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Rohstoff-Basics: mit Machbarkeitsstudien das Risiko minimieren

Wenn Sie als Anleger vor der Entscheidung stehen, in Rohstoffwerte zu investieren, fragen Sie sich bestimmt auch, inwiefern sich dabei ein möglichst sicherer Weg einschlagen lässt…

Eine Möglichkeit das Risiko zumindest schon einmal in Teilen zu senken bietet die Zuhilfenahme von sogenannten Machbarkeitsstudien.

Diese konstatieren den Kapitalbedarf für den Aufbau der Minenproduktion. Ferner bestätigen solche Studien bestenfalls ebenfalls, dass sich die Förderung zuvor abgesteckter Vorkommen auch tatsächlich rechnet.

Bei der Machbarkeitsstudie geht es also auch immer darum, die Risiken für ein Rohstoffförderungs-Projekt zu minimieren. Und Risiken gibt es leider nun einmal sehr viele in dieser Branche.

Risiken en masse bei der Projektentwicklung

In dieser Phase der Projektentwicklung drehen sich viele Risiken um die Geologie des Projekts. Im Mittelpunkt stehen hierbei die wirkliche Größe und der Erzgehalt des Vorkommens.


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Darüber hinaus spielt auch die Metallurgie mit hinein. Dabei handelt es sich um den Anteil des Vorkommens, der auch wirklich abgebaut werden kann.

Und zusätzlich müssen auch die ökonomischen Rahmenbedingungen stimmen. Hier spielen der Zustand der Metallmärkte, das Zinsniveau oder auch die Transportkosten eine wichtige Rolle.

Doch mit dieser Auflistung sind die Risiken noch nicht komplett abgedeckt. So können eben auch externe Faktoren wie überraschend auftretende politische Risiken eine Rolle spielen.

Neue Gesetze können ein Projekt ebenso hemmen wie auch die Verfügbarkeit von genügend Personal für den Aufbau einer Mine. Dieser Aspekt ist besonders wichtig in abgelegenen Regionen, die nicht wirklich attraktiv sind.

Machbarkeitsstudie liefert wichtige ökonomische Daten

Grundsätzlich bietet die Machbarkeitsstudie aber eine gute Möglichkeit für Investoren, das Risiko bei einer neuen Mine abzuschätzen.

Denn eins muss Ihnen klar sein: Durch den Abbau in einer Mine verliert diese stetig an Wert. Investoren setzen also bei der Finanzierung einer Mine auf einen Vermögenswert, der kontinuierlich an Wert einbüßt.

Daher ist es extrem wichtig, dass sich die Anfangsinvestition für die Mine schnell rechnet und das Minneleben noch lange Zeit darüber hinaus andauert.

Konkret bedeutet das: Wenn das Anfangskapital für den Aufbau der Mine nach 3 Jahren zurückgezahlt ist und die Mine dann aber noch 7 weitere Jahre produziert, hört sich das nach einem lohnenden Geschäft an.

Vorsicht: Machbarkeitsstudie darf nicht zu alt sein

Und viele Machbarkeitsstudien arbeiten mit solchen Parametern.

Doch hier ist Vorsicht geboten: Wenn diese Studien schon 2 Jahre alt sind (was durchaus gut sein kann), haben viele Firmen völlig unrealistische Annahmen bezüglich der zu erzielenden Marktpreise getroffen.

Und dann sieht eine solche Studie zwar auf den ersten Blick gut aus. Sie nützt aber nur reichlich wenig, wenn die Produktion auf dem aktuellen Preisniveau dann letztlich nicht funktioniert.

8. Juli 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.