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Rendite von Wertpapieren: So setzt sie sich zusammen

Als Anleger hat man viele verschiedene Möglichkeiten, sein Geld zu investieren und bestmöglich zu vermehren. Naturgemäß klingen die Werbungen der Anbieter der unterschiedlichen Produkte meist sehr verlockend und rentabel. Mögliche Risiken werden oft nur indirekt oder versteckt genannt.

Es bietet sich jedoch an, sich selbst ein Urteil bilden zu können. Dafür ist es erforderlich, die verschiedenen Anlageformen zu kennen und zu verstehen. An dieser Stelle wird ein Blick auf die Rendite von Wertpapieren geworfen. Diese Rendite kommt nämlich auf sehr unterschiedliche Arten zustande.

Was sind Wertpapiere?

Ein Wertpapier ist zunächst eine Urkunde, welche ein ganz bestimmtes Recht verbrieft. Streng genommen kann dieses Recht nur dann eingefordert werden, wenn die Urkunde vorgelegt wird. In dieser Urkunde können sehr viele Dinge verbrieft sein.

So zählen auch Hypothekenbriefe, Grundschuldbriefe oder Lagerscheine zu den Wertpapieren. Zu Zeiten der Golddeckung fiel auch Bargeld in diese Kategorie. Im Bereich der Geldanlage werden Wertpapiere häufig mit Aktien gleichgesetzt. Zwar ist eine Aktie ein Wertpapier, doch der Begriff umfasst noch viel mehr.

Die Rendite hängt von der Art des Wertpapiers ab

Es lässt sich keine allgemeingültige Aussage zu der Rendite eines Wertpapiers treffen, da diese von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängt. Das bezieht sich nicht nur auf die Höhe der Rendite, sondern auch auf die Art und Weise, wie die Rendite zustande kommt. Als gängige Beispiele kann man an dieser Stelle Aktie und Anleihen miteinander vergleichen.


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Bei Aktien setzt sich die Rendite in der Regel aus der Kursentwicklung plus einer eventuellen Dividende zusammen. Anders sieht es hingegen bei den klassischen Anleihen aus. Diese sind mit einem sogenannten Kupon ausgestattet. Dabei handelt es sich um eine Zinszahlung in festgelegter Höhe, welche meist jährlich erfolgt.

Neben dem Kupon haben auch hier Ankaufs- und Verkaufskurs Einfluss auf die Rendite des Wertpapiers. Die Differenz zwischen den Preisen muss mit in die Renditeberechnung einbezogen werden. Bei Anleihen hat man jedoch den Sonderfall, dass es einen klaren Schlusskurs gibt. Da heißt: Am Ende der Laufzeit wird die Anleihe vom Emittenten zu einem festen Preis zurückgenommen.

Zwischen der Emission und dem Ende der Laufzeit sind jedoch auch Anleihen handelbar und unterliegen somit gewissen Kursschwankungen. Wie so oft im Bereich der Kapitalanlage gilt auch bei der Rendite von Wertpapieren immer (!): je geringer das Risiko, desto geringer ist auch die zu erwartende Rendite und umgekehrt

Risiko-Rendite-Zusammenhang bei Wertpapieren

Wie sich das Risiko bei Wertpapieren in der Rendite widerspiegelt, lässt sich besonders anhand von Anleihen gut veranschaulichen. Hier gilt: je höher die Rendite, desto höher ist auch das Risiko im VergleichDas bedeutet meist, dass eine erhöhte Gefahr besteht, dass der Emittent der Anleihe zahlungsunfähig wird.

Bei Staatsanleihen war dies beispielsweise im Zuge der Eurokrise zu beobachten. Für Privatanleger gilt es also, stets genau abzuwägen, welcher Anlagestrategie man folgt und welches Risiko man eingehen möchte.

Ein Beispiel: Mitte November  2014 hatte eine Bundesanleihe mit einer Restlaufzeit von rund 11,5 Jahren eine Rendite von ca. 1,10 %, eine entsprechende Anleihe Italiens aber von rund 2,60%.

Die Fragen, die sich jedem Investor stellen, lauten:

Kann und wird auch Italien ähnlich wie Griechenland pleitegehen und werden damit Anleger viel Geld verlieren? Und wie hoch soll für mich die Risikoprämie dafür sein? Reichen ca. 1,5%-Punkte mehr Rendite aus?

Also: wenn man beispielsweise absolut davon überzeugt ist, das Italien zahlungsfähig bleibt, dann sollte man keine Bundesanleihen sondern anstelle dessen Italienische Staatsanleihen kaufen.

5. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.