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Schulden und Vermögen – 2 Seiten einer Medaille

Im Grunde erleben wir aktuell keine Währungskrisen: Wir erleben eigentlich massive Schuldenkrisen. Und das wird sich nicht bessern, sondern sogar noch schlimmer werden.

Ein Einblick in das aktuelle Geldsystem

Um dieses immense Schuldenproblem verstehen zu können, müssen Sie sich eingehend mit den Hintergründen und dem Fundament des aktuellen Geldsystems beschäftigen.

Dann wird Ihnen sofort klar: Das kann nicht mehr lange gut gehen.

Der entscheidende Faktor dabei ist die Entwicklung des Geldvermögens.

Daran wird klar, wie viel Kapital überhaupt verliehen werden kann beziehungsweise sogar verliehen werden muss, um das System aufrechtzuerhalten.

Grundsätzlich ist es doch so: Vermögen und Schulden wachsen jährlich um annähernd gleiche Beträge an.

Dabei müssen Sie aber im Hinterkopf behalten, dass sie exponentiell wachsen und die Dynamik dabei immer weiter zunimmt.


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Stellen Sie sich vor: Im Jahr 2010 betrugen beispielsweise die gesamten Geldvermögen der nichtfinanziellen Sektoren (also ohne die Berücksichtigung der Banken) in Deutschland 7,923 Billionen Euro.

Die gesamten Schulden als Summe der Schulden des Staates, der Unternehmen und der Privathaushalte lag im gleichen Jahr bei 7,562 Billionen Euro – also annähernd gleich viel.

Die Zinslasten erdrücken die Schuldner – ob nun Privatpersonen oder ganze Staaten

Nun wären an sich Schulden und gleich hohe Geldvermögen kein Problem, würden daraus nicht Zinslasten für den Schuldner und entsprechende Zinsgewinne für den Geldverleiher resultieren.

Wenn die Beträge darüber hinaus nicht immer schneller anwachsen, sondern auf einem stabilen Niveau bleiben würden, wäre die Entwicklung ebenfalls nicht besorgniserregend.

Das Grundproblem liegt also darin, dass die Geldvermögen und Schulden durch den Zinseszins-Effekt explodieren.

Und genau in dieser Falle befinden sich derzeit die Krisenländer in der Euro-Zone. Länder wie Griechenland, Portugal, Spanien oder auch Italien haben massive Zinslasten.

Man kann sogar sagen, dass die Zinslasten so hoch sind, dass sie den Schuldendienst nur mit weiteren Schulden überhaupt leisten können.

Und eins ist für mich sicher: Die aktuell laufenden Sparprogramme werden die Lage in diesen Ländern nur noch weiter verschlechtern.

„Gesundsparen“ unmöglich – Beispiel Griechenland

Beispiel Griechenland: Was passiert denn, wenn beispielsweise der Staat im heutigen System seine Ausgaben einschränkt, also „spart“?

Dann fehlt plötzlich die Kaufkraft in der Wirtschaft und zunehmend kommen immer mehr Betriebe in Schwierigkeiten.

Dies zeigt sich doch bei einem Blick auf die Wirtschaftsentwicklung in Griechenland seit dem Beginn der Sparmaßnahmen im Jahr 2011. Bis Ende 2013 ist die Wirtschaftsleistung in Griechenland weiter gesunken und die Arbeitslosigkeit gestiegen.

Das seitens der griechischen Regierung erwartete Wirtschaftswachstum von 0,4% für 2014 ist jedoch nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein – denn seit dem Beginn der Krise ist die griechische Wirtschaftsleistung um annährend 25% eingebrochen.

Da fällt ein Zuwachs von weit unter 1% auf dem deutlich niedrigeren Niveau kaum auf und hilft auch nicht weiter.

Dieses Beispiel sollte Ihnen deutlich machen, dass ein „Gesundsparen“ grundsätzlich nicht funktionieren kann. Denn hierzu sind weitaus mehr Aktivitäten nötig.

27. Juni 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.