halten. Als Kunde der Bank of Scotland hat man aber bestimmte Sicherheiten.

Was Rating bedeutet

Der Begriff Rating steht für „Bewertung“ oder „Einstufung“. Es gibt verschiedene international agierende Ratingagenturen wie Moody’s, Standard & Poor’s oder Fitch, die die ökonomische Situation von Ländern und Banken beobachten und auf Basis dessen Bewertungen abgeben.

Diese Ratings sagen etwas über die Zahlungsfähigkeit von Schuldnern aus und wie diese auch längerfristig zu bewerten ist.

Je besser ein Schuldner bewertet wird, desto besser sind auch die Konditionen, zu denen er sich Kapital verschaffen kann. Ist die Bonität hoch, so muss er nur niedrige Zinsen zahlen.

Mit einem schlechten Rating steigen auch die Zinsen, da die Ausfallwahrscheinlichkeit höher ist. Zwar haben viele Länder auch nationale Rating-Agenturen, den Großteil der Bewertungen (97 %) übernehmen aber die internationalen Agenturen.

Wie wird geratet?

Rating funktioniert anhand von Codes. Jede Agentur ratet etwas anders, aber das Prinzip ist immer ähnlich. So steht Aaa (Moody’s) oder AAA (Standard & Poor’s) für höchste Bonität und wird dann abgestuft bis zu C (Moody’s) beziehungsweise D (S & P oder Fitch), was für Zahlungsausfall steht.

Eine Herabstufung des Ratings wird als „Downgrade“ und eine Verbesserung als „Upgrade“ bezeichnet.

Beispiel: Rating der Bank of Scotland

Prinzipiell gilt die Bank of Scotland als eine solide Bank für Geschäfts- und Privatkunden. Für den Fall, dass das Rating der Bank of Scotland herabgestuft wird, müssen sich Anleger um ihre dortigen Einlagen aber keine Sorgen machen.

Ersparnisse werden sowohl durch den britischen als auch durch den deutschen Einlagensicherungsfonds geschützt und verlieren somit nicht an Wert.

Seit September 2011 ist die Bank of Scotland ein Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken. Über diesen Fonds sind alle Kundeneinlagen zu 100 % abgesichert. Allerdings gilt diese Regelung nur für Beträge bis zu 250.000€ pro Person.

Geld ist bei der Bank of Scotland laut Experten genauso sicher wie bei deutschen Banken. Auch die Einlagensicherungssysteme in Österreich, den Niederlanden, Luxemburg oder Frankreich sind genauso gut wie die deutschen gesetzlichen Einlagensicherungssysteme.

Privatanleger können ihr Geld also ruhig bei dieser Bank anlegen. Eine generelle Beobachtung der wirtschaftlichen Gesamtsituation schadet aber nie, um im Notfall schnell handeln zu können.

10. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.