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SAF-Holland: Spezialist für Anhänger- und Aufliegersysteme

2006 haben sich die damalige Otto Sauer Achsenfabrik SAF und der nordamerikanische Nutzfahrzeugausrüster The Holland Group zu SAF-Holland zusammengeschlossen.

Entstanden ist ein weltweit führender Hersteller und Anbieter von Systemen und Komponenten für die Auflieger- und Anhänger-, Lkw-, Bus- und Campingfahrzeug-Industrie.

Das Produktangebot umfasst Anhängerachsen-Systeme, Federungen, Sattelkupplungen, Königszapfen, Luftfederfahrwerk-Systeme, Stützwinden und Achsschenkelbolzen. Das operative Geschäft gliedert sich in die 3 Bereiche:

  • Trailer Systems
  • Powered Vehicle Systems
  • Aftermarket

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Der Konzern produziert in 17 Fabriken in Europa, Nordamerika, Brasilien, Australien, China und Indien. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über ein Servicenetz mit weltweit mehr als 9.000 Stationen. Die Produkte werden auf 6 Kontinenten an Originalhersteller oder Originallieferanten verkauft.

Wichtige Meilensteine erreicht

SAF-Holland hat im Geschäftsjahr 2013 wichtige strategische Meilensteine erreicht. So wurde der Marktanteil in Nordamerika ausgebaut und die Präsenz in Mittel- und Südamerika sowie in Asien verstärkt.

Zudem verbesserten eine Kapitalerhöhung und die Ausgabe einer Unternehmensanleihe die Unternehmensfinanzierung erheblich und stärkten die Eigenkapitalbasis. Das hat sich 2014 bereits bemerkbar gemacht.

Hervorragende Ergebnis-Entwicklung

SAF-Holland hat seine positive Geschäftsentwicklung im 2. Quartal fortgesetzt und denUmsatz um 9,4% auf 246,7 Mio. € gesteigert. Der Halbjahresumsatz erhöhte sich auf 482 Mio. € und verzeichnete damit einen Zuwachs um 10,7%. Überproportional zum Umsatzanstieg nahm die Ertragskraft zu.

So wuchs das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) im 1. Halbjahr um 22,5% auf 36,5 Mio. €8, die entsprechende EBIT-Marge erhöhte sich von 6,8 auf 7,6%. Unterm Strich verdiente das Unternehmen mit einem Gewinn von 47 Cent je Aktie rund 27% mehr.

Deutlicher Umsatz-Anstieg in Europa

Einen maßgeblichen Beitrag zur deutlichen Umsatzsteigerung leistete das Europageschäft. In dieser Region konnte SAF-Holland den Umsatz um 15,1% auf 261,2 Mio. € erhöhen. Das Unternehmen profitierte dabei überproportional vom günstigen Branchenumfeld und baute seine gute Position in diesem Kernmarkt weiter aus.

Mit einem Umsatzanteil von 54,2% ist Europa für SAF-Holland die wichtigste Absatzregion. In Nordamerika lag der Umsatz mit 174,5 Mio. € nahezu auf dem Vorjahresniveau.

Zuwachs in den aufstrebenden Ländern

In Ländern außerhalb der Kernmärkte Europa und Nordamerika stieg das Umsatzvolumen um 37,4% auf 45,9 Mio. Die hohe Steigerung basiert auf organischem Wachstum. Darüber hinaus wird die neu hinzugekommene Corpco seit dem 1. Quartal 2014 in die Konsolidierung mit einbezogen.

Das chinesische Unternehmen ist auf Federungssysteme für Busse spezialisiert. Insgesamt weiteten die aufstrebenden Länder ihren Beitrag zum Konzernumsatz auf 9,5% aus. Das umsatzstärkste Geschäftsfeld war erneut der Unternehmensbereich Trailer Systems.

Investitionen in Vertrieb und Fertigung

Konzernweit investierte SAF-Holland im 1. Halbjahr 14,6 Mio. €. Die Aufwendungen wurden maßgeblich durch die Akquisition von Corpco beeinflusst und lagen somit wie geplant über denen des Vorjahrs.

Schwerpunkte der Investitionen im laufenden Geschäftsjahr bilden die Modernisierung und Erweiterung der Produktionsstätten amHauptstandort Bessenbach sowie der Ausbau von Unternehmensaktivitäten in Dubai.

Die Umsatz-Milliarde scharf im Visier

Das Management will die Wachstumsgeschichte fortschreiben und rechnet für das Geschäftsjahr 2014 unverändert mit einem Umsatzvolumen von 920 bis 945 Mio. € – bei einem EBIT von rund 70 Mio. € und steigender EBIT-Marge.

Auch an der im Dezember 2013 vorgestellten mittelfristigen Zielsetzung wird festgehalten.Somit plant SAF-Holland für das Geschäftsjahr 2015 weiterhin einen Konzernumsatz von 980 Mio. € bis 1,035 Mrd. € und eine bereinigte EBIT-Marge von 9 bis 10%.

5. Oktober 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.