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Rendite-Sparplan: Sparen mit und ohne Risiko

Für den langfristigen, sicheren und planbaren Vermögensaufbau ist immer noch der Rendite-Sparplan traditioneller Prägung mit Einlagensicherungssystem erste Wahl. Das gute, alte Sparbuch steht deswegen immer noch hoch im Kurs, obwohl die Rendite sehr niedrig ausfallen.

Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit des Fondssparens. Auch hier wird ein Rendite-Sparplan festgelegt und ein verlustsicheres Vermögen aufgebaut. In der Regel sichert das Fondssparen auch höhere Rendite.

Der ideale Sparplan garantiert auf lange Sicht hohe Renditen, kann kurzfristig gekündigt werden und kostet nichts. Sparpläne können Sparer mit kleinen monatlichen Beträgen abschließen. Sie müssen allerdings nicht selten Kompromisse eingehen.

Rendite-Sparplan: wie funktioniert das?

Der Rendite-Sparplan ist ein Finanzprodukt, mit dem langfristig Vermögen aufgebaut wird. Beim kreditführenden Institut werden regelmäßig Sparbeiträge in festgelegter Höhe eingezahlt. Die Höhe der Sparrate legt der Kontoinhaber fest. Als Mindestbetrag gelten allgemein 25 € im Monat.

Der Sparer kann monatlich über sein Guthaben verfügen und auch die Höhe der Spareinzahlung oder deren Einzahlrhythmus ändern. Jeweils zum Monatsersten kann der Vertrag auch beendet werden.

Wird der Vertrag bis lange Zeit fortgeführt, sammeln sich nicht nur Zinsen auf die Einzahlungen, sondern auch auf die darauf gezahlten Zinsen an. Eine monatliche Einzahlung von 50 € führt bei einem Rendite Sparplan über 10 Jahre führt deshalb durchschnittlich zu mehr als 7.000 € Gesamtguthaben.


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Sparplan: von der Bank oder Fondsgesellschaft?

Die Finanzbranche offeriert eine ganze Reihe unterschiedlicher Sparpläne. Sparer können sich ihren Anforderungen und Wünschen entsprechend bedienen. Sollen Sparpläne bei fester garantierter Rendite absolut sicher und dazu noch kostenfrei sein, ist ein Rendite-Sparplan von einer Bank die ideale Wahl.

Wer in Erwartung höherer Erträge mehr Risiko eingehen möchte und Gebühren in Kauf nimmt, zahlt in einen Fondssparplan ein. Bei dieser Sparvariante erfolgt die regelmäßige Einzahlung in einen Investmentfonds.

Erträge hängen von der Entwicklung des Finanzmarktes ab. Eine bestimmte Garantieausschüttung sichern sogenannte Garantiefonds zu. Zwischen diesen beiden Sparplanarten gibt es eine Vielzahl weiterer Sparvarianten.

Sie unterscheiden sich hinsichtlich Risiko und Kostenstruktur. Dazu gehören unter anderem Zertifikat-Sparpläne, Riester-/Rürup- oder Bausparplan. Selbst Sparpläne auf Einzelaktien sind möglich.

Konstruktion von einfach bis kompliziert

Ein Banksparplan einfachster Konstruktion bietet einen festen Zinssatz von beispielsweise 4% Prozent. Die Laufzeit reicht wahlweise von 5 bis 25 Jahre. Es gibt weder Bonus noch Prämien. Verzichtet wird gleichfalls auf Ratendynamik und einen Zinszuschlag für Onlinekunden.

Der Sparer braucht lediglich die Entscheidung treffen, welchen Geldbetrag er monatlich wie lange sparen will. Auf dieser Grundlage legt er auch die Endsumme fest, die er inklusive aller Zinsen nach beispielsweise zehn Jahren ausgezahlt bekommt.

Einen Sparrechner für Ratensparen findet man auf den Seiten von Finanztools.de.

Bei den meisten Banken funktioniert das Sparen nach Plan nicht so einfach. Variabler oder jährlich ansteigender Festzins, Grundzins und Bonuszinsen sorgen für ein beträchtliches Renditewirrwarr. Zu erwartende und tatsächliche Renditen können nur mit Aufwand ermittelt werden.

Fazit: wirklich ertragreich nur mit Zugeständnissen

Da ein Rendite Sparplan nur über lange Zeiträume Sinn macht, muss ein Zins gewählt werden, der dauerhaft über der Inflationsrate liegt. Ansonsten wird die Rendite einfach von der Teuerung „aufgefressen“. Zu bevorzugen sind Produkte, deren Zinsen innerhalb der Laufzeit ansteigen.

Banksparer sollten Sparpläne aber nicht lediglich nach der Rendite auswählen. Am höchsten sind diese bei solchen Sparverträgen, die die Verfügbarkeit in den ersten 4 oder gar 8 Jahren stark einschränken.

Wer vor Ablauf der vereinbarten Sparzeit an sein Gespartes will, muss eine Bearbeitungsgebühr und Vorschusszinsen bezahlen. Dazu muss es sich um eine persönliche Notlage (beispielsweise Arbeitslosigkeit) handeln.

Zu empfehlen ist generell ein Sparmodell (Rendite-Sparplan mit festem oder variablen Zinssatz), welches dem Sparer jederzeit die Möglichkeit einer ordentlichen Kündigung einräumt. Finanzexperten und Verbraucherschützer empfehlen als bessere Alternative zur Lebensversicherung das Bankprodukt “Sparplan“.

Allgemein gilt: Renditen liegen über denen der Versicherungsprodukte. Denn Banken reagieren auf Marktentwicklungen in der Regel schneller. Überschüsse werden nicht lediglich versprochen.

8. Mai 2013

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Thomas Detlef Bär
Von: Thomas Detlef Bär. Über den Autor

Thomas Detlef Bär ist diplomierter Ökonom. Seit einigen Jahren ist er als Autor rund um den Bereich Finanzen aktiv. Dabei hat er sich auf Ratgeber- und Wissensbeiträge spezialisiert. Lesern möchte er Fakten zur Vertiefung des eigenes Wissen vermitteln und gleichzeitig zu neuen Überlegungen anregen.