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Rechtsschutzversicherung: Der Vergleich der Anbieter

Die Deutschen gelten als streitlustig und sind deshalb auch gute Kunden bei den Rechtsschutzversicherungen. Wer sich und sein gutes Recht absichern möchte, der sollte aber bei der Auswahl der Rechtsschutzversicherung genau hinschauen. Denn die Versicherungen unterscheiden sich erheblich. Darüber hinaus sind viele Streitigkeiten nicht versichert, bei denen die Kunden aber genau vom Gegenteil ausgehen.

Der Vergleich der Rechtsschutzversicherungen zeigt: Es gibt keine Rechtsschutzversicherung, die in allen Lebenslagen bei allen Streitigkeiten zahlt.

Wer Rechtsschutz versichern will, hat die Wahl zwischen Privatrechtsschutz, Berufsrechtsschutz, Verkehrsrechtsschutz und Mietrechtsschutz – und natürlich zwischen allen Kombinationen dieser Policen.

Verkehrsrechtsschutz: Nicht darauf verzichten!

Ein wichtiger Baustein der Rechtsschutzversicherung ist der Verkehrsrechtsschutz. Damit wird sichergestellt, dass bei Streitigkeiten im Verkehr – sei es nach einem Unfall oder auch einem Strafmandat – rechtlicher Beistand gewährleistet wird.

Beim Vergleich der Rechtsschutzversicherungen muss darauf geachtet werden, was genau im Verkehrsrechtsschutz eigentlich versichert ist.


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So gibt es Verkehrsrechtsschutz nur für bestimmte Fahrzeuge, es gibt Verkehrsrechtsschutz für alle Fahrzeuge in einer Familie, und es gibt Verkehrsrechtsschutz für eine Person, die dann mit allen von ihr genutzten Fahrzeugen versichert ist.

Wichtigster Bestandteil des Verkehrsrechtsschutzes ist vor allem die Kostenübernahme für die rechtliche Beratung nach einem Unfall. Abgedeckt werden aber auch weitere Streitigkeiten zum Beispiel beim Autokauf, rund um den Leasing-Vertrag oder auch nach Werkstattreparaturen. Genau hinschauen lohnt sich bei der Frage, ob und in welchem Umfang Bußgeldverfahren abgedeckt sind.

Welche Bausteine sind zusätzlich wichtig?

Gewünscht wird häufig Rechtsschutz auch im beruflichen Umfeld, sodass man zum Beispiel bei einer Kündigung anwaltlichen Beistand in Anspruch nehmen kann. Und tatsächlich landen nicht wenige Arbeitsverhältnisse vor dem Kadi, sodass Rechtsschutz hier wirklich sinnvoll ist.

Das gilt auch für Mietrechtsschutz, der dann einspringt, wenn Sie Probleme mit Ihrem Vermieter bekommen – etwa bei der Frage der Schönheitsreparaturen. Achten Sie aber auch darauf, dass es Mietrechtsschutz oft auch als Bestandteil der Mitgliedschaft im Mieterverein gibt.

Sind Sie dort versichert, brauchen Sie keine zusätzliche Rechtsschutzversicherung für mietrechtliche Streitigkeiten abzuschließen. Ganz wichtig auch beim Vergleich der Rechtsschutzversicherungen: Viele Rechtsstreitigkeiten sind nicht mitversichert.

So gibt es nur selten gerichtlichen Schutz bei familienrechtlichen oder gar erbrechtlichen Auseinandersetzungen – die Kosten dafür sind den Rechtsschutzversicherern zu hoch. Und auch rund um das Thema Hausbau müssen Sie beim Vergleich der Rechtschutzversicherungen darauf achten, dass dieser Bereich wirklich mitversichert ist.

Rechtsschutzversicherung: Vergleich sollte Selbstbeteiligung mit einbeziehen

Viele Rechtsschutzversicherungen bieten heute Verträge mit einer Selbstbeteiligung von bis zu 500 Euro an – im Gegenzug sinken die Prämien der Rechtsschutzversicherungen deutlich um bis zu 30 Prozent. Das ist durchaus sinnvoll, um die Prämie für die Rechtsschutzversicherung günstig zu halten.

Grundsätzlich gilt hier auch: Eine Rechtsschutzversicherung sollte ohnehin nur bei größeren Rechtsstreitigkeiten in Anspruch genommen werden, deren Kosten deutlich über der Selbstbeteiligung liegen.

Beim Vergleich der Rechtsschutzversicherungen achten Sie darauf, dass manche Versicherer die Selbstbeteiligung nach einer gewissen Anzahl schadensfreier Jahre deutlich bis auf null Euro senken.

Gegebenenfalls können auch schadensfreie Jahre einer Vorversicherung angerechnet werden. Interessant beim Vergleich der Rechtschutzversicherungen sind auch Tarife, die auf eine Selbstbeteiligung verzichten, wenn Sie lediglich eine Erstberatung durch einen Anwalt in Anspruch nehmen. So lassen sich Rechtsfragen leicht klären, ohne dass Sie Ihre Selbstbeteiligung zahlen müssen.

23. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.