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RSI – Relative Stärke Index als Indikator

Der Relative Stärke Index (RSI) ist als Indikator sehr interessant, weil er – vereinfacht ausgedrückt – die Intensität einer Kursbewegung misst.

Diese wird in Relation zu den durchschnittlichen Auf- und Abwärtsbewegungen einer Vergleichsperiode gesetzt.

RSI: Die Kennzahl lesen und interpretieren

Der RSI wird in der technischen Analyse sehr häufig eingesetzt. Hierbei schwanken seine Ausprägungen auf einer Skala zwischen 0 und 100.

Mehr zum Thema: Moving Average: RSI als ergänzenden Indikator

Stellt die Grafik einen RSI von über 70 dar, so ist dies ein Indiz dafür, dass der Markt überkauft ist und der Kurs „zu teuer“ ist. Sollte sich der Kurs nach unten bewegen und die 70er Schwelle schneiden, so entsteht ein konkretes Handelssignal.

Diese bedeutet, dass die Stärke der Kursbewegung nach oben hin nachlässt und eine abfallende Tendenz erkennbar wird. Hier kann nun von einem fallenden Kurs ausgegangen werden.


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Parallel dazu verhält es sich mit der Kursschwelle unter 30. Erreicht der RSI diesen Wert, so gilt der aktuelle Kurs als „zu billig“ und überverkauft.

Normalisiert sich der Wert wieder und der RSI schneidet die 30er Schwelle von unten nach oben, so kann dies als Kaufsignal interpretiert werden, da die Rückschlagsphase jetzt überwunden zu sein scheint.

Mehr zum Thema im Video: Beitrag zum RSI

Die Berechnung und der Hintergrund des RSI

Berechnet wird der RSI nach folgender Formel:

H beschreibt den Durchschnitt der letzten x Tage. N steht für den Durchschnitt der Kursrückgänge der letzten x Tage. Die Anzahl der Tage wird in der Regel mit 14 empfohlen, kann aber in den meisten Programmen beliebig angepasst werden.

Die Empfehlung der Tagesmenge stammt vom Trader Welles Wilder. Er erfand den Indikator RSI zum Ende der 1970er Jahre.

Sinnvoll mit anderen Indikatoren kombinieren

Ein recht typisches Problem bei der isolierten Betrachtung eines einzelnen Indikators ist der große Interpretationsspielraum, der einem Trader gegeben wird.

Sicherlich lässt sich auch ausschließlich mit Hilfe des RSI ein Signal erkennen und danach handeln, allerdings sind die Erfolgsaussichten relativ gering.

Erst durch die Kombination mit weiteren Indikatoren und Hilfestellungen macht die Verwendung des RSI mehr Sinn.

Doch auch hier ist fachliche Kenntnis nicht unwichtig. Nutzen Sie zum Beispiel Informationsportale, um sich mit verschiedenen Indikatorentypen auseinanderzusetzen und vertraut zu machen.

Durch die Möglichkeit von Demokonten bei diversen Online-Brokern können Sie Ihr Handelssystem nachstellen und erfahren, ob und wie sich ihr System bewährt.

Wie bei sämtlichen anderen Tätigkeiten erfordert auch das Trading Übung, Erfahrung und Wissen, um erfolgreich an den Märkten handeln zu können.

3. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.