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Schaffung von günstigem Wohnraum: Was Investoren jetzt wissen müssen

Die Flüchtlingskrise und immer mehr Single-Haushalte haben eines ganz klar zur Folge: Deutschland benötigt mehr Wohnraum. Das hat die Politik verstanden. Daher werden jetzt verschiedene Programme auf den Weg gebracht, die dieses Ziel durchsetzen sollen. Konkret hat das Bundeskabinett einen 10-Punkte-Plan beschlossen.

Verbilligtes Bauland – in Zukunft auch durch Länder und Kommunen möglich

Ein wichtiger Aspekt sieht dabei die Bereitstellung von verbilligtem Bauland vor. Bislang ist es eben so, dass zwar der Bund schon in der Lage ist, verbilligtes Bauland zur Verfügung zu stellen. Doch das soll bald eben auch durch die Länder und Kommunen möglich sein.

Doch so einfach ist das nicht. Dazu ist es eben erst einmal notwendig, dass die verschiedenen Landesbauordnungen angeglichen werden. Konkret heißt es dazu in dem Plan der Bundesregierung, dass „eine einheitliche Übernahme der Musterbauordnung in allen Ländern das Ziel sein soll.“ In der Vorlage heißt es dazu weiter: „Eine Rechtsangleichung sorgt für Transparenz und spart Umplanungskosten für die landespezifischen Notwendigkeiten.“

Ziel: Senkung der Baukosten

Im Endeffekt könnte das zu einer Senkung der Baukosten führen und so würde die Förderung des kostengünstigeren Wohnungsbaus vorangetrieben. Bei der föderalen Struktur unseres Landes bin ich aber wirklich gespannt, wie schnell diese Vorhaben tatsächlich umgesetzt werden können.


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Wie viele wissen, mahlen die Mühlen auf den verschiedenen Zuständigkeitsebenen ganz schön langsam. Zwar gibt es auch immer wieder Schnellschüsse in der Politik – doch hier sind dann die Folgen oft nicht wirklich bedacht.

Weniger Stellplätze verringern die Baukosten zusätzlich

Sehr spannend wird es auch bei einem konkreten Aspekt. Hier stehen die Verordnungen um die Bereitstellung von Stellplätzen bei Neubauprojekten in Städten im Fokus. In vielen Innenstadtlagen verteuern die hohen Anforderungen an die Bereitstellung von Stellplätzen die Baukosten ganz erheblich.

So ist es keine Ausnahme mehr, dass bei einem Neubauprojekt für den Stellplatz 30.000 Euro und mehr zu bezahlen sind. Selbst bei einem monatlichen Mietpreis von 120 Euro entspricht das der Mietzahlung von 20 Jahren. Zudem entsprechen 30.000 Euro auch dem Preis eines ordentlichen Mittelklasse-Neuwagens.

Folge: Bedarf an Stellplätzen könnte sinken

Genau diese Investitionen gehen immer mehr Bewohner deutscher Großstädte gar nicht mehr ein und verzichten auf ein eigenes Auto. So könnte auch der Bedarf an zusätzlichen Stellplätzen sinken. Insofern wäre es durchaus sinnvoll, die Auflagen hier zu lockern und somit zusätzlich auch noch die Möglichkeit zur Schaffung günstigeren Wohnraums zu schaffen.

Es bleibt spannend. Ob die Politik diese Vorhaben wirklich zeitnah wird umsetzen können, bleibt jedoch ungewiss. Falls es jedoch dazu kommt, können Investoren die vergünstigten Baukosten für sich nutzen.

19. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.