Hohe Zinsen erhalten Sie zur Zeit bei Banken für Einlagen nicht.
Deshalb sind ausgesuchte Unternehmensanleihen die beste Alternative. GeVestor zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Rendite berechnen und belegt: Unternehmensanleihen sind zur Zeit besonders attraktiv.
3 Prozent Zinsen bei Banken reichen nicht für Vermögensschutz
Wenn Sie aktuell Geld bei Banken anlegen wollen - als Festgeld oder Tagesgeld - können Sie mit etwa 3 Prozent rechnen.
Jedenfalls für limitierte Geldbeträge etwa zwischen 20.000 und 50.000 Euro. Nahezu unbegrenzt und besser verzinst investieren Sie aktuell in ausgesuchte Unternehmensanleihen.
Eine spezielle Anleihe der Telekom etwa bringt aktuell eine Rendite von 8,42 Prozent. Rendite heißt: Ihr eingesetztes Kapital bezieht sich a) auf den aktuellen Kurs an der Börse, den Sie zahlen und b) den Rückzahlungskurs von 100 Prozent am Ende der Laufzeit. Zusätzlich erhalten Sie den Zins.
GeVestor-Empfehlung: hier sehen Sie beispielhaft die Praktiker-Formel, mit der Sie eine Rendite schnell selbst berechnen können. Inklusive Erläuterung durch Rolf Morrien, Chefredakteur des "Power-Depots" und des "Depot-Optimierers". Beide Dienste mit konkreten Empfehlungen zu Unternehmensanleihen können Sie sich jetzt direkt kostenfrei zur Ansicht bestellen.
Zur Ausstattung einer Muster-Anleihe:
Der Nominalwert (der ursprüngliche Emissionskurs) liegt bei 1.000 Euro = 100 Prozent. Der Kurs aktuell bei 950 Euro, das heißt 95 Prozent. Der Zins beträgt 7,00 Prozent, der Kauftag sei der 15.9.2009, die Fälligkeit am 15.9.2014.
Die Rendite berechnet sich nach der Praktiker-Formel wie folgt:
Rendite einer Anleihe
5 Prozent-Punkte Kursgewinn verteilt über die Laufzeit bringen bereits 1,42 Prozentpunkte mehr Rendite
Dies sind 1,42 Prozent-Punkte oder etwa 20 Prozent mehr als der Zins von 7,00 Prozent es verspricht. Unternehmensanleihen bleiben ein Kauf. Wir werden hier und in unseren Spezialdiensten fortlaufend dazu berichten und empfehlen.
Neues Urteil, altes Leid: Renditen kann kaum jemand berechnen
Altes Leid, neuer Versuch. Wenn Sie heute bei einer Bank vorbeigehen, sind Sie mit verschiedenen Kosten und Renditen konfrontiert.
Gerade, wenn Sie als Selbstständiger, Unternehmer oder Freiberufler genau kalkulieren müssen, sind die bewussten bis zu den unbewussten Falschangaben ärgerlich und schnell existenzbedrohend. Ein neues Urteil hilft Ihnen zumindest gegen bewusste Täuschungen.
Urteil gegen falsche Ausgangsbasis
Hintergrund des Urteils ist ein Vorgang, der sich mit einer Geldanlage in Fonds zur Vorsorge auseinandersetzte (BGH, Az. III ZR 144/10). Die Investoren, ein Ehepaar, haben immerhin selbst 38.300 Euro Einlage aufgebracht. Das Geld jedoch floss nicht komplett in die Entwicklung des Vermögens ein.
Tatsächlich haben die Betreiber des geschlossenen Immobilienfonds nur 29.400 Euro angelegt un den Rest für eigene Gebühren, Provisionen und weitere Kosten wie Porspekterstellung oder Notarkosten aufgewendet.
Dies ist rechtlich korrekt, lag aber rechtlich nicht korrekt den Vorausberechnungen für die Rendite zugrunde Diese gingen weiterhin von den 38.300 Euro aus. Zu Unrecht, meinte der BGH jetzt richtigerweise und hat den Vermittler in die Haftung genommen.
Es stellt sich jedoch auch in diesem Fall heraus, dass der Schaden nicht ersetzt werden wird. Für Ihre Vorsorge brauchen Sie zusätzlich noch entgangene Gewinne, meine ich. Diese aber wird niemand ersetzen.
Nur ein Fehler von Vielen
Aber dieser Fehler in der Renditeberechnung ist nicht der einzige. Er ist „bewusst“, während die meisten anderen nicht bewusst sind und nicht auffallen. Schon mit den Begriffen fängt es an.
Rendite beschreibt üblicherweise unter Kaufleuten die Gewinnentwicklung eines Jahres. Dies ist in vielen Fällen jedoch sowohl in Medien als auch bei Banken schon wieder zuviel verlangt. Dort steht „Rendite“ für Wertentwicklung.
Die wahre Rendite jedoch muss sich auf den immerselben Zeitraum beziehen - sonst ist nichts vergleichbar. Es reicht noch nicht einmal, die gesamte Wertentwicklung durch die Anzahl der Jahre zu teilen.
Dann erhalten Sie war eine so genannte „arithmetische Rendite“, diese ist jedoch regelmäßig zu hoch. Die wahre Rendite - die „geometrische Rendite“ - zeigt Ihnen an, wie sich mit Zins- und Zinseszins eine Anlage entwickelt hätte.



