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Safety first – 4 Tipps zur zur Verhinderung von Vermögensverlust

Die wirtschafts- und finanzpolitischen Turbulenzen nehmen zu – nicht nur weltweit, sondern v. a. auch in Europa und in Deutschland.

Stetige Vernichtung der Vermögens- und Altersvorsorge

In zahlreichen Experten-Beiträgen wurde immer wieder Folgendes aufgezeigt:

dass Ihre private Altersvorsorge mit fetten Erträgen aus Riester-Rente, Lebensversicherungen und Bausparverträgen sprichwörtlich keinen Pfifferling mehr wert ist.

Ihr Sparvermögen wird von den Nullzinsen – und bald wohl auch von den Negativzinsen – genauso schnell aufgefressen, als würde ein Heuschrecken-Schwarm über eine neue Ernte herfallen.

Hinzu kommt, dass Sie sozusagen bis zum Umfallen arbeiten sollen: bis 70 und länger. 50% der Erwerbstätigen droht ohnehin Altersarmut.

Wenn all das keine Krise ist, dann weiß ich es auch nicht mehr…

Hohe Gefahr durch „Schwarze Schwäne“

Hinzu kommen die sogenannten „Schwarzen Schwäne“!

Das sind Ereignisse, die uns unvorbereitet treffen und nicht vorhersehbar sind, wie beispielsweise kriegerische Eskalationen, Terror-Anschläge oder Natur-Katastrophen.


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Auch diese Gefahren haben in den letzten Jahren drastisch zugenommen.

Denken Sie nur an die unbewältigte Flüchtlings-Krise, die andauernden Banken- und Finanz-Krise, die schwache EU-Mitgliedstaaten, wie etwa Griechenland, vollends verschlingen wird.

Nicht zu vergessen ist auch der drohende Brexit, also der Austritt Großbritanniens aus der EU; ebenso der seit Jahren anhaltende Ukraine- und Syrien-Krieg, die weltweite Terrorgefahr, …

Alle Zeichen stehen auf Sturm

Zeit also, dass Sie Ihre Vermögens-Sicherung selbst in die Hand nehmen!

Zunächst einmal: Schenken Sie den Zahlungs-Versprechungen von Regierungen und Banken keinen Glauben! Sie sehen ja, wohin das bislang geführt hat…

V. a. das Vertrauen in das Banken-System ist mitnichten gerechtfertigt. Der Spruch „Meine Bank geht nicht pleite“ müssen Sie schnellstens vergessen.

Denn rund um den Globus war in den letzten Jahren genau das Gegenteil der Fall: Kasino-Banken stürzten die Welt in die größte Krise nach dem Zweiten Weltkrieg.

Und trotzdem zahlen Menschen immer noch Unsummen auf die Konten von Finanz-Instituten ein – für mich ein völlig unverständliches Verhalten; für Sie etwa nicht?

Verabschieden Sie sich von der völlig ineffektiven Vermögens-Erhaltung

Halten Sie nicht mehr an den herkömmlichen und heute weitgehend ineffektiven Vermögenserhaltungs- und Vermögenszuwachs-Maßnahmen fest.

Reduzieren Sie all Ihre mittel- und langfristigen Anlagen sowie den Anteil Ihrer Niedrigzins-Anlagen.

Nachfolgend zeigen wir Ihnen auf, was ein absolutes „No go“ für Sie sein muss:

4 Dinge, die Sie unbedingt vermeiden sollten, wenn Sie nicht noch mehr Vermögen verlieren wollen

  1. Parken Sie keinesfalls Ihr gesamtes Geld auf einem unverzinsten Girokonto; lediglich so viel, wie Sie für den alltäglichen Zahlungsverkehr benötigen. Zudem ist es dort völlig schutzlos einer Inflation ausgeliefert – ganz abgesehen von den hohen Gebühren und/oder Verwaltungs-Kosten, die dafür anfallen.
  2. Hände weg vom Sparbuch! Nullzinsen oder gar (geplante) Strafzinsen (Negativzinsen) führen zu einem drastischen Kaufkraft-Verlust, der Ihr Guthaben regelrecht auffrisst.
  3. Meiden Sie Anleihen pleiteverdächtiger Schuldner(staaten) – damit meine ich insbesondere jene von EU-Krisenstaaten oder von Schwellenländern, wie beispielsweise Brasilien, der Türkei und Mexiko – in Hinsicht auf eine eventuelle Zinswende. Auch Russland wäre gefährdet.
  4. Schließen Sie weder eine Lebensversicherung noch einen Bausparvertrag als Geldanlage oder zur Finanzierung ab! Diese lohnen nicht, entwickeln sich stattdessen immer mehr zu einem Minusgeschäft. Verabschieden Sie sich von Ihren früheren Rendite-Vorstellungen.

Auf diese Weise vermeiden Sie einige inzwischen falsch gewordene Verhaltensweisen, um nicht noch mehr Vermögen zu verlieren.

31. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.