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Schattenbanken bedrohen Ihr Geld

Es ging durch die Medien. Vielleicht haben Sie es auch gelesen?

Die Titel lauteten in etwa:

  • Schattenbanken gezielt ausleuchten
  • Schattenbanken geraten ins Visier der Regulierer
  • Notenbanker sagen Schattenbanken den Kampf an
  • Durch Schattenbanken ziehen neue Gefahren auf

Wichtig: Auf die o. a. 4 Meldungen komme ich gleich noch einmal zurück.

Im November 2015 gab der morgendliche Newsletter des Handelsblattes einmal diese Meldung:

„Europäische Zentralbank sieht in ihrem Bericht zur Lage des Finanzsystems große Gefahren heraufziehen. Dem Handelsblatt zufolge graust es aber nicht nur die Notenbanker, sondern auch die Deutsche Bundesbank: Demnach befürchten die Experten beider Institute, dass Schattenbanken das Finanzsystem bedrohen könnten.“

Wenn die “Schattenbanken das Finanzsystem bedrohen“, bedrohen sie auch Ihr Geld – und zwar massiv.


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Schattenbanken: Definition laut Wikipedia

Als Schattenbanken werden verschiedene Sachverhalte bezeichnet:

  • Unternehmen, die innerhalb des gesetzlichen Rahmens Finanzgeschäfte betreiben, aber keine Kreditinstitute sind, wie Hedgefonds oder Private-Equity-Fonds.
  • Tochtergesellschaften von Banken, die außerhalb der Bankbilanzen tätig werden.
  • Unternehmen, die ohne entsprechende Genehmigung – also unerlaubt – Geld- und Bankgeschäfte betreiben. Dies geht häufig mit betrügerischen Machenschaften und Geldwäsche einher.

Dies ist aus dem Internet-Nachschlagewerk Wikipedia zitiert. Ich füge hinzu: Zu Schattenbanken zählen teilweise auch Investmentfonds.

Der Finanzstabilitätsrat (FSB) der G20-Staaten warnt schon seit Jahren vor diesen dubiosen Gesellschaften.

Im o. g. Bericht des Handelsblattes heißt es, dass die wachsende Rolle von Schattenbanken der Europäischen Zentralbank (EZB) zunehmend Sorgen bereite.

Deshalb habe die EZB den „schnell wachsenden Schattenbankensektor“ in ihrem aktuellen halbjährlichen Finanzstabilitäts-Bericht in die Liste der wichtigsten „Schlüsselrisiken“ für die Finanzstabilität in der Euro-Zone aufgenommen.

„Gut gebrüllt, Löwe“, sage ich der EZB …

… wahlweise auch: „Hunde, die bellen, beißen nicht.“ Denn: Wie eingangs geschrieben, komme ich nochmals auf die 4 Meldungen zurück – jetzt allerdings mit einer Zusatzinformation:

Gefahr Schattenbanken: Politik redet, handelt aber nicht

Handelsblatt vom 10.05.2011: Die Schattenbanken gezielt ausleuchten

Handelsblatt vom 13.04.2011: Schattenbanken geraten ins Visier der Regulierer

Handelsblatt Online, 23.03.2011: Notenbanker sagen Schattenbanken den Kampf an

Handelsblatt vom 20.01.2011: Durch Schattenbanken ziehen neue Gefahren auf

Bitte beachten: Die Jahreszahl stimmt. Es ist das Jahr 2011 (zweitausend-elf!).

Ich habe im 1. Halbjahr 2011, also vor fast 5 Jahren (Stand: November 2015), recherchiert und die o. a. Meldungen im Handelsblatt gefunden.

Mit diesen alten Meldungen sind die „Neuigkeiten“ des Handelsblattes fast identisch. – Na ja, eine Änderung gab es: Die Schattenbanken haben seitdem ihre Umsätze vergrößert…

Ansonsten: Bundestag, EU- und US-Parlamente, CDU/CSU/FDP/SPD/Grüne und jetzt (einmal wieder) die EZB usw. reden und reden und reden …

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann reden sie auch noch in Jahren. Die Schattenbanken indes wachsen – und die Risiken auch …

Wenn es dann einen neuen Fall Lehmann Brothers mit der Insolvenz einer Großbank gibt, ist das Palaver groß, die Banker zucken mit den Schultern und streichen die Boni ein.

Ist ja genug Geld da… – Für die Insolvenz aber haften – Sie wissen es sicher schon… – Sie und ich.

Kein Depot ohne Put-Optionen

Seitens der EZB und der Gesetzgeber wird nicht gehandelt, also müssen Sie handeln.

Die Lösung ist einfach: Es geht an den Märkten aufwärts. Also setzen Sie auf steigende Kurse.

Da die Risiken aber unkontrolliert und wohl unkontrollierbar sind, müssen Sie jederzeit Put-Optionen im Depot haben.

So aufgestellt, verlieren selbst die Schattenbanken ihren Schrecken (fürs Depot).

27. November 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.