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Rebalancing schafft Mehrwert für Ihr Depot

Mit der Depot-Zusammensetzung, die Sie zu Beginn festlegen, bestimmen Sie das Risiko und die Rendite des Portfolios.

Kommt es jetzt im Laufe der Zeit zu Wert-Schwankungen der einzelnen Titel, verändert sich auch die Gewichtung der einzelnen Aktien am Gesamt-Portfolio.

Stichwort: Rebalancing

Um eine zu starke Abweichung von der ursprünglich festgelegten Depot-Struktur zu vermeiden, können Sie ein Rebalancing durchführen.

Beim Rebalancing werden Anlageklassen, die stark an Wert gewonnen haben, anteilig verkauft und solche, die an Wert verloren haben, zugekauft.

Strategische Asset Allokation

Strategische Asset Allokation

Veränderung durch Marktbewegung

Veränderung durch Marktbewegung

Durch den Verkauf von 20% der Aktienanteile und den Kauf von 20% Anleihen, wird jetzt die ursprüngliche Depot-Zusammensetzung wieder hergestellt.


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Sie haben 2 Möglichkeiten

Rebalancing können Sie auf verschiedene Arten betreiben. Es haben sich aber 2 praktikable Lösungen in der Praxis durchgesetzt: Kalender- und Intervall-Rebalancing.

Beim Kalender-Rebalancing wird, auf Basis einer bestimmten Zeitperiode, z. B. halbjährlich, das Portfolio angepasst.

Damit ist diese Art des Rebalancing völlig unabhängig von Marktbewegungen und ohne viel Aufwand zu realisieren.

Nachteil dieser Strategie ist es, dass innerhalb der Periode die Abweichung zur strategischen Asset Allokation sehr groß werden kann.

Beim Intervall-Rebalancing wird ein Toleranzband – z. B. +/-5% – um das strategische Gewicht einer jeden Anlageklasse in der Asset Allokation gelegt. Eine Portfolio-Anpassung erfolgt, wenn ein Toleranzband gerissen wird.

Diese Art des Rebalancing bietet eine wesentlich bessere Kontrolle und setzt auf Anpassungen, wenn sie wirklich notwendig sind.

Diese Methode ist jedoch sehr aufwändig zu realisieren, da eine ständige Überwachung des Portfolios notwendig ist.

Warum Rebalancing?

Es gibt 2 gute Gründe, warum Rebalancing langfristig einen Mehrwert darstellen kann:

  • Mit riskanteren Anlagen (z. B. Small-Caps) erzielen Sie höhere Renditen. Somit erhöht sich mit der Zeit der Anteil risikoreicher Anlagen, und das Gesamt-Portfolio wird risikoreicher als ursprünglich geplant. Mit Rebalancing können Sie das Risiko-Niveau langfristig kontrollieren.
  • Durch Rebalancing werden wahrscheinlich Aktien mit hoher Bewertung in Aktien mit niedriger Bewertung systematisch umgeschichtet. Das kann die Rendite-Chancen verbessern.

Rebalancing ist nicht kostenfrei

Beim Rebalancing fallen Transaktions-Gebühren und möglicherweise Steuern an. Diese Kosten müssen bei einem Rebalancing immer berücksichtigt werden. Kosten und Nutzen sollten in einem ausgewogenen Verhältnis bleiben.

Bei zu hohen Kosten oder wenn die Unterschiede der einzelnen Titel nicht zu groß sind, würde ich auf ein Rebalancing verzichten.

Hinzu kommt, dass Aktien die stark gestiegen sind, meist den Trend noch eine Zeit beibehalten.

Wenn sich fundamental etwas ändert oder Depot-Umschichtungen anstehen, informiere ich Sie ohnehin darüber.

Um die Gewichtung wieder herzustellen, würde ich eher zu Möglichkeit 2 tendieren. Aber das hängt natürlich auch immer von der persönlichen Situation ab.

21. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.