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Rohstoffe: Gold bietet Chancen

Die Börsenzeiten sind schwierig.
Falls Sie über liquide Mittel verfügen oder planen, Anlageformen wie beispielsweise Geldmarktfonds aufzulösen, bieten Ihnen die Rohstoffmärkte mit Gold, Silber, Platin oder Palladium, aber auch Öl oder Getreide aus fundamentaler Sicht hervorragende Einstiegschancen.
Inzwischen stellen die Finanzmärkte Instrumente bereit, mit denen Sie auch an diesen Märkten Ihre Chancen und Risiken selbst bestimmen und einstellen können.
Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über Ihre Investmentmöglichkeiten – von sicherheits- bis chancenorientiert.

Gold: Spezielle Anlagen bieten ein neues Chancen-Risiko-Profil

Vor etlichen Jahren galt noch: Wer Goldbarren kaufte, in „Eagles“, „Krügerrands“ oder andere Münzen investierte, wurde belächelt.Nicht nur, dass der Goldpreis eine jahrelange Durststrecke durchmachte.
Auch war es bisher sehr unbequem, in das gelbe Metall zu investieren. Spesen und Verwahrungskosten haben einen erheblichen Teil des Vermögens zunichte gemacht.
Doch just als keiner mehr an das Gold glaubte, meldete sich das Edelmetall zurück. Seit etwa zehn Jahren zeigt der edle Rohstoff einen Aufwärtstrend.Immer mehr Investoren denken deshalb über ein Engagement nach.
Falls Sie investiert sind oder noch investieren wollen, machen Sie dies zu Recht, denn:
  • Das Goldangebot ist knapp. Jedes Jahr übersteigt die Nachfrage das Angebot.
  • Aus asiatischen Ländern wie China wächst die Nachfrage am Markt.
  • Steigende Schulden und hohe Defizite in den westlichen Industrienationen, vor allem in den USA, sprechen für das Edelmetall. Gold ist ein Krisenmetall. Die japanische Notenbank dachte jüngst ernsthaft darüber nach, Gold als Währungsreserve zu nutzen.
  • Von den Notenbanken insgesamt wird aller Voraussicht nach kaum Druck auf den Preis ausgehen. Viele Zentralbanken haben einen Großteil ihrer Bestände bereits verliehen.

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    • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
    • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
    • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
    • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
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  • Es ist heute viel leichter für Sie, in Gold einzusteigen. Das Angebot ist riesig. Es reicht von Aktien über Fonds und Zertifikate bis hin zu Optionsscheinen und anderen Hebelprodukten. Und genau das ist gegenüber früheren Jahren ein wesentlicher Vorteil: Sie können Investments schneller eingehen und wieder auflösen und haben geringere Kosten.
Der Goldpreis steigt wieder. Diese Entwicklung ist jedoch keine Einbahnstraße, wie die Vergangenheit belegt. Gerade die vergangenen Jahrzehnte zeigen einen deutlichen Abwärtstrend.
Dieser Trend ist jedoch mittlerweile aus charttechnischer Sicht durchbrochen. Deshalb stehen jetzt die Chancen auf weitere Gewinne gut.

Mehr dazu: Gold: Der Boom ist nicht zu Ende

Gold-Zertifikate: So investieren Sie besonders einfach

Wollen Sie physisches Gold kaufen, müssen Sie immer noch viel Geld bezahlen.Bei Goldmünzen müssen Sie mit Gebühren als Differenzen zwischen An- und Verkaufspreis (Spread) von 8 bis 10% einkalkulieren.
Bei Goldbarren sind die Spreads ebenfalls hoch.Selbst beim Kauf eines 1-Kilo-Barrens beträgt der Spread noch 4%. Hinzu kommen technische Schwierigkeiten sowie Kosten bei der Verwahrung und beim Kauf.

Viele Münzen liegen bei den Banken nicht vor. Diese müssen erst bestellt werden. Sie sehen also, dass der Kauf physischen Goldes gar nicht so einfach ist, wie man meinen könnte – Gold ist und bleibt eine ganz besondere Ware.

Wesentlich günstiger ist es für Sie, Goldzertifikate zu kaufen – diese werden im Übrigen auch als „Papiergold“ bezeichnet. Zertifikate, die sich bereits bei Aktienindizes bewährt haben, bilden den Preis der Feinunze genau ab.
Entsprechend reagiert das Goldpapier auf Änderungen des Goldkurses. Steigt der Goldpreis um 5%, klettert auch der Kurs des Zertifikates um 5%. Fällt der Kurs des Goldes, verliert das Zertifikat gleichermaßen an Wert.

Einen Hebel wie bei Optionsscheinen besitzen die Goldzertifikate nicht.

Obwohl viele Goldzertifikate sehr niedrige Kosten aufweisen und der Goldpreis stieg, hatten Anleger, die darin investiert waren, in den vergangenen Monaten nicht viel Freude daran.
Der Grund ist der starke Euro. Weil Gold in Dollar notiert, hätten Anleger in diesem Zeitraum aber auf Eurobasis sogar leichte Verluste erlitten.

Mehr dazu: Gold 2012: Zertifikat mit Garantie-Zins in der Renditebewertung

Problem des Währungsrisikos mit „Quantos“ meiden

Der Wechselkurseffekt ist vermeidbar. Schon länger bieten einige Emittenten so genannte Gold-Quanto-Zertifikate an.
Dabei handelt es sich um währungsgesicherte Indexzertifikate, die ebenfalls aus dem Aktienbereich (beispielsweise bei Dow Jones, S&P 500 oder Nasdaq 100) bekannt sind.

Sie schalten Schwankungen durch den Euro-Dollar-Kurs aus.

Natürlich kann sich der Euro-Dollar-Wechselkurs auch positiv auswirken, wenn der Goldpreis steigt und der Euro fällt.
Quanto-Produkte bieten sich für Sie daher nur an, wenn Sie überhaupt keine Wechselkursrisiken eingehen wollen oder sicher sind, dass der US-Dollar weiter fällt.
Wegen der eingebauten Währungssicherung sind Quanto-Zertifikate in den Kaufgebühren etwas teurer.
Die Spreads (Differenz zwischen An- und Verkaufskurs) sind nach Meinung des „Geldanlage-Beraters“ deshalb für Sie akzeptabel, weil eine eigene Absicherung über Euro-Dollar-Call-Optionen Sie wesentlich mehr kosten würde.

Banken hingegen, die sich bei Quanto-Zertifikaten selbst absichern müssen, können sich selbst durch den Verkauf von Euro-Dollar-Call-Optionen wesentlich günstiger absichern.

Bester Handelsort ist für diese Zertifikate die Euwax in Stuttgart. Dort findet der größte Handel statt.
Darüber hinaus haben sich die Emittenten verpflichtet, bis zu einer Investitionssumme von 3.000 Euro einen Rückkaufkurs zu stellen, sodass Sie kleinere Bestände täglich liquidieren können.

10. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.