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Rente 2016: Riester-Förderung sichern

Wer bei seiner Rente 2016 nicht auf eine Lebensversicherung setzen möchten, kann zur Alternative der privaten Rentenversicherung greifen.

Diese funktioniert ähnlich wie die Lebensversicherung: Man zahlt monatlich einen festgelegten Betrag ein, der am Ende der Laufzeit als monatliche Rente zurückgezahlt wird.

Rentenversicherung: 2016 ähnlich wie Lebensversicherung

Wie bei der Lebensversicherung werden auch hier die Kosten für die Verwaltung von den Beträgen abgezogen, der Restbetrag wird dann mit dem vertraglich fixierten Zinssatz vermehrt. 2016 liegt dieser Zinssatz bei 1,25%.

Sind alle Kosten für die Verwaltung abgezahlt, werden die gesamten Beträge für Sie verzinst und angespart. Im Normalfall sollte sich eine private Rentenversicherung nach 15 bis 17 Beitragsjahren lohnen, sie sollte also so früh wie möglich abgeschlossen werden.

Rente 2016: So setzt sie sich zusammen

Bei Abschluss einer Rentenversicherung wird Ihnen sofort eine garantierte Rente festgesetzt. Diese wird Ihnen in jedem Fall monatlich ausbezahlt, sobald die Laufzeit des Vertrages beendet wurde.

Hinzu kommt noch eine Überschussbeteiligung, die die Rente um bis zu 70% erhöhen kann, und die sich aus den Geldanlagen ergibt, die die Versicherung mit Ihren Beiträgen erwirtschaftet. Dieser Überschuss wird jedoch nicht vertraglich garantiert.

Je älter, desto besser

Die private Rentenversicherung lohnt sich jedoch nicht für jede Person. Als Faustregel gilt: je länger der Versicherte lebt, desto ertragreicher wird sie. Die monatliche Rente läuft nämlich nicht aus, sondern wird bis zum Lebensende in gleicher Höhe fortgesetzt.

In einem Großteil der Versicherungen können Sie die Höhe der Zahlungen bei Vertragsabschluss dadurch verändern, indem Sie zwischen der volldynamischen und der konstanten Auszahlungsform wählen.

Volldynamische oder konstante Auszahlung

Bei der volldynamischen Auszahlung sammeln die noch nicht ausbezahlten Beiträge weiter Zinsen an, da das Geld von der Versicherung weiterhin angelegt wird. Somit steigt die Rente von Jahr zu Jahr an, was beispielsweise zum Ausgleich höherer Wohnungskosten benutzt werden kann.

Die konstante Auszahlung ist hingegen von Beginn an höher angesetzt und sinkt dann von Jahr zu Jahr langsam ab. Dennoch kann sie für Rentner interessant werden, beispielsweise, falls direkt zum Renteneintritt ein neues Auto erworben werden soll.

Riester-Rente: 2016 eine gute Alternative

Neben der normalen Rentenversicherung gibt es so gut wie immer die Möglichkeit, eine private Riester-Rente abzuschließen, die durch den Staat gefördert wird. Ansonsten unterscheidet sie sich nicht groß von einer normalen Rentenversicherung.

Der Abschluss einer Riester-Rente 2015 geschieht immer auf freiwilliger Basis, sollte jedoch auf jeden Fall in Betracht gezogen werden. In den meisten Fällen lohnt sich die Unterschrift.

Volle Riester-Rente bei 4%

Die volle Riester-Rente wird gewährt, sobald Sie jährlich mindestens 4 % Ihres rentenversicherungspflichtigen Jahreseinkommens in die Versicherung einzahlen. Zahlen Sie weniger, sinkt auch die Förderung ab.

Diese geschieht übrigens ebenfalls in zwei Varianten. Sie können wählen zwischen einer finanziellen Zulage oder Steuervorteilen. Letzteres ist vor allem für Personen mit hohem Einkommen interessant.

Als finanzielle Grundzulage gelten bei der Riester-Rente 2015 154€ im Jahr. Für jedes Kind, das nach 2008 geboren wurde, kommen jährlich 300€ hinzu, für ältere Nachkommen 185€.

Ältere Personen sollten vorsichtig sein

Vor allem ältere Menschen sollten jedoch vorsichtig sein: Riester-Versicherungen werden durch hohe Verwaltungskosten in den ersten Jahren sehr teuer und lohnen sich erst nach vielen Jahren.

In diesem Fall sollten Sie eher auf einen Banksparplan ausweichen. Diese funktionieren ähnlich wie ein Sparkonto bei der Bank, über das Sie in Fonds investieren. Auch hier wird Ihnen ein Garantiebetrag zur Auszahlung festlegt.

17. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.