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Rendite berechnen: Die wichtigsten Formeln auf einen Blick

Ob sich die Investition in ein Unternehmen für Sie als Anleger wirklich lohnt, können Sie unter anderem an den unterschiedlichen Renditen jenes Betriebs festmachen.

Eine maßgebliche Frage ist für Sie dabei, ob das zur Debatte stehende Unternehmen rentabel wirtschaftet.

Die 3 Rendite-Kennzahlen „Eigenkapitalrendite“, „Umsatzrendite“ und „Gesamtkapitalrendite“ zählen zu den wichtigsten Messgrößen, was die Rentabilität betrifft.

Und so lässt sich die Rendite jeweils berechnen:

Eigenkapitalrendite berechnen

Als Basis für alle Berechnungen benötigen Sie die Gewinn-und-Verlustrechnung sowie die Bilanz des zu bewertenden Unternehmens.

Hier können Sie die notwendigen Werte herauslesen und anschließend in die Formeln einsetzen:

Formel  

Die Eigenkapitalrendite (ROE) berechnen

?
Mit dieser Formel berechnet man ganz einfach die Rendite des Eigenkapitals bei einer Aktiengesellschaft. Die häufig verwendete Bezeichnung "ROE" (Return on Equity) ist lediglich die englische Übersetzung von "Eigenkapitalrendite".
$$\bo\text"Eigenkapitalrendite" = (\text"Gewinn" / \text"Eigenkapital"\)*100$$
Ergebnis berechnen

Gesamtkapitalrendite berechnen

Eine ebenfalls sehr wichtige Rendite-Kennzahl ist die Gesamtkapitalrentabilität (ROI).

Sie trifft eine Aussage über die Leistungsfähigkeit des Gesamtunternehmens, weshalb auch alle Finanzierungsquellen für die Berechnung hinzugezogen werden.


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Formel  

Gesamtkapitalrentabilität berechnen

?
Diese Formel zeigt die Berechnung der Gesamtkapitalrendite.
$$\bo\text"Rendite"↙\text"Gesamtkapital" = [(\text"(Gewinn + Zinsaufwand)" / \text"Gesamtkapital"\)]*100$$
Ergebnis berechnen

Umsatzrendite berechnen

 

Über die Umsatzrendite lässt sich errechnen, wie effizient ein Unternehmen wirtschaftet. Sie gibt das Verhältnis zwischen Gewinn und Umsatz wieder.

 

Formel  

Umsatzrendite berechnen

?
Diese Formel zeigt die Berechnung der Umsatzrendite ohne Zinsaufwand an.
$$\bo\text"Umsatzrendite" = ( \text"Gewinn" / \text"Umsatz"\)*100$$
Ergebnis berechnen

Return on Investment: Eine sehr wichtige Kennzahl

Die 3 Kennzahlen Eigenkapital-, Gesamtkapital und Umsatzrendite haben Sie bereits kennengelernt. Die Formel zur Bestimmung der Gesamtrentabilität kann alternativ mit Methode A bestimmt werden. Beide Methoden kommen zu dem selben Ergebnis.

Die Gesamtkapitalrentabilität setzt sich aus dem Verhältnis von Umsatzrentabilität und Kapitalumschlag zusammen.

Dieser gibt  wiederum an, in welchem Zeitraum das Eigen- oder Gesamtkapital einmal umgeschlagen wurde, sprich: den Zeitraum, bis sich das eingesetzte Kapital einmal in Form von Umsatz umgesetzt hat.

Die Formel zur Berechnung des ROI setzt sich wie folgt zusammen:

Formel  

Return on Investment (ROI) berechnen

$$\bo\text"ROI" = [(\text"Gewinn" / \text"Umsatz"\)* (\text"Umsatz" / \text"Gesamtkapital"\)]*100$$
Ergebnis berechnen

Durch die Erweiterung des Bruchs bei der ROI-Formel lässt sich eine Aussage über die Kapitalrentabilität treffen. Er zeigt die Ursache für die Verbesserung oder Verschlechterung der Rendite im Vergleich zum Vorjahr.

Durch diesen Vergleich können Sie betrachten, ob sich die Umsatzrentabilität verbessert oder verschlechtert hat, oder ob der Kapitalumschlag optimiert wurde. Beide Größen haben Auswirkungen auf das Gesamtergebnis.

Welche Maßnahmen für eine bessere Rentabilität greifen

Für ein Unternehmen gibt es viele verschiedene Alternativen, um eine bessere Rentabilität zu erlangen. Denkbar ist etwa eine Umsatzsteigerung, bei der die Kosten allerdings im Rahmen bleiben.

Möglich sind aber auch Kostensenkungsprogramme durch Prozessoptimierung, Schulungen oder ähnliches.

Mehr zum Thema: Rendite und Ertrag – eine gefährliche Verwechslung

Das kann wiederum zu einer Erhöhung der Ausbringungsmenge führen. Allerdings müssen die Fixkosten dabei konstant bleiben.

Wie stark hier eine Konstanz beziehungsweise eine laufende Verbesserung abzulesen ist, spricht also auch für den Erfolg eines Unternehmens.

Außerdem ist das für Sie ein wichtiger Anhaltspunkt, ob sich eine Investition im Endeffekt auch tatsächlich lohnt.

Mehr zum Thema: Rendite: Wichtiges im Überblick

10. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.