von Cosmin Filker

Scholz-Anleihe kommt diese Woche

Die Anleihe der Scholz AG befindet sich ab kommenden Mittwoch in der Zeichnungsfrist

Die Anleihe der Scholz AG befindet sich ab kommenden Mittwoch in der Zeichnungsfrist

Die schon im letzten Jahr von uns angekündigte Anleihe der Scholz AG befindet sich ab kommenden Mittwoch in der Zeichnungsfrist.

Die Anleihe (ISIN: AT0000A0U9J2, WKN: A1MLSS) ist mit einem Zinssatz von 8,5 % ausgestattet.

Die Laufzeit beträgt 5 Jahr beginnend mit dem 8. März diesen Jahres bis zum 8. März 2017.

Zinszahlungen erfolgen nachträglich und jährlich zum 8. März.

Nach Ablauf der Zeichnungsfrist soll die Anleihe an der Frankfurter Wertpapierbörse (Segment: Entry Standard für Anleihen der Deutsche Börse AG) sowie an der Wiener Börse (Segment: Dritter Markt) gehandelt werden.

Unternehmensprofil

Das Familienunternehmen zählt nach eigenen Angaben zu den Marktführern und Schlüssellieferanten der Stahlindustrie in Europa und betreibt den Handel und die Aufbereitung von Eisen- und Nicht- Eisenmetallen, wie Kupfer und Aluminium und bietet dazugehörige Dienstleistungen an.

Die Scholz Gruppe ist mit über 7.500 Mitarbeitern in über 20 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2010 einen Gesamtumsatz von 4,5 Mrd. Euro und einen Output von 10,5 Mio. Tonnen an Sekundärrohstoffen.

Kernmärkte der Scholz Gruppe sind Deutschland, Österreich, Süd- Osteuropa und Nordamerika. In die Wachstumsmärkte in Asien hat die Scholz Gruppe ebenfalls früh investiert.

Die Scholz Gruppe verfügt über ein breites internationales Standortnetzwerk mit über 500 Sammel- und Aufbereitungsplätzen.

Dies ermöglicht der Scholz Gruppe den weltweiten Zugriff auf Recyclingmaterial. Eine Tonne Stahl, die aus Schrott erzeugt wird, spart etwa 1,5 Tonnen Eisenerz, 0,65 Tonnen Kohle, 0,3 Tonnen Kalkstein und vermeidet über eine Tonne CO2-Ausstoß.

2010 hat die Scholz Gruppe laut eigenen Angaben durch Recycling den Ausstoß von rund 12,2 Mio. Tonnen CO2 verhindert.

2010 soll das Unternehmen mehr als 10 Mio. Euro in die Verbesserung bestehender Umweltstandards investiert haben.

Mittelverwendung

Die Nettoerlöse aus der Anleihe soll laut Unternehmensangaben für allgemeine Refinanzierungsbedürfnisse und sonstige betriebliche Zwecke verwendet werden.

"Die Anleihe unterstützt die Scholz Gruppe bei der Optimierung ihrer Finanzierungsstruktur und der Diversifizierung der Investorenbasis", so Parag-Johannes Bhatt, CFO der Scholz AG

Der strategische Fokus der Scholz Gruppe soll weiterhin auf der Festigung der Marktposition, dem organischen Wachstum, der Optimierung des Risikomanagements und der Verbesserung der Kapitalstruktur liegen.

Geplante Investitionen sollen für den Ausbau von Standorten, Netzwerkstrukturen und Technologien genutzt werden.

"Wir haben schon immer die Entwicklung neuer Technologien vorangetrieben, um damit neue, profitable Märkte zu erschließen", sagt Oliver Scholz, Vorstandsmitglied der Scholz AG.

Aufgrund der zunehmenden Bedeutung der asiatischen Märkte ergeben sich dort für die Scholz Gruppe weitere Wachstumsperspektiven. Daneben zielt die Strategie der Scholz Gruppe auf die Optimierung der bestehenden Organisation sowie auf die Verbesserung der Finanzkennzahlen ab.

 
 
Bildquelle: Yuri Arcurs - Fotolia

Autor:

Cosmin Filker

Der Chefredakteur des Newsletters "Nebenwerte aktuell" kann auf eine jahrelange Börsenerfahrung besonders im Nebenwerte-Bereich zurückblicken und durch seine berufliche Erfahrung beim Researchhaus GBC AG von der täglichen Präsenz am Markt profitieren.