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Rebalancing ETF: Kosten und Nutzen abwägen

Der Rebalancing-Strategie ist die stete und notwendige Pflege eines ETF-Investments.

Ohne dieses Nachjustieren würde sich das Risikoprofil mit der Zeit immer mehr verzerren, da sich die Märkte uneinheitlich entwickeln.

Rebalancing ETF:Die Pflege des Investments

Das Risikoprofil, das bei einer langfristigen Anlage zu Anfang festgelegt wird, muss erhalten werden.

Mehr zum Thema:  Rebalancing-Strategie mit ETFs – Das Risikoprofil auf Kurs halten

Hatte sich dieser Beitrag mit den Grundlagen der Rebalancing-Strategie beschäftigt, so kommt es nun im Weiteren auf einige Details an, die es zu beachten gilt.

Im Zusammenhang mit dem Rebalancing wird gelegentlich auch von einer Risiko-Strategie gesprochen.

Dies sollte aber nicht in die Irre führen. Denn die Anpassung schützt letztlich nicht vor eventuellen Kurseinbrüchen.

Dennoch, und das ist der zentrale Aspekt: Die Rebalancing-Strategie reduziert ein mögliches Risiko erheblich.


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Rebalancing-Strategie: Kosten und Nutzen

Rebalancing gehört zum Bewirtschaften eines passiven Investment-Portfolios mit langfristig ausgelegter Allokations-Strategie. Insofern ist es ein aktives Element im ansonsten passiven ETF-Investment.

Das Rebalancing wird am Besten einmal pro Jahr vorgenommen.

Allerdings: Jedes Umschichten verursacht Transaktionskosten. Deshalb sollte nachgerechnet werden, ob es nicht besser in größeren Abständen erfolgt.

Gerade bei kleineren Beträgen wirken sich Transaktionskosten stärker aus. Bei Volumina um die 10.000 € ist schon fraglich, ob sich ein jährliches Umschichten lohnt.

Wer jedoch sein ETF-Investment nicht selbst bearbeitet, sondern in einen ETF-Musterfonds eines Anbieters investiert, der bekommt das Rebalancing in der Regel mitgeliefert.

Insgesamt lässt sich die Frage, ab wann die Kosten die Vorteile übersteigen und umgekehrt, nur individuell beantworten.

Grund: Ein genereller Vergleich ist kaum dastellbar, da es beim Rebalancing schließlich keinen eigentlichen Ertragseffekt gibt.

Rebalancing ETF: Bei Umschichtungen Steuern beachten

Beim Kaufen und Verkaufen im Umschichtungsprozess muss natürlich auch an die Abgeltungssteuer gedacht werden.

Die Frage ist, in welchem Verhältnis der gewünschte Effekt zu einer eventuellen Steuerbelastung steht.

Abgesehen von der Arbeit für den Steuerberater lässt sich hier mit einem Grundstock arbeiten.

Für den Grundstock wird ein Depot eingerichtet, um anschließend zuordnen zu können, welche Teile des Portfolios gehandelt wurden und welche nicht.

Für die Kursgewinne des Grundbestands fällt die Steuer erst am Ende der Laufzeit an.

Rebalancing-Strategie – was bringt sie?

Bei einem breit gestreuten ETF-Investment in verschiedene Märkte eignet sich die Rebalancing-Strategie ideal zur Aufrechterhaltung eines einmal vorgegebenen individuellen Risikoprofils.

Die Rebalancing-Strategie ist die Pflege eines ETF-Portfolios, bei dem die langfristigen Folgen von Ausschlägen nach unten und oben durch regelmäßiges Ausglätten verhindert werden.

Rebalancing ist keine Performance-Strategie, um bessere Renditen zu erzielen.

Gleichzeitig jedoch zeigen Berechnungsmodelle, dass gerade ein in Grenzen gehaltenes Risiko im Vergleich zu einer einfachen Buy and Hold-Strategie viel eher Überrenditen erzielt.

4. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.