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Rohstoffindex: Aluminium als wichtiges Industriemetall

Die Diversifikation des Portfolios durch Investitionen in Rohstoffe erfreut sich bei Anleger immer größerer Beliebtheit.

Anleger sollten bei der Wahl des „richtigen“ Rohstoffindexes jedoch mehr als einen Augenblick Zeit aufwenden.

Bei Investitionen in bestimmte Rohstoffe wie beispielsweise Aluminium sind auch die weiteren Bestandteile und Eigenschaften der Rohstoffindizes nicht außer Acht zu lassen.

Aluminium als wichtiges Metall

Aluminium gilt in der Industrie als begehrter Werkstoff und ist somit als Handelsprodukt von großem Interesse.

Ob in der Automobilindustrie, als Legierung oder im Einsatz in Privathaushalten als altbekannte Alufolie – Aluminium ist ein sehr flexibel einsetzbares Industriemetall.

Das Metall verzeichnet dementsprechend eine wachsende Nachfrage. Dieser Umstand macht Aluminium auch aus Anlegersicht interessant.

Handelsplatz für Aluminium

Der weltweit wichtigste und größte Handelsplatz für Industriemetalle ist die London Metal Exchange (LME). Für Aluminium erfolgt hier seit 1978 täglich die Preisnotierung in US-$ je Tonne.

Zahlreiche Investitionsmöglichkeiten über die Börse sowie auch außerbörslich sind mit dem Rohstoff Aluminium durchführbar.


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Durch Institute und Banken können Anleger sowohl direkt über die Warenterminbörsen handeln als auch in Form von Derivaten. Zertifikate und CFDs kommen hier unter anderem zum Einsatz.

Fonds, die einen Rohstoffindex mit Aluminiumbestandteilen abbilden, sind ebenfalls eine Möglichkeit, in den Handel mit diesem Industriemetall einzusteigen.

So auch ETCs. Mit diesen Wertpapieren kann ein Anleger auf das Steigen oder Fallen des Basiswertkurses setzen.

Mehr zum Thema: ETCs – die besseren Rohstoff-Investments?

Rohstoffindex mit Aluminium – eine Auswahl

Viele der wichtigsten Rohstoff-Indizes setzen auf Aluminium. Allerdings unterscheiden sich die Gewichtungen.

Im Thomson Reuters/Jefferies CRB Index (kurz: TRJ/CRB Index) gehört Aluminium zu den gehandelten Rohstoffen und wird mit 6% gewichtet.

Der Rohstoffindex Dow Jones-UBS Commodity Index (DJ-UBSCI) besteht zu 5,88% aus Aluminium.

Und auch der Rogers International Commodity Index (RICI) sowie der S&P GSCI beinhalten Aluminium. Allerdings weisen diese Indizes mit 2,4% und 4% ein geringeres Volumen an Aluminium auf.

Mehr zum Thema: Jim Rogers – Rohstoff-Experte par excellence

Anleger, die einen Rohstoff-Index mit höherer Aluminium-Gewichtung suchen, werden beim Index S&P GSCI Industrial Metals fündig.

Dieser Index enthält insgesamt 5 Rohstoffe: Kupfer, Aluminium, Nickel, Zink und Blei. Davon sind mit zusammen knapp 80% Kupfer und Aluminium am stärksten gewichtet.

Rohstoffe ins Depot holen

Eine Beimischung von Rohstoffen kann das Risiko im Depot des Anlegers reduzieren, da Rohstoffe nicht oder nur geringfügig mit den Wertentwicklungen von Finanzinstrumenten wie Aktien oder Anleihen korrelieren.

Auch Einzelinvestments in Aluminium sollten nicht ausgeschlossen werden. Allerdings müssen Anleger bei dieser Art der Kapitalanlage stets auf dem Laufenden bleiben.

Grundsätzlich sollten nicht mehr als 10% des Kapitals für Rohstoffe aufgewendet werden.

Der Rohstoffmarkt ist von zu vielen verschiedenen Faktoren abhängig, um sich ohne Absicherung durch andere Kapitalanlagen auf ihn einzulassen. Beispielsweise kann der US-$ einbrechen oder die Rohstoffnachfrage sinken.

Somit hilft der Handel mit Rohstoffen wie Aluminium zwar bei der Streuung des Depots, sollte aber als Privatanleger eher nicht zu intensiv betrieben werden.

14. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sonja Hüsken. Über den Autor

Schon vor ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre beschäftigte sich Sonja Hüsken intensiv mit dem Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft und der Frage nach der richtigen Vorsorge. Immer im Fokus: Der Mehrwert der Information für den Leser.