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Retten Sie Ihr Geld, bevor es die Banken verballern!

Schlappe 150 Mrd. € reichen aus, um eine neue Banken-Krise zu verhindern.

Na, das geht auch über die „Peanuts“ hinaus, mit dem der ehemalige Chef der Deutschen Bank, Hilmar Kopper, offene Handwerker-Rechnungen in Millionenhöhe bezeichnete.

Da ging es um rund 50 Mio. DM im Zusammenhang mit dem Skandal um die Pleite des Baulöwen Jürgen Schneider. „Peanuts“ wurde zum „Unwort des Jahres“ 1994 erklärt.

Deutsche Bank will 150 Mrd. €

Die 150 Mrd. € brachte David Folkerts-Landau, der Chef-Ökonom der Deutschen Bank, ins Gespräch, um EU-Banken zu retten.

Und – so seine Worte, die für Beruhigung sorgen sollen – private Gläubiger sollen sich daran nicht beteiligen.

Mit 150 Mrd. €, so Folkerts-Landau, ließen sich die europäischen Banken rekapitalisieren. Als besonders kritisch bewertete er Italiens Banken.

Vermutlich haben die sich auch verzockt. Denn vom Einnehmen von Spareinlagen und Ausgeben von Krediten mit angemessenem Sicherheitspuffer kommt das nicht.

Deutsche Bank will Sicherheit für ihre Kredite

Ich verstehe das so: Die Deutsche Bank hat Forderungen an EU-Banken und sehr hohe Forderungen an Banken in Italien. Das habe ich nicht geprüft, ist aber meine Schlussfolgerung.

Nun sollen 150 Mrd. € aufgebracht werden, damit die Deutsche Bank ihre notleidenden Forderungen nicht abschreiben muss.


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Deutsche Bank will 150 Mrd. € vom Steuerzahler

So war und ist es auch in Griechenland. Nach Meldungen im Internet (Zahlen habe ich ungeprüft übernommen, die Größenordnung stimmt) haben internationale Geldgeber bisher 216 Mrd. € Hilfsleistungen an Griechenland überwiesen (Stand: Juli 2016).

Davon wurden weniger als 5% (!) ins griechische Sozialwesen oder in die Bildung investiert. Der mit Abstand größte Anteil wurde genommen, um die Schulden an ausländische Banken zu bezahlen.

Das läuft in etwa so:

Der Deutsche (und jeder andere Zahlende) überweist 100 € an Griechenland. Davon gehen 5 € an Not leidende griechische Menschen und z. B. 75 € direkt zurück an die deutschen und andere Banken, EZB, IWF etc.

Wer am Ende der Kette gezahlt hat, ist klar: Sie und ich – wir Steuerzahler. Und die Banker grinsen sich eins…

Jetzt hat der Chef-Ökonom der Deutschen Bank sogar recht:

Es zahlt nicht der „private Gläubiger“, sondern „nur“ der Privatmann und – auch hier gilt die Gleichberechtigung – die Privatfrau.

Kein Geschäftsmodell, kein Geschäft

Wenn Sie eine Pommesbude aufmachen oder irgendein anderes Geschäft und es trägt sich nicht, machen Sie zu.

Und wenn nicht, wird zugemacht, sobald Ihr Geschäft insolvent ist. Das ist richtig so.

Wer kein tragfähiges Geschäftsmodell hat, soll zumachen. Ob Pommesbude oder deutsche Bank („deutsche“ wahlweise auch mit großem „D“): Das gilt gleichermaßen.

Retten Sie Ihr Geld, bevor es die Banken verballern!

Ehrlich gesagt, habe ich überlegt, die Überschrift zu ändern. Mit dem Aufruf „Zerschlagt die Banken, die kein tragfähiges Geschäftsmodell haben“, hätte ich auch gut enden können.

Dabei hätte ich dann noch die sarkastische Frage gestellt, ob das „Retten der Banken durch Steuerzahler“ nicht sogar Teil des Geschäftsmodells der Banken ist. Nun denn, ich probiere es:

Zur privaten Rettung, bevor Sie Banken retten

Gleich vorweg: Die eine richtige Lösung gibt es nicht. Diversifizieren ist die bestmögliche Absicherung. Je nach Vermögen empfehle ich Ihnen, Gelder aufzuteilen in:

  • Immobilien (schuldenfreies Eigenheim, vermietete Immobilien – idealerweise auch schuldenfrei)
  • Physisches Gold und Silber
  • Bargeld: Ein paar € „unterm Kopfkissen“ und ein paar Schweizer Franken dazu sind sinnvoll.
  • Aktien und Optionen
  • Tagesgeld: Dabei sollten Sie nicht mehr als 100.000 € auf dem Konto bei einer Bank haben.

So aufgestellt können Sie nicht jeden Euro retten, wenn Banken und Staat sie vereint zur Kasse bitten, aber Sie sind passabel aufgestellt und den Banken nicht vollständig ausgeliefert.

12. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.