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Riester-Vertrag: Zulagen nicht entgehen lassen

Haben Sie einen Riester-Vertrag; etwa als Sparplan, Versicherung oder Bauspar-Vertrag?

Dann sorgen Sie dafür, dass der Staat Ihnen die gesetzlichen Zulagen dafür auch zahlt!

Das macht er nämlich in aller Regel nicht von allein, sondern Sie müssen ihm auf die Sprünge helfen.

Schwierig ist es nicht, diese staatliche Förderung für die private Altersvorsorge zu bekommen.

Zulagen-Antrag gibt’s beim Anbieter

Den Zulagen-Antrag erhalten Sie direkt beim Anbieter Ihres Riester-Vertrags, also bei der Bank, Versicherung, Fonds-Gesellschaft oder Bausparkasse, bei der Sie „riestern“.

Lassen Sie sich die Formulare dort aushändigen, und füllen Sie sie aus. Das sollten Sie stets unbedingt noch vor einem Jahreswechsel tun.


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Denn je früher die Zulagen Ihrem Vertrag gutgeschrieben werden, desto besser. So profitieren Sie am meisten vom Zinseszins-Effekt.

Sollten Sie den Antrag bislang allerdings vergessen haben, ist das zumindest dann nicht schlimm, wenn Sie erst seit 2 Jahren riestern. Denn 2 Jahre rückwirkend können Sie die Zulagen nach wie vor beantragen.

Grundzulage und Kinderzulage – das lohnt sich

Wie viel Geld Sie als Zulagen erhalten, hängt übrigens von 2 Dingen ab: zum einen von der Zahl Ihrer Kinder. Ohne Kinder gibt’s nur die Grundzulage in Höhe von maximal 154 € pro Person.

Mit Kindern gibt’s bis zu 186 € zusätzlich – und zwar pro Kind. Es zählt dabei nur der Nachwuchs, für den noch ein Anspruch auf Kindergeld besteht. Bis zu 300 € pro Kind sind es übrigens bei Kindern, die ab 2008 zur Welt gekommen sind.

Die Riester-Zulage ist außerdem abhängig von der Höhe Ihrer Einzahlungen. 4% Ihres letzten Jahreseinkommens (maximal aber 2.100 €) müssen es sein, damit Sie die o. g. Höchstzulagen erhalten. Sonst werden die Zulagen anteilig gekürzt.

Wenn Sie als Ehepartner(in) kein eigenes Einkommen haben, sind Sie nur mittelbar zulagenberechtigt und können nur via Ihren Mann bzw. Ihre Frau „riestern“ – also dann, wenn auch diese(r) einen Riester-Vertrag hat.

Dann hängt die Höhe Ihrer Zulagen von den Einzahlungen Ihres Ehepartners bzw. Ihrer Ehepartnerin ab.

Extra-Tpp: Dauerzulagen-Antrag erspart Ihnen viel Arbeit

Am besten stellen Sie beim Anbieter gleich einen Dauerzulagen-Antrag. Dann brauchen Sie nicht jedes Jahr aufs Neue daran zu denken, Ihre Riester-Zulagen zu beantragen.

Dennoch entbindet Sie das nicht ganz von der Pflicht, sich von Zeit zu Zeit Ihrem Riester-Vertrag zu widmen.

Änderungen wie Familienzuwachs oder der Wegfall von Kindergeld sollten dem Anbieter auf jeden Fall zeitnah mitgeteilt werden.

Dann profitieren Sie auch zeitnah von den möglichen Zulagen und stellen zugleich sicher, dass diese später nicht etwa wegen fehlender Berechtigung wieder zurückgefordert werden.

3. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Judith Engst
Von: Judith Engst. Über den Autor

Judith Engst hat sich auf die publizistische Beratung im Bereich Wirtschaft und Finanzen spezialisiert und speziell zum Thema Geldanlage mehrere Bücher verfasst.