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Schöne neue Online-Welt – Segen und Fluch zugleich

Da die Medien heute vom System mehr oder weniger “gleichgeschalten” sind, ist es im Internet noch für jedermann möglich, schnell eine Meldung einzustellen und sich aus unabhängigen Quellen zu informieren.

V. a. bietet das World Wide Web nahezu Chancengleichheit:

Die Herausgabe einer Zeitung ist mit hohen Kosten verbunden und erfordert ein ausgefeiltes Vertriebsnetz, ist damit nur von Reichen zu finanzieren.

Im Web hingegen kann jeder mit geringen Kosten ein eigenes Angebot einstellen.

Damit verkörpert das Netz die Demokratie an sich, in der jeder chancengleich teilnehmen kann.

Chancengleichheit im Web im Fall begriffen

Dass so etwas einem auf Meinungs-Monopolen aufgebauten System nicht gefällt, ist klar.


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Es kommt also nicht von ungefähr, dass in einigen Ländern, wie beispielsweise China, die Nutzung des Internets stark eingeschränkt wird.

Da dies jedoch unangenehme Zweifel bei den Menschen erweckt, wird zunehmend versucht, die Nutzung des Internets über gesetzliche Vorgaben einzuschränken und die Nutzung durch Kriminalisierung des Webs Schritt für Schritt zu verhindern.

Nicht umsonst wird in den Massenmedien jede Gelegenheit genutzt, um wieder in Bezug auf das Internet darzustellen, dass hier beispielsweise auch Kinderpornografie verbreitet wird.

Obwohl sicher 99,9% der Internetnutzer noch nie irgendetwas über Kinderpornografie im Internet gefunden haben, wird dies zum Anlass genommen, immer mehr Kontrolle und Verbote für dieses letzte freie Medium zu fordern.

Die Entwicklung geht heute dahin, Internetanbieter von Websites direkt zu treffen. Dahin führen Gesetze, welche findige Anwälte geradezu auf den Plan rufen müssen, alle möglichen harmlosen Personen anzugreifen.

Große Gefahr: Das Abmahnwesen im Internet

Speziell in Deutschland gibt es ein sogenanntes Abmahnrecht. Das heißt: Wenn sich ein Unternehmen von einem Konkurrenten auf dem Markt unfair behandelt fühlt, dann kann es das andere “abmahnen”.

Wenn z. B. ein Lebensmittel-Laden in der Werbung schreibt, dass sein Konkurrent nur alte Ware verkauft, kann er von diesem Mitbewerber durch einen Anwalt dazu gezwungen werden, dies in Zukunft zu unterlassen.

Der Abgemahnte muss die Kosten des Verfahrens tragen. – So etwas ist noch ganz einsichtig.

Völlig unverständlich und beinahe kriminell wird es jedoch, wenn sich Anwälte von sich aus ans Internet setzen und harmlose Anbieter im Internet wegen geringfügiger Abweichungen vom Gesetz mit hohen Kosten abmahnen.

Die Folgen für Internetnutzer

Das Fatale ist, dass die gesetzlichen Vorschriften laufend verschärft werden.

Jedoch wird der normale Internetnutzer darüber nicht aufgeklärt und kann kaum jemand die Gesetzesänderungen laufend verfolgen – außer den Abmahnanwälten.

Und so wird jeder Internetnutzer früher oder später “kriminell”, da er unbewusst einen Gesetzesverstoß begeht – doch „Unwissenheit schützt vor Strafen nicht“.

Daher mein Rat an Sie: Seien Sie extrem vorsichtig bei Einträgen im Internet! Achten Sie darauf, so wenig Spuren wie nur möglich zu hinterlassen!

6. Oktober 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.