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Rendite: Jahreszins macht die eigentliche Aussage

Wenn Sie die Anlage Ihres Geldes auf einem Tagesgeldkonto bewerten oder sich bei der Kreditvergabe keine schlechten Bedingungen aufbrummen lassen wollen, gilt die goldene Regel: Über die Rendite erlaubt nur der effektive Jahreszins eine Aussage. Der Nominalzins darf Sie dabei nicht blenden.

Nominalzins und effektiver Jahreszins: Beispiel Festgeldkonto

Sowohl für eine Kapitalanlage als auch für die Kreditvergabe ist es essentiell, den Unterschied zwischen Nominalzinsen und dem effektiven Jahreszins zu kennen. Der Nominalzins steht für die reine Verzinsung für die Geldanlage durch die Bank.

Allerdings lässt sich aus ihm keinerlei Aussage über die Rentabilität der Geldanlage ableiten. Über den Nominalzins lässt sich also keine Annahme für Sie treffen, ob sich für Sie die Investition lohnt und Sie aus dem eingesetzten Kapital tatsächlich auch Erträge ziehen können. Für einen Vergleich, auf den Ihre Entscheidung für oder gegen eine Anlage basiert, darf der effektive Jahreszins nicht fehlen.

Denn bei der Berechnung des effektiven Jahreszinses werden beispielsweise beim Festgeldkonto die Kontoführungsgebühren, die Gebühren für den Versand von Kontoauszügen oder weitere Gebühren mit einbezogen.


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Kurz um: Die Kosten für das Konto werden mitberücksichtigt. Deshalb erhalten Sie über den Jahreszins die tatsächliche Rendite der Geldanlage.

Formel zur Berechnung des Jahreszinses

Bei der Jahreszinsformel wird der Zinsertrag ermittelt, der sich für ein Anfangskapital für eine bestimmte Dauer und bei der Verzinsung zu einem gewissen Wert ergibt.

Dafür wird das Anfangskapital mit dem Zinsfaktor multipliziert und anschließend durch 100 geteilt.

Die Formel lautet: Zinsertrag = Angelegtes Anfangskapital * Zinssatz / 100

Um das Endkapital zu berechnen, muss im Vergleich zur ersten Formal der Zinsfaktor um 1 erhöht werden:

Endkapital nach einem Jahr = Angelegtes Anfangskapital * (Zinssatz / 100 + 1)

Vorsicht bei Vergleichsrechnern

Gerade wenn es um die Auswahl von Tagesgeld- oder Festgeldkonten geht, nutzen viele Anleger Vergleichsrechner im Internet. Diese sind eine gute Hilfe und können Ihnen Orientierung bieten.

Blind vertrauen, sollten Sie diesen dennoch nicht: Achten Sie vielmehr darauf, dass der Rechner auch den effektiven Jahreszins mit einbezieht.

Häufig ist nur der Nominalzins die Grundlage für die Vergleichsrechnung. Nur, wenn auch der effektive Jahreszins Teil der Betrachtung ist, können Sie davon ausgehen, dass Ihnen das Ergebnis auch den besten Anbieter liefert.

8. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.