MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Retten Sie Ihr Geld – die Banken tun es auch

Nichts ist unmöglich, so heißt es im Volksmund.

Das trifft nun auch auf das Agieren vieler Finanz-Institute zu, die genau das tun wollen, was sie Ihnen eigentlich madig machen.

Darüber kann man nur noch den Kopf schütteln, denn es ist geradezu empörend. Wenn Sie weiterlesen, werden Sie erfahren, weshalb.

Sparkassen retten ihr eigenes Geld vor der EZB

Die Sparkassen sind (wohl) die ersten Finanz-Institute, die ihr Geld vor der raffgierigen Europäischen Zentralbank (EZB) schützen wollen.

Bestimmt wissen Sie, dass die Geldhäuser, die Kapital bei der EZB parken, Strafzinsen bezahlen müssen.

Genau um die geht es nämlich. Die Sparkassen wollen nun viel lieber ihre Kohle in den eigenen Tresoren bunkern. Das Ganze nennen sie salopp: „EZB-Bargeldschutz“.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Auf gut deutsch: Aufgrund der Wirtschaftlichkeit beabsichtigen die Sparkassen hohe Bargeldwerte nicht, wie bisher, bei der Zentralbank einzulagern, sondern selbst zu verwahren – um sich damit vor den EZB-Strafzinsen zu schützen.

EZB-Bargeldschutz

Und so sieht die Rechnung aus:

Für größere Bargeld-Mengen müssen die Banken je 1.000 € etwa 1,50 € Versicherungs-Schutz zuzüglich Versicherungs-Steuer berappen. Das macht 0,1785% an Kosten aus.

Der Strafzins der EZB liegt bekanntlich bei 0,3%. Das „Eigenbunkern“ ist demnach für die Sparkassen weitaus kostengünstiger.

Erhöhung des Einlagenzinses?

Hintergrund ist sicher auch das, was hinter verschlossenen EZB-Türen durchgesickert ist: nämlich, dass der Einlagenzins noch weiter erhöht werden soll – vermutlich auf minus 0,4 bis minus 0,5%.

Deshalb also versuchen die Sparkassen als erstes so schnell wie möglich ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen.

Unglaubwürdige Banker

Wissen Sie, was daran so aufregt? Genau dieses Verhalten, das die Sparkassen nun an den Tag legen wollen, ist es nämlich, was sie ihren eigenen Kunden strikt abraten.

Bankkunden, die Angst vor Negativ-Zinsen haben, welche auf Ihre Giro- und Sparkonten erhoben werden könnten, sollen weiterhin ihr Vermögen dort parken, wo der Zugriff quasi über Nacht erfolgen kann.

Das ist, gelinde gesagt, ungeheuerlich!

Deshalb der Rat: Machen Sie das, was die Banken auch tun: Retten Sie Ihr Vermögen vor Negativ-Zinsen oder anderen Abgaben, die auf EU-Ebene bereits heftig diskutiert werden.

Schützen Sie Ihr Vermögen

Und so geht’s:

– Verabschieden Sie sich davon, Ihr gesamtes Geld auf einem unverzinsten Girokonto zu parken. Parken Sie dort gerade so viel, wie Sie für den alltäglichen Zahlungs-Verkehr benötigen. Zudem ist es dort völlig schutzlos einer Inflation ausgeliefert – ganz abgesehen von den hohen Gebühren und/oder Verwaltungs-Kosten, die dafür anfallen.

– Finger weg vom Sparbuch! Mickrige Zinsen oder gar (geplante) Strafzinsen (Negativ-Zinsen) führen zu einem drastischen Kaufkraft-Verlust, der Ihr Guthaben regelrecht auffrisst – wenn auch schleichend.

– Schließen Sie weder eine Lebensversicherung, noch einen Bausparvertrag als Geldanlage oder zur Finanzierung ab. Diese lohnen nicht, entwickeln sich stattdessen immer mehr zu einem Minus-Geschäft. Verabschieden Sie sich von Ihren früheren Rendite-Vorstellungen.

9. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.