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Rentenantrag 2016: So geht er richtig

Um die Rente 2016 zu sichern, sollte der Rentenantrag rechtzeitig gestellt werden. Aber auch hier lauern einige Stolperfallen.

Die Rentenkasse weiß nie genau, zu welchem Zeitpunkt der Versicherte in Rente gehen möchten. Daher wird sie nie von sich aus die Überweisung einer Rente beginnen. Stattdessen müssen Sie einen offiziellen Rentenatrag stellen.

Rente 2016: Antrag rechtzeitig stellen

Anträge hierfür bekommen Sie entweder direkt bei Ihrem Versicherer, oder bei der Gemeinde- oder Stadtverwaltung.

Wichtig ist, diesen so früh wie möglich auszufüllen, auch wenn der Versicherer von einer dreimonatigen Frist vor Beginn der Rente spricht. Rentenberater weisen jedoch darauf hin, dass der Antrag mindestens sechs Monate vorher gestellt sein sollte.

Stellen Sie den Antrag jedoch zu spät, ist dies auch kein zu großer Beinbruch. Sie müssen dann jedoch damit rechnen, dass Sie Ihr Geld erst später bekommen, alle fehlenden Beiträge werden dann nachgezahlt.

Letzteres gilt jedoch nur, wenn der Rentenantrag innerhalb von drei Monaten nach dem Rentenbeginn gestellt wurde. Geht er erst danach ein, wird die fehlende Rente nicht nachgezahlt.

Ausnahme: Die Hinterbliebenen-Rente

Eine Ausnahme beim Rentenantrag ist die Hinterbliebenen-Rente. Diese muss zwölf Monate nach dem Tod des Versicherten gestellt werden.

Geschieht dies nicht, wird die Rente 2016 erst nach dem Eingang des Schreibens gezahlt und nicht direkt ab dem Todesdatum.

Versicherungsverlauf im Blick behalten

Auf Sie kommt jedoch eine vergleichsweise große Arbeitsleistung zu. Um Rückfragen zu vermeiden und dadurch die Rente eventuell nach hinten zu schieben, sollten Sie den Antrag lückenlos und fehlerfrei ausfüllen.

Hierfür müssen Sie den Versicherungs-Verlauf bereits Jahre im Voraus im Blick haben, spätestens zehn Jahre, bevor Sie in Rente gehen möchten.

Rente 2016: Unterlagen aus verschiedenen Quellen besorgen

Falls Sie sich, wie im Normalfall üblich, beim Stellen des Antrages noch in einem Job befinden, muss der Arbeitgeber den Verdienst bis zum Renteneintritt bestätigen.

Dies kann jedoch meist nur für vier Monate geschehen.

Sind Sie arbeitslos oder krank, müssen dies die Arbeitsagentur oder die Krankenkasse bestätigen. Letztere muss vor den Rentenantrag aber auch im Normalfall entscheiden, ob Sie weiterhin Mitglied bleiben können und dies als Pflicht- oder freiwillig Versicherter tun.

Anträge hierfür sind bei den Krankenkassen erhältlich. Auf diese müssen sämtliche Krankenkassen angegeben werden, bei denen der Versicherte angemeldet war.

Rentenberatung ist empfehlenswert

Falls Sie Hilfe beim Ausfüllen des Antrags benötigen, hilft die eigene Rentenkasse problemlos weiter. Hierfür müssen Sie nur einen Termin vereinbaren, der jedoch einige Wochen im Voraus angefragt werden muss.

Zu diesem Termin bringen Sie alle Unterlagen mit und werden dann kostenlos durch den Antrag geführt. Alternativ können Sie sich auch an einen privaten Rentenberater wenden, hierfür fallen jedoch Gebühren an, für die Erstberatung rund 150 €.

Bei komplizierten Versicherungs-Verläufen kann diese Ausgabe jedoch ihr Geld wert sein.

Widerspruch gegen den Rentenbescheid

Haben Sie nach dem Absenden Ihres Antrages mehrere Wochen gewartet, erhalten Sie einen Rentenbescheid. Gleichen Sie diesen unbedingt mit Ihren eigenen Unterlagen ab, da diese in sehr vielen Fällen Fehler enthalten.

Finden Sie einen Fehler, weisen Sie die Rentenkasse umgehend darauf hin. Hierzu reicht ein einfacher Widerspruch per Brief, der dann erneut geprüft wird.

Wirkt sich der Fehler auch finanziell aus, wird dieser dann in den meisten Fällen durch Nachzahlungen auf Ihre Rente 2016 ausgeglichen.

5. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.