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Rohstoff-Unternehmen: So finden Sie die erfolgreichsten

Erfolgreiche Rohstoff-Investoren haben eines gemeinsam: Sie können die Gewinner von den Verlierern unterscheiden.

Doch was zeichnet Gewinner im Rohstoff-Sektor aus?

An anderer Stelle habe ich bereits die Bedeutung der Verschuldung im Rohstoff-Sektor vorgestellt – einen ganz entscheidenden Faktor.

Denn eines ist klar:

Wenn der Preis bei den Edelmetallen z. B. sinkt und die Verschuldung hoch ist, kann sehr schnell die Existenz solcher Firmen mit hohen Schulden-Lasten gefährdet sein.

Aber gute Unternehmen zeichnet natürlich viel mehr aus, als nur eine niedrige Schulden-Quote.

Was noch hinter der Qualität von Rohstoff-Unternehmen steckt, möchte ich Ihnen hier an einigen weiteren kurzen Beispielen erläutern.

Realistische Produktions-Prognosen bieten Sicherheit

Ganz entscheidend ist hier das Produktions-Niveau.


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  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
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  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
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Rohstoff-Firmen veröffentlichen Quartals-Berichte. Auf Basis dieser Bilanzen lässt sich die Produktion eines Konzerns sehr gut mit den Positionsdaten anderer Unternehmen vergleichen.

Sehr spannend ist es z. B. nach regionalen Gemeinsamkeiten zu schauen.

Beispiel Silber: Hier sind extrem viele Unternehmen in Mexiko angesiedelt. Daher lohnt es sich zu schauen, wie sich denn die einzelnen Produzenten in Mexiko entwickeln.

Sehr aufschlussreich ist auch der Blick zurück: Wie hat ein Konzern etwa die Produktion in den vergangenen Jahren gesteigert und dabei v. a. auch die eigenen Prognosen eingehalten?

Oft veröffentlichen Unternehmen sehr positive Produktions-Erwartungen.

Das sieht erst einmal gut aus. Doch wenn dann die Jahre ins Land ziehen und die Produktion doch nur moderat wächst, kann es zu massiven Problemen an der Börse kommen.

Daher ist es sinnvoll, zunächst einmal auf Firmen zu schauen, die moderate Wachstumsraten aufweisen. Diese Zuwachsraten sind zumeist nachhaltig und dann auch über einen längeren Zeitraum einzuhalten.

Ganz wichtig ist auch die Entwicklung des Cash Flows bei Rohstoff-Unternehmen.

Hier ist es wichtig zu schauen, ob die aktuellen Minen tatsächlich genügend finanzielle Mittel einbringen, um weitere Investitionen in die Infrastruktur des Konzerns zu finanzieren.

Schauen Sie genau hin, wenn kleine Firmen zu viel Geld verbrennen

Nun haben nicht alle Rohstoff-Firmen überhaupt schon einen Cash Flow aufzuweisen. Gerade bei den jüngeren Konzernen ist es daher sinnvoll, auf die sogenannte Burn Rate zu schauen.

Dabei geht es darum, in welchem Zeitraum die finanziellen Polster des Konzerns aufgebraucht werden.

Wenn hier die Burn Rate signalisiert, dass ein Unternehmen bis zur nächsten Finanzierung nur noch 3 – 4 Monate durchhalten kann, ist das eine anspruchsvolle Situation.

Hier muss dann ganz genau geschaut werden, ob und zu welchen Bedingungen einen neue Finanzierung überhaupt möglich ist.

Bei dieser Auflistung verschiedener Punkte zum Thema Cash Flow und Produktion erkennen Sie schnell, dass die Analyse von Rohstoff-Firmen etwas anders funktioniert als bei Standard-Aktien.

Hier spielen schlicht und einfach andere Faktoren bei der Bewertung eine große Rolle.

Welche weiteren wichtigen Gesichtspunkte es im Rohstoff-Sektor noch gibt, erfahren Sie schon bald wieder an dieser Stelle.

18. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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