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Schatzbriefe: Keine neuen Anleihen vom Bund mehr für Privatinvestoren

Eine gute Nachricht für die Finanzmärkte gibt es für Bundesschätze. Denn:

Diese Mini-Zins-Papiere haben endgültig ausgedient, es gibt keine neuen mehr.

Wer noch Bundesschatzbriefe besitzt, muss keine Sorge haben, diese Titel werden noch bedient.

Schlecht sieht es lediglich für jene Investoren aus, die wegen der hohen Sicherheit die Papiere im Depot halten wollten. Sie können allerdings bei Zinsen von nur 1% bis 1,5% aus unserer Sicht locker verzichten. Achtung:

Diese Zinsen decken noch nicht einmal die aktuelle Inflationsrate, die im Bund immer noch etwa 2% beträgt – rein offiziell. Inoffiziell sinkt die Kaufkraft des Euros auch in Deutschland immer weiter, nur sind diese Daten teilweise gar nicht verarbeitet.


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Was nicht in die Inflationsrate einfloss

Denn bis dato steigen alleine die Mieten in Deutschland immer weiter. Was für Immobilien-Investoren gut ist, erweist sich für Schuldner als sehr gut, weil die Kreditbelastung immer weiter sinkt. Wer hingegen Gläubiger ist, leidet alleine unter diesen Belastungen – die Inflationsrate berücksichtigt dies noch nicht.

Vorsicht, auch die Rohölpreise spielen eine gewaltige Rolle für die Preisentwicklung in Deutschland. An diesem Markt sehen wir derzeit noch kaum eine Entlastung, obwohl der Preis zuletzt um 20% gesunken ist. Vieles davon hängt an einer kurzfristigen Konjunkturangst um die USA und Europa.

Langfristig steigen die Preise jedoch, da Öl erwiesenermaßen immer knapper wird. Auch die sonstigen Rohstoffpreise sind in den vergangenen Monaten stark gesunken und befinden sich technisch betrachtet in einer Abwärtsphase. Nur: Rohstoffe sind zyklisch werden daher auch wieder teurer.

Schatzbriefe keine Alternative

Auch ohne den zu befürchtenden und bevorstehenden Euro-Crash sind Schatzbriefe des Bundes daher keine Alternative und bieten zu geringe Zinsen. Zudem:

  • Diese Titel hatten die Eigenart langer Laufzeiten. Wer Schatzbriefe kauft(e), hält diese typischerweise lang und ist damit selbst bei stark anziehenden Zinsen am Finanzmarkt gebunden.
  • Wir meinen: die langfristigen Zinsen aber steigen derzeit deutlich stärker als die kurzfristigen. Umso geringer war die Attraktivität von Bundesschatzbriefen.
  • Selbst um die Rückzahlungsfähigkeit Deutschlands sieht es langfristig betrachtet jedoch nicht bestens aus. Inzwischen zweifeln immer mehr – momentan nur kleinere – Rating-Agenturen daran, dass Deutschland dauerhaft die Euro-Belastungen tragen kann.

All das ist ein Argument dafür, dass Bundesschatzbriefe zu Recht vom Markt verschwinden. Wenn Sie Ihr Geld zu besseren Konditionen ähnlich sicher anlegen wollen, gibt es eine sehr einfache Alternative.

Tagesgeldkonten bieten derzeit noch Zinsen von etwa 2,5%. Damit aber sind Sie vergleichsweise sicher, da die Einlagensicherung von 100.000 Euro trotz aller Bedenken zumindest gesetzlich greift.

GeVestor meint: Tagesgeldkonten haben einen weiteren Renditevorteil. Sobald die Zinsen ansteigen, können Sie Anleihen mit besseren Chancen kaufen und einfach umschichten.

21. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.