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Rendite bei Aktien: Jahresüberschuss sagt nicht alles

Der Jahresüberschuss sagt nicht alles über Aktien.

Nein, er ist Bestandteil zahlreicher Formeln, die Grundlage zur Bewertung des Unternehmenserfolgs und damit einer Aktie sein können.

Mithilfe des Jahresüberschusses lassen sich zum Beispiel die Eigenkapital- sowie die Umsatzrendite eines Unternehmens ausrechnen.

Wirtschaftet ein Unternehmen rentabel?

Auf diese Frage geben beide oben genannte Renditen eine Antwort:

Die Eigenkapitalrendite gibt an, wie viel des investierten Kapitals für einen gewissen Gewinn eingesetzt werden musste; also die Verzinsung des Eigenkapitals.

Die Umsatzrendite errechnet, wie hoch der Gewinnanteil an den Einnahmen ist. Sie setzt also Umsatz und Gewinn zueinander ins Verhältnis.

Verschuldungsgrad: Wie gesund ein Unternehmen ist

Doch die Renditen sind nicht die einzigen Kennzahlen, die Sie als Anleger für die Bewertung einer Aktie in Betracht ziehen sollten.


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Der Verschuldungsgrad eines Unternehmens gibt beispielsweise Auskunft darüber, wie gesund ein Unternehmen strukturiert ist.

Er wird errechnet, indem man das Fremdkapital des Unternehmens durch das vorhandene Eigenkapital teilt.

Als Faustregel gilt dabei, dass das Verhältnis von Fremdkapital und Eigenkapital nicht mehr als 2:1 betragen sollte. Das Fremdkapital sollte also nicht mehr als doppelt so hoch wie das Eigenkapital eines Unternehmens sein.

Dieser Faustregel nach sollte eine Eigenkapitalquote folglich nicht unter 33% liegen.

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

Die Renditen erlauben eine Aussage darüber, ob ein Unternehmen rentabel wirtschaftet. Ob eine Aktie günstig oder teuer ist, sagt Ihnen das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV).

Es setzt den aktuellen Börsenkurs ins Verhältnis zum Gewinn je Aktie. Als Gewinn wird dabei der Jahresüberschuss genommen; also nach Steuern.

Nicht nur der Jahresüberschuss zählt

Die Rendite mithilfe des Jahresüberschusses zu berechnen und sich das KGV anzuschauen, reicht allerdings noch nicht aus, um eine Aktie zu bewerten.

Generell gilt: Je mehr Kennzahlen Sie vergleichen können, desto besser für die Berechnung der Rendite bei Aktien.

Hierbei sollten Sie darauf achten, dass Sie die passenden Kennzahlen wählen. Bei risikoreichen Anlageformen sollten zum Beispiel auch Kennzahlen einbezogen werden, welche das Risiko mit einbeziehen.

Rendite bei Aktien: Vergleiche helfen bei der Bewertung

Der nächste Schritt ist dann der Vergleich mit den Vorjahren oder auch mit der Konkurrenz. Hier können Sie sich die Unternehmensentwicklung anschauen.

Hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren verbessert oder verschlechtert? Wie haben sich andere Branchenvertreter im Vergleich entwickelt?

Ein weiterer Anhaltspunkt ist, in welchen Geschäftsfeldern das Unternehmen aktiv ist. Denn je nach Sektor kann man davon ausgehen, dass ein Unternehmen und damit seine Aktien relativ „krisensicher“ sind.

Das ist zum Beispiel bei vielen Firmen im Gesundheitsbereich der Fall. Um eine Krankheit zu heilen, werden keine Kosten gescheut. Das ist auch in Krisensituationen so.

Neue Technologien kosten auch Geld. Ob sie Gewinne bringen, ist dagegen nicht sicher.  Dieses Risiko umgehen Investoren, wenn die allgemeinen Wirtschaftsaussichten schlecht sind.

9. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.