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Relative Stärke: So finden Sie immer die stärksten Aktien

In einem vorangegangenen Beitrag habe ich Ihnen erläutert, warum es sich für Sie auszahlt, in trendstarke Aktien zu investieren: Gewinner-Aktien bleiben Gewinner-Aktien.

Indem Sie auf Aktien setzen, die sich bisher schon besser entwickelt haben als der Gesamtmarkt, machen Sie sich die Tatsache zunutze, dass Trends oft über längere Zeit anhalten.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen nun etwas mehr über das Prinzip der Relativen Stärke verraten.

Achten Sie auf die bisherige Kursentwicklung

Wie ich Ihnen bereits erläutert habe, ist die einfachste Möglichkeit, starke Aktien zu finden, auf diejenigen Werte zu setzen, die über einen gewissen Zeitraum die beste Kursentwicklung aufweisen.

Bewährt hat sich dabei, die Performance der zurückliegenden 6 Monate zugrunde zu legen.

Übersichts-Listen mit den größten Gewinnern aus verschiedenen Indizes sind auf vielen Finanz-Seiten im Internet frei verfügbar.


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Somit ist es für jeden Anleger ein Leichtes, ohne zusätzliche Hilfsmittel schnell auf trendstarke Aktien zu stoßen.

Die Relative Stärke nach Levy (RSL) – ein bewährtes Konzept

Aktien, die bereits kräftig gestiegen sind, entwickeln sich oft auch weiterhin überdurchschnittlich gut. Dies stellte Robert Levy bereits in den 1960er-Jahren fest, als er die Kursbewegungen amerikanischer Aktien untersuchte.

Mit seinem Konzept, das er 1967 vorstellte, sorgte der Amerikaner für Furore in der Finanz-Branche. Denn sein Ansatz lieferte deutlich überdurchschnittliche Ergebnisse.

Und das Schöne daran: Genauso wie vor 50 Jahren, funktioniert das Konzept der Relativen Stärke nach Levy (RSL) auch heute noch und bietet Ihnen als Anleger somit die Möglichkeit, mit trendstarken Aktien den Gesamtmarkt hinter sich zu lassen.

So wird die RSL berechnet

Nun kurz zur Berechnung der RSL: Die Kennzahl beruht auf einem Gleitenden Durchschnitt.

Sie erhalten die RSL, indem Sie den aktuellen Aktienkurs durch den durchschnittlichen Schlusskurs der vorangegangenen Wochen teilen.

Levy verwendete den Durchschnitt der letzten 27 Wochen, was wieder ungefähr 1/2 Jahr entspricht.

Wenn Sie diese Berechnung durchführen, erhalten Sie als Ergebnis die Relative Stärke einer Aktie, die grob um 1 pendelt.

Liegt der Wert über 1, ist eine Aktie relativ stark, liegt die RSL unter 1, ist sie tendenziell schwach.

Gutes Hilfsmittel zur Aktien-Auswahl

Den Aufwand, die RSL selbst zu berechnen, können Sie sich ersparen. In vielen Chart-Tools im Internet ist die Relative Stärke nach Levy enthalten.

Auch in einigen Börsen-Magazinen finden Sie im Kursteil bei den jeweiligen Aktien die RSL. Bitte achten Sie darauf, dass die RSL manchmal auch als Prozentzahl angegeben wird.

In diesem Fall wird die RSL noch mit 100 multipliziert. RSL-Werte von deutlich über 100% signalisieren dann eine hohe Trendstärke.

Für Sie als Anleger kann das Konzept von Levy ein gutes Hilfsmittel bei der Aktien-Auswahl sein.

Wenn Sie sich auf die Werte konzentrieren, die eine RSL über 1 (bzw. über 100%) aufweisen, setzen Sie automatisch auf starke Papiere mit einem intakten Aufwärtstrend, die Ihnen überdurchschnittlich gute Gewinn-Chancen bieten.

7. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.