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Rebalancing Erklärung: Das Risikoprofil auf Kurs halten

Der Rebalancing-Strategie liegt folgender Gedanke zugrunde: Ein ETF-Investment muss gepflegt werden.

Auch wenn es passiv ist, so unterliegt es der Dynamik der im ETF-Portfolio enthaltenen Märkte.

Rebalancing Erklärung: Die Strategie

Entwickeln die Märkte sich uneinheitlich, so verzerrt sich das Risikoprofil eines ETF-Investments. Mit der Rebalancing-Strategie lässt sich das Risikoprofil erhalten.

Wer mit ETFs günstig und einfach von der Entwicklung verschiedener Märkte profitieren will, der sollte sein ETF-Portfolio so zusammenstellen, dass die Risiken seinem individuellen Bedürfnis entsprechen.

Die klassische Faustformel für Anleger: Je jünger, desto mehr Klassen mit Risiko und Renditepotenzial – je älter, desto mehr Sicherheit.

Das Profil wird zu Anfang festgelegt.

Dabei werden die Risiken entsprechend gewichtet und verteilt.


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Auf Grund dieses Musters folgt dann das ETF-Investment langfristig der Entwicklung der Märkte bzw. der jeweiligen Indizes.

Rebalancing gegen unerwünschte Veränderung des ursprünglichen Risikoprofils

Wenn sich aber mit der Zeit beispielsweise Renten schlechter entwickeln, Aktien oder Rohstoffe dafür deutlich besser, so schlägt sich das in einer Veränderung der Gewichtung im ETF-Portfolio nieder.

Durch die unterschiedlichen Wertzuwächse und -verluste verteilt sich das investierte Kapital immer mehr in Richtung der renditestärkeren Klassen.

Das Auf und Ab der verschiedenen Märkte hat zur Folge, dass das Risikoprofil des ETF-Investments schon nach einigen Jahren nicht mehr zu erkennen ist.

Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn sich die Renten etwa nahezu halbiert haben, während Rohstoffe mehrfach zulegen konnten.

Selbst wenn die Rendite stimmen mag, so wird das ETF-Portfolio zunehmend risikobehafteter und schwankungsanfälliger.

Erkennbar ist ein gestiegenes Risiko an der erhöhten Volatilität und am Maximum Drawdown, also dem maximalen Kursverlust in einem bestimmten Beobachtungszeitraum.

Die Folgen zeigen sich deutlich, wenn einmal die Märkte einbrechen.

Dann verlieren meist die, die zuvor gewonnen hatten und umgekehrt. Hier nützt die Rebalancing-Strategie.

Rebalancing Erklärung: Zunehmende Verzerrung im ETF-Risikoprofil ausbügeln

Diese schleichende Verschiebung im Risikoprofil lässt sich verhindern, und zwar durch ein Rebalancing, ein Nachjustieren in regelmäßigen Abständen.

Titel mit zuvor guter Performance werden verkauft und Anlageklassen, die schlecht gelaufen sind, werden zugekauft.

Wer in diesem Fall bei fallenden Aktien durch Zukauf auf niedrigen Kursen seine Urspungs-Allokation halten will und bei einer Markterholung auf höherem Niveau wieder verkauft, handelt antizyklisch, also gegen den Trend.

Das Umschichten von Positionen mit höherer Rendite in solche mit niedrigerer Rendite erfolgt so lange, bis das anfängliche Risiko-Gewinn-Verhältnis wiederhergestellt ist.

Eine alternative Variante ist, dass der Anleger eine Bandbreite festlegt, innerhalb derer er nur Abweichungen von beispielsweise 5% toleriert. Werden diese überschritten, wird umgeschichtet.

Diese Vorgehensweise lässt sich noch verfeinern: Mit einem Cap dürfen nur vorab definierte Assetklassen die festgelegte Bandbreite nicht überschreiten.

Doch beim Rebalancing kann das Umschichten Folgen wie Kosten und Steuern nach sich ziehen, die ein Anleger vorab abschätzen muss.

2. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.