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Rendite: Offene Immobilienfonds als Kapitalanlage

Die Rendite der Kapitalanlage „Offene Immobilienfonds“ ist neben weiteren Aspekten (Sicherheit, Verfügbarkeit) ein wichtiges Kriterium, wenn es um eine Anlageentscheidung geht.

Bis zum Ausbruch der Finanzkrise 2009 lagen Anlagerenditen über den der am Geldmarkt offerierten Produkte.

 Offene Immobilienfonds: Rendite beeinflussende Faktoren

Die Höhe der Rendite bestimmen einige wesentliche Faktoren. Nicht allein auf das “Können“ eines Fondsmanagers kommt es an. Wichtig für die Erträge sind vor allem die Anlageobjekte.

Unmittelbare Auswirkungen auf die Wertentwicklung des Fonds hat die Maßnahme des Managements, die Anteilsrücknahme auszusetzen.

Der Fonds verfügt nicht über genügend Geld in der Kasse. Anleger können nicht ausgezahlt werden. Unter Umständen kommen Sparer erst nach Jahren oder gar nicht an ihr Geld.

Das seit 2013 geltende neue Investmentrecht mindert die Gefahr, eine absolute Sicherheit gibt es dadurch dennoch nicht.

Für die Erträge der Fonds bedeutet Leerstand gleich Mietausfall. Je weniger Immobilien leer stehen, desto besser. In den halbjährlichen Rechenschaftsberichten der Fondsgesellschaften können Leerstandsquoten abgelesen werden.


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Die Fonds-Ratingagentur Scope ermittelte 2012 Leerstandsquoten beim Kanam Grundinvest von 0,8%, beim Hansa Immobilia bis zu 18,8%.

Risiken – auslaufende Mietverträge und Altbestand

Bei in nächster Zeit (1 bis 2 Jahre) auslaufenden Mietverträgen in hoher Zahl droht dann Gefahr, wenn die marktübliche Miete unter dem bei Vertragsabschluss Niveau gesunken ist.

Durch schwaches Wirtschaftswachstum können Mieten nicht wie erwartet und kalkuliert bis zur Anschlussvermietung steigen.

Gewerbeimmobilien, insbesondere Bürogebäude, verlangen nach 10 Jahren eine gründliche Renovierung, eventuell muss zusätzlich modernisiert werden.

Je älter der Immobilienbestand, desto mehr Aufwand für Instandsetzung und Modernisierung muss betrieben werden.

Negativ beeinflusst werden Erträge unter anderem durch Managementgebühr, Ausgabeaufschlag, Depotkosten und Inflation.

Wahllos sollte kein Anleger in Fonds investieren. Ratings bieten eine gewisse Hilfe, eine Garantie für eine hohe Rendite erhält man dadurch nicht.

Wertentwicklung – Unterschiede innerhalb der Fonds

Bei offenen Immobilienfonds zeigt sich wie jeder anderen Investmentfondskategorie, dass es innerhalb der Fonds, betrachtet man beispielsweise eine gewerbliche oder wohnwirtschaftliche Nutzung, Unterschiede in der Wertentwicklung zu verzeichnen gibt.

Der oft zitierte Begriff “Betongold” ist als Synonym für alle Immobilienanlagen eher irreführend. Auch wenn er den Sachverhalt bei genauer Betrachtung eigentlich trifft. Gold liefert ebenso wie reines Beton keine laufenden Erträge.

Mehr zum Thema: Was die Goldpreisentwicklung bestimmt

Obwohl der Wert einer Immobilienanlage als Sachwert eine wichtige Rolle spielt, kommt es letztlich auf die potentiellen Erträge an, die dadurch erzielt werden können.

Immobilienmarkt kann sich “drehen“

Die Wertentwicklung offener Wohnimmobilienfonds (rein wohnwirtschaftliche Nutzung) liegt in den Jahren 2011 und 2012 mit um die 4% über dem Durchschnitt normaler offener Immobilienfonds (1,8% bis 2,3%).

Bekanntlich kann sich jeder Markt auf längere Sicht “drehen” mit Auswirkungen auf die jeweilige Rendite. Offene Immobilienfonds drängen Anleger selbst dann nicht unmittelbar zum Handeln, jedenfalls solange die Fondsgesellschaft die Anteilsrücknahme nicht aussetzt.

Anleger sollten immer beherzigen, dass Risiken einer Anlage in offene oder geschlossene Immobilienfonds nicht in der Vergangenheit liegen. Darüber wird in der Zukunft entschieden!

8. Mai 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Thomas Detlef Bär
Von: Thomas Detlef Bär. Über den Autor

Thomas Detlef Bär ist diplomierter Ökonom. Seit einigen Jahren ist er als Autor rund um den Bereich Finanzen aktiv. Dabei hat er sich auf Ratgeber- und Wissensbeiträge spezialisiert. Lesern möchte er Fakten zur Vertiefung des eigenes Wissen vermitteln und gleichzeitig zu neuen Überlegungen anregen.