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Rendite und Zinsen: Unterschied wird oft vergessen

Der Unterschied zwischen Rendite und Zinsen ist erheblich und für Sie besonders wichtig, um wirklich beurteilen zu können, ob sich ein Investment für Sie lohnt.

Wer davon ausgeht, dass ein hoher Zinssatz gleichzeitig einen hohen Ertrag mit sich bringt, liegt falsch. Hier fehlt der Blick auf die Rendite.

Rendite und Zinsen – wo liegt der Unterschied?

Als Anleger können Sie zwischen verschiedenen Anlageklassen wählen: Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Derivate oder Sparverträge.

Um den Unterschied zwischen Rendite und Zinsen deutlich zu machen, nehmen wir als Beispiel Unternehmensanleihen, die der Gruppe der festverzinslichen Wertpapiere zuzuordnen sind.

Unternehmensanleihen funktionieren folgendermaßen: Sie leihen einem Unternehmen Geld und erhalten dafür eine jährliche Zinszahlung. Am Ende der Laufzeit wird bei klassischen Anleihen das Geld zurückgezahlt.

Vergütung in Form von Zinszahlung

Für das Verleihen Ihres Geldes erhalten Sie von dem Unternehmen, das den Schuldner darstellt, eine Vergütung in Form einer Zinszahlung.


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Die Höhe des Zinses, die Sie als Anleger auf den Nennwert oder den Nominalwert der Anleihe erhalten, ist in den Anleihe-Bedingungen festgehalten. Der Nominalzins wird im Kupon (Zinsschein) festgelegt.

Obwohl der Nominalzins in seiner Höhe festgelegt ist, kann die Auszahlung abweichend sein. Denn diese hängt davon ab, wie sich der Nennwert der Anleihe entwickelt.

Wichtige Faktoren für die Entwicklung des Wertes einer Anleihe sind die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens, die Entwicklung des Marktzinses und die Laufzeit beziehungsweise Restlaufzeit eines der Anleihe.

Rendite gibt die eigentliche Verzinsung an

Wer also wirklich wissen möchte, was er für seine Investition am Ende herausbekommt, darf die Rendite nicht vergessen. S

ie zeigt Ihnen die tatsächliche Verzinsung Ihres Kapitals in Prozent an und bezieht die oben genannten Faktoren Kreditwürdigkeit des Unternehmens, die Entwicklung des Marktzinses und die Restlaufzeit, mit ein. Sie stellt den Effektivzins der Anleihe dar.

Unerfahrene Anleger lassen sich in der Werbung häufig von einem hohen Zinskupon blenden und wundern sich im Nachhinein, wenn die Rendite bzw. Effektivverzinsung stark abweicht.

Deshalb ist es für Sie als Anleger besonders wichtig, nicht nur auf den Zinskupon einer Anleihe zu achten, sondern auch die Rendite bei der Auswahl mit einzubeziehen.

Prüfen Sie also, ob die Effektivverzinsung mit angegeben wird.

Berechnung der Rendite

Für die Berechnung der Rendite einer Anlage gibt es unterschiedliche Methoden. Die gängigste Faustformel, die Banken und Börsen verwenden ist die folgende Rendite-Berechnung.

Formel  

Faustformel zur Berechnung der Rendite von Anleihen

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Für die Berechnung der Rendite einer Anlage gibt es unterschiedliche Methoden. Die gängigste Faustformel, die Banken und Börsen verwenden ist die folgende Rendite-Berechnung.
$$\bo\text"Rendite"↙\text"(einer Anleihe)" = 100*(\(\text"Nominalzins" + ((\text"Verkaufskurs - Kaufkurs")) / \text"Laufzeit"\)/\text"Kaufkurs")$$
Ergebnis berechnen

Beispiel: Die Anleihe hat – wie sehr häufig – einen Verkaufswert von 100%. Der Zinskupon beträgt 7%. Der Kaufkurs liegt bei 110% und die Restlaufzeit umfasst 3 Jahre.

Rendite-Berechnung: [7+ (100-110)/3)]/110*100= 3,33 % Rendite

Mehr zum Thema: Rendite: Wichtiges im Überblick



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6. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.