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REIT-Unternehmen: Die richtige Immobilienanlage

Immobilienanlagen gehören in jedes Depot.

Je nach eigener Präferenz und Risikostruktur sollte ein Teil des Depots mit Immobilieninvestments bestückt werden. Die einzelne Immobilie als Anlagegut ist dabei denkbar ungeeignet.

Hierfür gibt es mehrere Gründe. Der wichtigste Grund, warum Sie als Investor von einer einzelnen Immobilie als Anlage absehen sollten, ist das hohe Klumpenrisiko, das eingegangen wird.

Man stelle sich vor, dass eine einzige Depotposition rund 500.000 Euro ausmacht. Das ist aber nicht das, was ich mir unter einem ausgewogenen Depot vorstelle.

Auch wenn eine physische Immobilienanlage angefasst werden kann und damit als real wahrgenommen wird, dürfen die Transaktionskosten nicht außer Acht gelassen werden: Notargebühren-, Anwaltskosten etc. können den Kaufpreis eines Objektes erheblich nach oben schrauben.

Sollte dann in einer finanziellen Sonderlage ein Verkauf notwendig werden, können Immobilien nicht sofort, zumindest nicht zum gewünschten Preis, veräußert werden.

Offene Immobilienfonds oder börsennotierte Immobiliengesellschaften

Dazu gibt es viel bessere Alternativen. Um die Immobilienquote im Depot zu erreichen, erweisen sich offene Immobilienfonds oder direkte Aktienanlagen in börsennotierten Immobiliengesellschaften als weitaus geeigneter.


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Die Erfahrungen der Vergangenheit haben dabei bisher eine deutliche Anlagetendenz hin zu Immobilienfonds aufgezeigt.

Immobilienunternehmen, die teils deutlich strengeren Aufsichtsregeln unterliegen, befinden sich nach wie vor auf dem hiesigen Kapitalmarkt nicht im gewünschten Maße im Fokus der Anleger.

Dadurch ist eine Kultur mittelständischer Immobilienunternehmen in Deutschland entstanden, die durch eine starke Segmentierung geprägt ist.

Richtige Investition mit REIT-Unternehmen

Es gibt jedoch durchaus eine Reihe attraktiver Anlagemöglichkeiten für eine Investition in börsennotierte Immobilienunternehmen.

Besonders mit der Schaffung und Einführung der so genannten REIT-Gesellschaften werden den Investoren sichere Erträge bei einem ausgewogenen Risikoprofil angeboten.

Hohe Eigenkapitalquoten von mindestens 45 % des Immobilienbestandes sollen zunächst das Risiko eines REIT-Unternehmens überschaubar halten. Zudem untersagt der Gesetzgeber den Handel mit diesem Immobilienbestand.

Dadurch können die Umsätze fast ausschließlich aus der Vermietung erzielt werden und die Unternehmen werden dem Nachhaltigkeitscharakter durch stetige Cashflows besser gerecht.

Ein weiteres und wahrscheinlich das wichtigste Kriterium für die Investoren sind die sehr hohen Ausschüttungsquoten von 90 % des Ergebnisses.

Da keine Korrelation der Dividendenauszahlungen zu den Kursen festgestellt werden kann, bleiben diese Ausschüttungen durchaus ein attraktives Angebot.

Vor allem durch die Körperschaft- und Gewerbesteuerbefreiung der Unternehmen sollten die Dividenden besonders hoch ausfallen.

Derzeit haben in Deutschland mit der alstria office REIT-AG, der Fair Value REIT-AG und der Hamborner REIT AG lediglich 3 Unternehmen die Umwandlung in eine

REIT-Gesellschaft vorgenommen.

Der Markt scheint momentan weitere REITs nicht aufnehmen zu wollen, obwohl schon etliche Absichtserklärungen in Form der „Vor-REITs“ abgegeben wurden.

Das einzige Problem für die Umwandlung in eine REIT-Form ist dabei – besonders vor dem Hintergrund der strengen gesetzlichen Vorgaben – das Erreichen einer kritischen Masse an Immobilienobjekten.

Mehr zum Thema: REITs: Die Erfolgsgeschichte

4. Januar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Cosmin Filker. Über den Autor

Der Chefredakteur des Newsletters "Nebenwerte aktuell" kann auf eine jahrelange Börsenerfahrung besonders im Nebenwerte-Bereich zurückblicken und durch seine berufliche Erfahrung beim Researchhaus GBC AG von der täglichen Präsenz am Markt profitieren.