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Rendite offene Immobilienfonds – immer noch attraktiv für Anleger?

Mehr als 30 Jahre galten offene Immobilienfonds so sicher wie Sparbücher und so attraktiv wie Anleihen. Zwischen 1975 und 2005 lag die durchschnittliche Wertentwicklung zwischen 3 Prozent und 6 Prozent.

2006 jedoch machte der erste offene Immobilienfonds Verluste. Seit 2008 ist die durchschnittliche Rendite offene Immobilienfonds rückläufig.

Trotzdem steigt das Interesse für Rendite offene Immobilienfonds wieder.

Das liegt zum einen an der aktuellen Marktentwicklung, zum anderen an den strukturellen Vorteilen, die offene Immobilienfonds bieten.

Rendite offene Immobilienfonds – die Vorteile

Einst als allgemeine Beteiligungsmöglichkeit (so genannte Publikumsfonds) geschaffen, sind offene Immobilienfonds auch heute noch eine gute Möglichkeit für Kleinanleger.

Mit relativ geringem Kapitaleinsatz können auch Menschen mit durchschnittlichem Verdienst von der positiven Entwicklung von Standorten profitieren.


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Offene Immobilienfonds werden durch die Finanzaufsichtsbehörden nach genauen Kriterien kontrolliert. So sind beispielsweise die Liquiditätssummen vorgeschrieben und die Kreditaufnahme begrenzt.

Ebenso wird darauf geachtet, dass jeder offene Immobilienfonds sinnvoll strukturiert ist.

Mit den paritätischen Verhältnissen zwischen Gesamtbestand, bebauten Flächen und unbebauten Flächen (sowie des Währungsrisikos bei internationalen Immobilienfonds) werden Sicherheiten für die Anleger geschaffen, die sie vor einer einseitigen und damit besonders risikobehafteten Ausrichtung schützen.

Wie kommt die Rendite zustande?

Die Rendite offener Immobilienfonds kommt über mehrere Komponenten zustande.

Im Wesentlichen lassen sich diese in Mieteinnahmen, die nach Abzug aller Bewirtschaftungs- und Verwaltungskosten sowie die Sicherstellung der Rücklagen auf die Anteilseigner aufgeteilt werden, und den Verkehrswert der Immobilien, die jede einzelne Fondsbeteiligung wertvoller machen, unterteilen.

Die Rendite offene Immobilienfonds werden unterschiedlich besteuert. Während Mieteinkünfte als Erträge aus Kapitalvermögen gelten, bleiben Veräußerungsgewinne, die durch die Wertsteigerung von Immobilien im Ausland erreicht wurden, steuerfrei.

Mehr zum Thema: Leistungsbilanz prüfen – bei Immobilien-Fonds ein Muss

Der bedeutendste Vorteil, nach dem offene Immobilienfonds auch ihren Namen haben, ist die jederzeit mögliche Entnahme des Kapitals aus der Anlage bzw. dessen Aufstockung.

Damit bleiben Anleger flexibel im Umgang mit ihrem Kapitalvermögen, das unter Umständen auch für andere Zwecke eingesetzt werden muss.

Rendite offene Immobilienfonds 2013

Seit dem 1. Januar 2013 gilt für nach diesem Termin gekaufte Fondsanteile eine Haltefrist von zwei Jahren. Innerhalb dieser Zeit besteht aber die Möglichkeit, in Abständen von jeweils einem halben Jahr Anteile bis zu einem Wert von 30.000 Euro zu verkaufen.

Nach dem Sommer 2013 wird die so genannte AIFM (Managementkontrolle) wirksam. Alle diese Maßnahmen dienen jedoch eindeutig der Stabilität von offenen Immobilienfonds.

Bei der positiven Marktentwicklung bezüglich Immobilien in urbanen Zentren gehen viele Experten davon aus, dass sich diese Tendenz auch in die offenen Immobilienfonds übertragen wird.

Marktstrategen sehen ohnehin im derzeitigen Tiefpunkt der Entwicklung das eindeutige Signal zum Einsteigen.

17. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Daniela Kunath
Von: Daniela Kunath. Über den Autor

Daniela Kunath arbeitet als freie Autorin für verschiedene Projekte. Persönlich interessiert sie sich seit vielen Jahren für den Bereich Finanzen und Investments und gibt dieses Wissen passioniert an interessierte Leser weiter.