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Rentenfonds: Alternative zur Anlage in Einzelanleihen

Rentenfonds investieren in festverzinsliche Wertpapiere („Rentenpapiere“).

Dazu zählen Staats- und Unternehmensanleihen.

Die einzelnen Wertpapiere des Fonds unterscheiden sich in punkto Art, Laufzeit, Verzinsung, Bonität und Herkunftsland des Emittenten.

Viele Fonds haben sich auf bestimmte Anleihenkategorien spezialisiert. Euro-Rentenfonds legen das Geld ihrer Anleger in Anleihen im Euro- Raum an.

Anleihen gelten im Vergleich zu Aktien zwar als renditeschwächere, aber dafür sicherere Anlage.

Ihre regelmäßige Verzinsung („Zinskupon“) bietet Anlegern eine höhere Planungssicherheit, auch die Volatilität (Schwankungsintensität) ist bei Anleihen normalerweise geringer als bei Aktien.

Das macht Anleihen zu einem wichtigen Baustein für das Basis-Depot des KpG-Anlagekonzepts.

Gleiches gilt auch für Rentenfonds, die in Papiere guter bis mittlerer Bonität investieren.

Auf einen Blick: Euro-Rentenfonds

  • Rentenfonds sind Fonds, die in festverzinsliche Wertpapiere (Anleihen) investieren.
  • Euro-Rentenfonds kaufen Anleihen aus dem Euroraum.
  • Sie sind eine relativ sichere Geldanlage. Es besteht kein Währungsrisiko.

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  • Sie eignen sich besonders für Langfristanleger.
  • Die besten Euro-Rentenfonds erzielten in den vergangenen 10 Jahren eine durchschnittliche Rendite von 8% jährlich.
  • Diese hohe Rendite wird aber in Zukunft nicht zu halten sein. In Anbetracht wahrscheinlich leicht ansteigender Zinsen im Euroraum liegt die Renditeerwartung künftig bei 4 bis 6%.
  • Je kürzer die Laufzeit der Anleihen, die von den Fonds gekauft werden, desto geringer ist das Risiko. Anleihen mit kurzen Restlaufzeiten reagieren auf mögliche Zinserhöhungen mit geringeren Kursverlusten als Anleihen mit langen Restlaufzeiten.

Einzelanleihen oder Rentenfonds?

Euro-Rentenfonds eignen sich als Alternative zur Anlage in Einzelanleihen für Sie, wenn Sie nicht über das nötige Wissen oder die nötige Zeit für die Anleihenauswahl verfügen oder nicht genügend Kapital zur Diversifikation Ihrer Anleiheninvestitionen haben.

Vorteil Rentenfonds: Risikostreuung

Rentenfonds besitzen gegenüber dem Kauf von einzelnen Anleihen den Vorteil einer besseren Risikostreuung.

Die Fonds investieren das Geld der Anleger in eine Vielzahl unterschiedlicher festverzinslicher Wertpapiere.

Dies reduziert die Gefahr von Kursverlusten in Folge von Zahlungsunfähigkeit eines einzelnen Emittenten erheblich.

Die Verlustposition wird durch die vielen kleinen Gewinne der anderen Positionen wieder aufgewogen.

Eine solch breite Diversifikation können Sie als Privatanleger praktisch nicht erreichen.

Die Transaktionskosten für die jeweiligen Käufe und Verkäufe sowie der Zeitaufwand wären hierfür zu hoch.

Nachteil der Rentenfonds: Gebühren

Demgegenüber besteht bei Rentenfonds der Nachteil, dass die anfallenden Gebühren die Rendite der Anleger mindern.

Bei Fondsgebühren kann zwischen Ausgabeaufschlag und Verwaltungsgebühr unterschieden werden. Der Ausgabeaufschlag fällt einmalig direkt beim Kauf eines Fonds an.

Im Vergleich zu Aktienfonds halten sich die Kapitalanlagegesellschaften von Rentenfonds bei der Gebührenerhebung zumindest etwas zurück.

Statt der üblichen 5% beträgt der Ausgabeaufschlag bei Rentenfonds in der Regel nur 3 %.

Die jährliche Verwaltungs- oder Managementgebühr liegt zwischen 0,5 und 1,5%, auch hier sind die Rentenfonds tendenziell etwas günstiger als die Aktienfonds.

Checkliste für Investitionen in Rentenfonds

  • Rentenfonds eignen sich für Sie als langfristige Anlage. Planen Sie mindestens 3 bis 5 Jahre Haltedauer ein, je länger desto besser.
  • Wenn Sie die Fonds ohne Ausgabeaufschlag kaufen, macht auch schon eine Investition für 2 bis 3 Jahre Sinn. Für kürzere Laufzeiten eignen sich Geldmarktfonds oder Tagesgeldkonten.
  • Nutzen Sie die vorhandenen Möglichkeiten, den Ausgabeaufschlag der Fonds zu reduzieren oder komplett zu vermeiden.
  • Mit der Eröffnung eines Fondssparplans können Sie Ihr Risiko noch weiter reduzieren. Regelmäßige monatliche oder quartalsweise Einzahlungen mindern negative Einflüsse von Zinserhöhungen ab. Außerdem profitieren Sie vom Effekt niedriger Durchschnittspreise (Cost- Average-Effekt).
  • Streuen Sie Ihre Rentenfonds-Anlagen auf mehrere Fonds. Investitionen in Fonds mit Anleihen unterschiedlicher Laufzeit schützen Sie davor, in punkto Zinsentwicklung „aufs falsche Pferd zu setzen“.

7. Juni 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.