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Rette sein Geld, wer kann

Mündelsicher, habe ich bei meiner Lehre in der Sparkasse, gelernt, mündelsicher sei das Sparkassenbuch.

Mündelsicher hieß: Das Geld von z. B. Kindern durfte vom Vormund auf dem Sparkassenbuch angelegt werden.

Dazu gab es Zinsen – hohe Zinsen, die noch richtig etwas ausmachten.

Im Statistik-Portal „statista“ finden Sie für das Jahr 1980 für Sparbücher mit der gesetzlichen Kündigungsfrist von 3 Monaten einen durchschnittlichen Zinssatz von 4,6% – und das mündelsicher.

Bei 10.000 € auf dem Sparbuch wären das satte 460 € Zinsen, wenn es das heute noch so gäbe – gibt es aber nicht…

Geld war einmal etwas wert

Dafür lag der Zins für Hypotheken mit 5-jähriger Festschreibung im Jahr 1981 in der Spitze über 12% – das war richtig teuer.

Geld war damals aber auch noch richtig etwas wert.

Und wenn man sich etwas Wertvolles leiht, kostet es halt. – Und heute?

Das ist krank

Nach Angaben der Zeitschrift „€uro“ werden derzeit Anleihen im Wert von 12 Bio. (12.000 x 1 Mrd.) € mit negativen Zinsen gehandelt!

Den Anlegern wird garantiert, dass sie weniger zurückgezahlt bekommen, als sie investiert haben. Auch einzelne Banken fangen schon an, Negativ-Zinsen in Rechnung zu stellen.


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Das Motto der Bank: Ich darf mit Deinem Geld zocken, dafür bezahlst Du. Und mündelsicher ist das Geld auch nicht; ein toller Deal – für die Bank.

Da stimmt etwas nicht

Wer so anlegt, der muss krank sein, hätten wir während meiner Lehrzeit bei der Sparkasse gesagt. Wir hätten nach dem Fehler gesucht.

In den 70-er und 80-er Jahren und lange danach wäre der Anleger wirklich krank gewesen, der so gehandelt hätte. Aber seinerzeit gab es das ja auch nicht.

Wer den Gedanken als kommende Realität ausgesprochen hätte, wäre vermutlich achtkantig durch die Lehr-Abschlussprüfung geflogen – der Grund: Er / sie hat nichts vom Wesen des Geldes verstanden.

Sind die doof?

À propos „nichts vom Wesen des Geldes verstanden“: Sind die eigentlich doof bei der Europäischen Zentralbank (EZB) oder bei den Banken? – Sicher nicht!

Mir scheint, „kriminell“ kann ich nicht so eindeutig verneinen. Aber das ist heute nicht mein Thema…

Nichts vom Wesen des Geldes verstanden

Haben die tatsächlich nichts vom Wesen des Geldes verstanden? – Sicher ist das auch nicht der Fall!

Zumindest wissen sie, wie sie sich selbst immer mehr bereichern können. Aber auch das ist heute nicht mein Thema…

Geld-Alarm

Wenn aber die Banker nicht doof sind und doch etwas vom Geld verstehen, und wenn das auch für die Anleger gilt, die die genannten 12 Bio. € verleihen, um garantiert weniger zurück zu bekommen: Was dann?

Dann kann nur das Geld bzw. das Finanzwesen krank sein. Bei mir schrillen alle Alarm-Glocken. Rette sein Geld, wer kann!

Was können Sie tun?

DAS Allheilmittel gegen das kranke Geldwesen gibt es nicht – zumindest nicht für den einzelnen Anleger.

Egal ob Sie 1.000, 10.000 oder auch 1.000.000 € und mehr Geld anlegen wollen, können oder müssen: Diversifizieren ist die bestmögliche Absicherung.

Je nach Vermögen empfehle ich Ihnen, Gelder aufzuteilen in:

  • Immobilien – (schuldenfreies Eigenheim, vermietete Immobilien – idealerweise auch schuldenfrei)
  • Aktien und Optionen – keine Optionsscheine, Zertifikate, etc.
  • Gold und Silber – physisch, Anlagemünzen (keine Sammlermünzen!) und Barren.
  • Tagesgeld – Dabei sollten Sie nicht mehr als 100.000 € auf dem Konto bei einer Bank haben.
  • Bargeld – Ein paar Euro „unterm Kopfkissen“ und ein paar Schweizer Franken dazu sind sinnvoll.

So aufgestellt können Sie nicht jeden Euro retten, wenn Banken und Staat sie vereint zur Kasse bitten, um dem kranken Geldwesen ein Stück auf zu helfen.

Aber Sie sind passabel aufgestellt und den Banken sowie der Politik zumindest einmal nicht vollständig ausgeliefert.

31. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.