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Rohstoffmärkte: Das nötige Fachwissen für Ihren Erfolg

Rohstoff-Investoren wollen in aller Regel den Kakao oder das Öl nicht direkt zuhause lagern – das müssen sie auch nicht.

Sie können außerdem die Verträge wechseln, bzw. “Rollen”, wie der Fachmann sie nennt.

Richtig gemacht, bringt das Gewinn. Beim Investieren geht’s um Gewinn machen. Auch beim Investieren in Rohstoffe. Kaufen, Verkaufen, der Preis.

Der Preis entsteht auf dem Markt. Rohstoff-Märkte sind Spot- und Terminmarkt. Mein Kollege und Rohstoff-Experte Heiko Böhmer vom Branchendienst “Rohstoff-Profits” kennt die Mechanismen der Rohstoffmärkte.

Mehr dazu: „Jim Rogers – Rohstoff-Experte par excellence“

Rohstoffmärkte: Gewinnen mit der Preisdifferenz der Future-Kontrakte

Am Terminmarkt unterscheidet der Rohstoff-Investor zwischen dem Spotpreis und dem Futurepreis für einen Rohstoff. Der Spotpreis wird am Spot-Markt festgestellt und bezieht sich auf die sofortige physische Lieferung eines Rohstoffes.


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Der Futurepreis gibt an, wie sich der Preis zu einem bestimmten Lieferzeitpunkt in der Zukunft verhält. Er sichert dem Käufer aktuell zum Beispiel einen festen Preis für Rohöl zu, welches aber erst im Juni 2007 geliefert wird.

Aber kein Rohstoff-Investor will sein Rohstoff-Investment tatsächlich körperlich sehen. Will der Rohstoff-Anleger länger auf einen bestimmten Rohstoff setzen, muss er in einen länger laufenden Future-Kontrakt wechseln.

Der Rohstoff-Investor verkauft also den aktuellen Kontrakt und kauft einen Kontrakt mit einer längeren Laufzeit. Dieser Vorgang wird als “Rollen” bezeichnet.

Dabei wird der Anlagebetrag des jeweils nächsten auslaufenden Future-Kontrakts bei dem Rollvorgang in der Regel in den dann folgenden Future-Kontrakt gerollt.

Backwardation oder Contango: Fachchinesisch für für Rollgewinne und Rollverluste

Je nach Preisdifferenz erzielt der Rohstoff-Investor bei dem Rollen einen Gewinn oder einen Verlust – je nachdem ob der nächste Kontrakt teurer oder billiger ist.

Ist die Rollrendite positiv, weil der kommende Kontrakt billiger ist und es ergibt sich ein Rollgewinn, spricht man im Fachjargon von “Backwardation”.

Im umgekehrten Fall, wenn also der länger laufende Kontrakt teurer als der aktuelle ist, ergibt sich eine negative Rollrendite. Hier spricht man von “Contango”.

Rohstoffmärkte: Langfristinvestments auf den Ölpreis lohnen nicht, bei Kupfer sieht’s anders aus

Die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Monaten sind nicht sehr groß. Doch Sie müssen sich die Häufigkeit des Rollens vor Augen führen:

Um 10 Jahre lang in den Rohstoff Öl investiert zu sein, muss der Kontrakt 120 Mal (also 10 mal 12 Monate) gerollt werden.

Aktuell ergibt sich beim Öl eine negative Rollrendite von 1,85% im Monat. Damit verliert der Rohstoff-Investor allein durch das Rollen aufs Jahr gerechnet 22,24%.

Um also überhaupt in den Gewinn beim Öl zu gelangen, müsste der Ölpreis bei einer gleich bleibenden Marktsituation schon um 22,25% steigen.

Das ist bei dem wichtigsten Industriemetall, dem Kupfer, anders. Rohstoffmärkte: Jede Stoff eine neue Welt.

3. April 2007

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.